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Maria Höfl-Riesch hofft auf "Märchen" bei Olympia 2014

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Olympia 2014  

Höfl-Riesch hofft auf "Märchen" - Rebensburg-Verzicht?

06.02.2014, 15:26 Uhr | dpa

Maria Höfl-Riesch hofft auf "Märchen" bei Olympia 2014. Maria Höfl-Riesch bei ihrer ersten Trainingsfahrt in Sotschi.

Maria Höfl-Riesch bei ihrer ersten Trainingsfahrt in Sotschi. Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Kransnaja Poljana (dpa) - Maria Höfl-Riesch wirkte schon vor der Kür als Fahnenträgerin glücklich. Die Augen hinter einer stylischen Sonnenbrille plauderte die Doppel-Olympiasiegerin zufrieden über ihr erstes Training auf der Piste, auf der die 29-Jährige am Mittwoch ein Wunschgold gewinnen möchte.

"Ich denke bessere Voraussetzungen, als ich sie jetzt hier habe, mit einem lockeren Gefühl anzutreten, kann es glaube ich gar nicht geben", bekundete Höfl-Riesch am Donnerstag im Rosa-Chutor-Alpinzentrum. "Ich habe schon alles erreicht, bin super drauf, fühle mich fit und gesund und habe Spaß. Das ist das Wichtigste - und wenn es auch noch sportlich gut läuft, dann ist es wie ein Märchen."

Ihr sechster Platz beim ersten Herantasten an die "Olympic Downhill" hatte allerdings wenig Aussagekraft; wie eigentlich alle Trainingsergebnisse. Die Damen wurden wegen des Zielsprungs angehalten, vorher die Geschwindigkeit zu drosseln. Bei den Herren ließen mehrere Skirennfahrer Tore aus. Sicher ist nur, dass der Speed bei den Trainingsschnellsten Bode Miller (USA) und Anna Fenninger (Österreich) ebenso wie bei Höfl-Riesch stimmt. Als 19. erkundete Viktoria Rebensburg bei strahlendem Sonnenschein die Strecke. Ob sie aber bei der Medaillenentscheidung an den Start geht, ließ die Riesentorlauf-Olympiasiegerin offen.

Das Winter-Traumwetter im Kaukasus hatte allerdings bei den Schussfahrten auch ihren Preis. Die Licht- und Schattenwechsel machten es für die Alpinen nicht leicht. Trotzdem war der Tenor bei Damen und Herren: Die Olympia-Strecken sind gut und machen Lust auf mehr. "Alles in allem ist es eine tolle Strecke und es macht Spaß zu fahren", betonte Höfl-Riesch. Verzögert wurde ihr nachmittäglicher Zeitplan mit Fahnenträger-Kür durch Arbeiten am Zielsprung.

Bei den Testfahrten an den Vortagen gab es am Zielsprung keine Schwierigkeiten. Doch als die Top-Schussfahrerinnen auf die Strecke durften, entpuppte sich die Herausforderung am Ende der 2713 Metern als zu gefährlich. "Die Testläufer sind wohl kaum gesprungen, anscheinend sind die nicht so besonders gut gefahren", meinte Höfl-Riesch, "weil heute sind die ersten alle extrem weit gesprungen". Sie empfand die ursprünglich auf zehn Minuten bezifferte und dann deutlich längere Warterei als ein "bisschen chaotisch".

Der Drittschnellsten, der Amerikanerin Julia Mancuso, schmeckte die Verzögerung keineswegs. "Es ist immer unglücklich, wenn die Rennfahrer die Tester sind. Es wäre sehr viel besser, wenn wir anständige Vorläufer hätten", erklärte die dreimalige Olympiamedaillengewinnerin.

Wie bei Kombi-Gold 2006 oder ihren zwei Silbermedaillen 2010 deutete Mancuso an, dass mit ihr auch in Russland zu rechnen ist. Ihr Ex-Freund Aksel Lund Svindal schlenderte nach seinem verrichteten Donnerstagstraining auch zuversichtlich durch die Interviewzone vor der leeren, riesengroßen Stahlgerüst-Tribüne. Nach Rang acht sprach der Abfahrtsweltmeister von einer "interessanten" Strecke. Der Tagesschnellste Miller haderte nur mit einem. "Unglücklicherweise vergeben Sie keine Medaillen für Trainingsläufe, sonst würde ich heute ausflippen." Er und Svindal sind zwei Goldkandidaten bei einem der ersten Olympia-Höhepunkte am Sonntag.

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