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Olympia 2014: ARD und ZDF berichten 240 Stunden live aus Sotschi

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240 Stunden live  

So viel Olympia wie nie im TV

06.02.2014, 10:30 Uhr | dpa

Olympia 2014: ARD und ZDF berichten 240 Stunden live aus Sotschi. Berichten für das ZDF live aus Sotschi: Rudi Cerne und Kathrin Müller-Hohenstein. (Quelle: imago/Spöttel)

Berichten für das ZDF live aus Sotschi: Rudi Cerne und Kathrin Müller-Hohenstein. (Quelle: Spöttel/imago)

Athleten und TV-Zuschauer sind bei den Olympischen Winterspielen in ähnlicher Weise gefordert - sie müssen jede Menge Kondition mitbringen. Von Freitag an berichten ARD und ZDF 240 Stunden im klassischen Fernsehen aus Sotschi. Hinzu kommen bis zum 23. Februar rund 500 Stunden Online-Angebote. Im Internet stehen vier Livestreams zur Verfügung. "Das Live-Erlebnis und der Kampf um die Medaillen stehen jederzeit im Mittelpunkt", sagt ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz.

UMFRAGE
Wie viele Medaillen holen die deutschen Olympioniken in Sotschi?

Wegen des Zeitunterschieds von drei Stunden dauert ein Olympia-Tag im Fernsehen in der Regel von 07.30 bis 20.15 Uhr. Das verspricht ordentliche Quoten und hohe Marktanteile von mehr als 30 Prozent. Die attraktiven Biathlon-Wettbewerbe - gleich elf an der Zahl - werden zur Kaffee- und Kuchen-Zeit zwischen 15 und 17 Uhr ins Wohnzimmer geliefert. Die Skispringer sollen von 18.30 Uhr an Olympia-Fans anlocken, vormittags sind Maria Höfl-Riesch und die alpinen Skifahrer die Zugpferde.

Eishockey bei Sport1

"Ich glaube, der Fernseher wird morgens eingeschaltet und läuft wie Radio nebenher", vermutet Moderator Michael Antwerpes. Er führt mit Gerhard Delling durch die ARD-Tage. Das ZDF, das am Freitag mit der Eröffnungsfeier beginnt, schickt Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne ins Rennen. Unter den 98 Entscheidungen sind die beiden Eishockey-Turniere ein Sonderfall. Weil sich die deutschen Männer nicht für Sotschi qualifizieren konnten, haben die ARD und das ZDF Sublizenzen für rund 25 Eishockey-Spiele an den Free-TV-Sender Sport1 verkauft. 

"Wir sind Olympia", jubelt Sport1-Geschäftsführer Olaf Schröder. Der Sportkanal überträgt erstmals olympische Wettbewerbe live auf seinen Plattformen, darunter alle Partien des deutschen Frauen-Teams. Auch ARD und ZDF wollen die Puckjäger nicht komplett ausblenden, zumal viele Top-Stars aus der nordamerikanischen Profiliga NHL dabei sind. "Wir werden im Hauptprogramm vor allem Zusammenfassungen zeigen, Live-Spiele sind mehrheitlich im Internet zu sehen", sagt ZDF-Programmchefin Anke Scholten.

Sicherheit wird groß geschrieben

Scholten arbeitet bereits seit einer Woche in Sotschi und ist mit den Bedingungen im internationalen Rundfunk- und Fernsehzentrum (IBC) zufrieden. "Das ist gewohnter Standard, es funktioniert alles weitestgehend normal", berichtete Scholten. Einige Besonderheiten der ersten Winterspiele in Russland haben die TV-Macher aber bereits kennengelernt. Für Dreharbeiten am Flughafen müssen die Sender ihr Personal zwei Tage vorher benennen. "Das ist ungewohnt und sicherlich dem Sicherheitsdenken geschuldet", sagt Scholten. 

Die Sicherheit ist eines von mehreren Themen, die im Fokus einer kritischen Begleitung des sportlichen Großereignisses stehen. Dazu gehören Doping, Korruption, Umweltsünden oder Probleme von Minderheiten. "Wir werden Olympia nutzen, mikroskopisch genau hinzuschauen", kündigt ARD-Programmdirektor Volker Herres an. Dabei soll dem Zuschauer aber nicht die Freude am Sport vergällt werden: "Im Zentrum steht der Sport und die Freude am Wettbewerb."

Rund 300 Mitarbeiter von ARD und ZDF in Sotschi vor Ort

Die öffentlich-rechtlichen Sender haben im Vorfeld stets auf ihren Sparkurs hingewiesen. Die Zusammenarbeit bei Organisation und Logistik ist so intensiv wie nie. Erstmals teilen sich ARD und ZDF gemeinsame Studios im Olympia-Park in Sotschi und im Deutschen Haus in den Bergen. Auch beim Personal wurde gespart, rund 300 statt knapp 500 Mitarbeiter sind akkreditiert. Deshalb sollen die Ausgaben für Sotschi unter zehn Millionen Euro pro Sender liegen, die Rechtekosten sind dabei nicht berücksichtigt.

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