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Olympia 2014 - Biathlon: Birnbacher für Sprint aussortiert

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Olympia 2014  

Birnbacher nicht für Olympia-Sprint nominiert

05.02.2014, 19:19 Uhr | dpa

Olympia 2014 - Biathlon: Birnbacher für Sprint aussortiert. Andreas Birnbacher wird in Sotschi nicht im Sprint antreten.

Andreas Birnbacher wird in Sotschi nicht im Sprint antreten. Foto: Tobias Hase. (Quelle: dpa)

Krasjana Poljana (dpa) - Die deutschen Biathlon-Trainer haben knallhart nach Leistung entschieden und Andreas Birnbacher für das olympische Auftakt-Rennen aussortiert.

"Er ist im Moment derjenige, der im Sprint mit deutlichem Abstand hintenan steht. Danach haben wir entschieden, wer an den Start geht. So einfach ist das", sagte Männer-Bundestrainer Mark Kirchner nach dem ersten Training seines Teams in den Bergen über Sotschi.

Im Sprint-Rennen am Sonntag sind damit der ehemalige Weltmeister Arnd Peiffer, Antholz-Sieger Simon Schempp, Erik Lesser und Christoph Stephan dabei. "Wir sind in der Lage, um die Medaillen mitzukämpfen, wenn alles passt. Aber die Konkurrenz ist groß", unterstrich Kirchner.

Birnbacher galt lange als der große Hoffnungsträger. Der Schlechinger hat sieben Weltcup-Siege geschafft und in der Saison 2011/2012 sogar den Massenstart-Weltcup gewonnen. Im Juni hatte sich der Sportsoldat beim Fußballspielen einen Innenbandriss im Knie zugezogen, nach seiner Zwangspause war der 32-Jährige nicht mehr richtig in Schwung gekommen. "Es gab in der Saison einige Hochs und Tiefs, die ich mir nicht wirklich erklären konnte", sagte Birnbacher. Für ihn sei es nun wichtig, "den Erwartungsdruck etwas wegzuschieben und einfach wieder die Freude am Sport zu finden".

Birnbacher wird genau wie Daniel Böhm bis zum Sonntag in einer Woche warten müssen, um seinen ersten Olympia-Wettkampf zu bestreiten. Im 20-Kilometer-Rennen soll der Sportsoldat am Start sein. "Ich freue mich darauf. Die Strecken liegen mir. Ich bin letztes Jahr in Sotschi perfekt zurechtgekommen und im Einzel Zweiter geworden", sagte er.

Bei der Olympia-Generalprobe hatte Birnbacher den Sieg über die 20 Kilometer nur um 6,9 Sekunden verfehlt und war einzig vom Franzosen Martin Fourcade geschlagen worden. Das gibt auch ihm Hoffnung für ein Happy-End bei seinen letzten Winterspielen. "Der Andi hat das wie ein Profi aufgenommen. Er hat das ganz fair und nüchtern abgehakt", sagte Fritz Fischer, sein Heim-Bundestrainer am Stützpunkt in Ruhpolding. Fischer betonte, dass die Entscheidung zwischen ihm und Kirchner vollkommen einvernehmlich gefallen sei.

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