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Olympische Winterspiele 2014: Wer wird Sotschis Superstar?

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Olympia 2014  

Wer wird Sotschis Superstar?

05.02.2014, 17:42 Uhr | dpa

Olympische Winterspiele 2014: Wer wird Sotschis Superstar?. Ole Einar Björndalen gehört schon jetzt zu den Legenden des Sports.

Ole Einar Björndalen gehört schon jetzt zu den Legenden des Sports. Foto: Filip Singer. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Der erste potenzielle Superstar von Olympia 2014 ließ eine Medaillenchance schon vor der Eröffnungsfeier sausen. Nach dem Slopestyle-Verzicht von Snowboard-Ikone Shaun White gehen bei den Winterspielen zunächst andere Athleten ins Rennen um das Prädikat des prägenden Gesichts.

Ob Alpin-Ass Maria Höfl-Riesch, Biathlon-Altmeister Ole Einar Björndalen oder doch noch der russische Volksheld Jewgeni Pluschenko: Zahlreiche Top-Athleten starten ihre Mission Mehrfachgold schon in den ersten Olympia-Tagen.

Die mögliche deutsche Fahnenträgerin Höfl-Riesch präsentierte am Mittwoch bereits ihr schwarz-rot-goldenes Fingernägeldesign und fiebert dem Beginn der Spiele mit ihrem Wettkampfauftakt in der Super-Kombination am Montag entgegen. "Das Bewusstsein, man bekommt jetzt wieder die Chance, etwas so Außergewöhnliches zu schaffen, das bringt schon Kribbeln mit rein", sagte die Doppel-Olympiasiegerin im dpa-Interview.

Für Hoffnung auf Glanz im Team des Gastgebers sorgt vor allem Eiskunstlauf-Star Pluschenko - obwohl der gesundheitliche Zustand des Olympiasiegers von 2006 nach Rückenoperationen vor dem am Donnerstag beginnenden Teamwettbewerb Fragen aufwirft.

Ganz Russland sehnt auch Erfolge der Sbornaja herbei - im Eishockey-Team sticht NHL-Multimillionär Alexander Owetschkin heraus. Der Flügelstürmer der Washington Capitals weiß um den anstehenden Rummel um ihn. "Du musst mehr mit den Medien arbeiten, du musst mehr mit der russischen Regierung arbeiten. Natürlich wird das hart", sagte der 28-Jährige jüngst. Obwohl er in seiner Heimat wie ein Popstar verehrt wird, will Owetschkin im Athletendorf und nicht abgeschottet wohnen.

Wie die Großverdiener aus der nordamerikanischen Profiliga ist auch der Nordische Kombinierer Eric Frenzel noch nicht in Sotschi gelandet. Aus dem deutschen Team hat Eisschnellläuferin Claudia Pechstein ebenfalls große Ambitionen und könnte sich mit 41 zur ältesten Winter-Olympiasiegerin der Geschichte krönen. Auch der 40 Jahre alte Björndalen hat seine Chance auf einen Eintrag in die Historienbücher: Nach bislang elf Medaillen braucht er nur noch eine Plakette, um bei der Gesamtzahl mit Ex-Langläufer und Landsmann Björn Dählie gleichzuziehen.

Der "Sydney Morning Herald" hat zudem Rodel-Olympiasieger Felix Loch auf seiner Superstar-Rechnung. "Loch könnte Sotschi mit zwei Goldmedaillen verlassen", prognostizierte die australische Zeitung angesichts der Überlegenheit des Berchtesgadeners bei den Männern und der deutschen Team-Stärke.

Im Eisschnelllauf ist erneut mit dominanten Niederländern zu rechnen. "Es wäre ja komisch, wenn ich sagen würde, dass ich Silber gewinnen will", verkündete Sven Kramer am Mittwoch angesichts dreier Titelchancen tiefenentspannt. Zuvor hatte er mit einem schwarzen Stirnband auf dem Kopf neben der ebenfalls mehrfachen Goldkandidatin Ireen Wüst seine Bahnen in der Adler Arena gezogen.

Dass die höchstdekorierten Sportler aber nicht immer die größte Strahlkraft besitzen, beweisen auch die Winterspiele 2010 von Vancouver. Nur noch Fans erinnern sich wohl an die Zweitplatzierte im Edelmetall-Ranking hinter der fünfmaligen Langlauf- Medaillengewinnerin Marit Björgen: Die chinesische Shorttrackerin Wang Meng holte gleich dreimal Gold. So hat auch White noch seine Chance, mit dem dritten Olympiasieg in der Halfpipe Aufsehenerregendes zu leisten. "Ich will ein Vermächtnis hinterlassen in meinem Sport", kündigte der Amerikaner in Sotschi zumindest schon einmal an.

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