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Deutsches Team für Olympia 2014 in Sotschi im Formcheck

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Olympia 2014  

Deutsches Team im Formcheck

06.02.2014, 14:58 Uhr | dpa

Deutsches Team für Olympia 2014 in Sotschi im Formcheck. Michael Vesper glaubt an zahlreiche Medaillen für das deutsche Team.

Michael Vesper glaubt an zahlreiche Medaillen für das deutsche Team. Toto: Michael Kappeler Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Insgesamt 153 deutsche Athleten machen sich bei Olympia 2014 in Sotschi auf Medaillenjagd.

"In der Mannschaft steckt viel Potenzial", sagte Bernhard Schwank, der Leistungssportdirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes vor der Eröffnungsfeier am Freitag. Das deutsche Team im Formcheck:

BIATHLON: Die deutschen Skijäger schwärmen von der olympischen Biathlon-Anlage, fürchten aber auch den Nebel, der bei den Abendrennen ins Stadion ziehen könnte. Nach dem jüngsten Formanstieg, der gelungenen Generalprobe beim Antholz-Weltcup und einem gelungenen Trainingslager in Südtirol muss mit den Deutschen wieder gerechnet werden. Das elfköpfige Team macht in Krasnaja Poljana jedenfalls einen selbstbewussten Eindruck.

BOB: Die Generalprobe bei der EM am Königssee ging völlig daneben. Die lange siegverwöhnten deutschen Piloten wirkten zuletzt ein wenig ratlos angesichts der verlorenen Souveränität. Daher wollen sie nichts dem Zufall überlassen. Die Teams reisen noch vor der Eröffnungsfeier wieder aus Sotschi ab und fliegen nach Istanbul, um sich den olympischen Feinschliff zu holen.

CURLING: Erst die Eröffnungsfeier, dann zum Training. So sieht der Vorbereitungsplan der deutschen Curler aus, die am Montag im Topspiel der Vorrunde gegen Kanada gefordert sind. "Gegen den Topfavoriten zu spielen, ist eine riesige Herausforderung", sagt Sportdirektor Rainer Nittel. Die Hamburger Mannschaft um Skip John Jahr reiste am Donnerstag an, weil die offiziellen Trainingszeiten in Sotschi erst am Samstag beginnen.

EISHOCKEY: Das Frauen-Team musste den ersten Ausfall in der deutschen Olympia-Mannschaft verkraften. Daria Gleißner erlitt in Sotschi eine Gehirnerschütterung und eine Verletzung an der Halswirbelsäule. Die Verteidigerin war beim 0:10 im Trainingsspiel gegen Weltmeister USA am Dienstag in die Bande geknallt. Dafür reiste am Donnerstag Stürmerin Lisa Schuster aus Berlin nach. Erster Gegner ist am Sonntag Gastgeber Russland. Nominiert sind 21 Spielerinnen

EISKUNSTLAUF: Die Gold-Kandidaten Aljona Savchenko und Robin Szolkowy feilen an ihren Programmen in Chemnitz und reisen erst am Samstag nach Sotschi. Die schwere Erkältung, die die 30-Jährige bei der EM im Januar zur Aufgabe zwang, ist überwunden. Während die größten Konkurrenten aus Russland schon im Teamwettbewerb gefordert sind, heben sich die Sachsen ihre Energie für die Paarlauf-Konkurrenz auf.

EISSCHNELLLAUF: Altmeisterin Claudia Pechstein präsentiert sich vor den 3000 Metern am Sonntag fit und gesund. "Bombe in Schuss" sei die 41-Jährige, schwärmte Teamchef Helge Jasch. Sprinter Nico Ihle lief bei einem ersten 500-Meter-Test bis auf vier Zehntelsekunden an seinen deutschen Rekord heran. Medaillenhoffnung Jenny Wolf pokerte beim zweiten Test über 500 Meter in der Adler-Arena und nahm nach einem Wackler frühzeitig das Tempo heraus.

LANGLAUF: Die Langläufer fiebern den ersten Starts mit den Skiathlon-Wettbewerben am Samstag und Sonntag entgegen. "Die Mannschaft ist heiß und hat in Toblach noch einmal viel Selbstbewusstsein getankt", sagte Bundestrainer Frank Ullrich. Beim Training in den Olympia-Loipen zeigte sich, dass man beste Voraussetzungen vorfindet. "Die Strecken sind schwer, abeer gut präpariert. Es macht Spaß, hier zu laufen", bemerkte die zweimalige Olympiasiegerin Claudia Nystad.

NORDISCHE KOMBINATION: Die Nordischen Kombinierer um Topmann Eric Frenzel reisen erst am Samstag in Sotschi an. In einem viertägigen Trainingslager in Oberstdorf holten sich die Schützlinge von Bundestrainer Hermann Weinbuch noch den letzten Feinschliff auf der Schanze. Weltcup-Spitzenreiter Frenzel könnte zum großen Star im deutschen Olympia-Team avancieren, hat er doch in allen drei Wettbewerben Medaillenchancen.

RODELN: Mit allerbesten Erfolgsaussichten fiebern die deutschen Rodel-Asse ihren Olympia-Rennen entgegen. Überflieger Felix Loch soll am Wochenende die Gold-Spur ebnen. Die Bahn sei "sehr, sehr gut", verspricht der Vancouver-Olympiasieger. Für Gold-Favoritin Natalie Geisenberger, die am Mittwoch ihren 26. Geburtstag feierte, wird es am Montag Ernst. "Ich kann's kaum erwarten." Als letzte der deutschen Rodel-Hoffnungen trafen am Mittwochabend die Doppelsitzer ein.

SHORTTRACK: Die 15-jährige Anna Seidel, neben Skispringerin Gianina Ernst das Küken im deutschen Olympia-Team, war vor der Reise nach Sotschi total aufgeregt. Die überraschend qualifizierte Dresdnerin hat schon mehr als 20 Interviews absolviert. Das wichtigste Saisonziel bleibt trotz der 1500 Meter am 15. Februar, wo sie nicht Letzte werden will, die anschließende Junioren-WM.

SKELETON: Die sieglose Weltcup-Saison war verkorkst. Nur dank des großzügigen DOSB dürfen überhaupt fünf Skeletonis nach Sotschi, obwohl nur Marion Thees die Qualifikation geschafft hatte. Dritte Plätze bei der EM signalisierten zuletzt einen Leistungsschub. Mit den erfahrenen Ex-Weltmeisterinnen Marion Thees und Anja Huber ist jedoch immer zu rechnen.

SKI ALPIN: Die deutsche Alpin-Damen durften am Donnerstag im ersten Abfahrtstraining die Olympia-Strecke hinunter brettern. "Ich finde es toll, dass es jetzt endlich los geht und freue mich auf jeden Tag hier", sagte Maria Höfl-Riesch. Die deutsche Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier hat mehrere Medaillenchancen. Viktoria Rebensburg überlegt, auf einen Start in der Abfahrt zu verzichten.

SKI-FREESTYLE: Die Freestyler gehörten zu den ersten deutschen Sportlern im olympischen Dorf - die 17 Jahre alte Lisa Zimmermann hat sogar noch eine Weile sturmfrei. Mit der Slopestyle-Piste kommen sie und Bene Mayr sehr gut zurecht, Zimmermann wird sogar eine Überraschung zugetraut. Laura Grasemann ist in der Buckelpiste wie Sabrina Cakmakli in der Halfpipe Außenseiterin.

SKISPRINGEN: Die deutschen Skispringer sind am Mittwochabend mit großer Zuversicht in Sotschi angereist. Vor allem Severin Freund strotz nach seinen zwei Podestplätzen bei der Generalprobe in Willingen vor Selbstbewusstsein. "Die Gemütslage ist sehr gut und sehr entspannt, weil ich noch nie bei Olympia war. Ich freue mich extrem darauf", sagte der 25-Jährige vor dem Wettbewerb auf der Normalschanze an diesem Sonntag.

SNOWBOARD: Der 18-jährige Johannes Höpfl, jüngster deutscher Freestyle-Snowboarder bei Olympischen Spielen überhaupt, fieberte zusammen mit seinem Trainer schon gleich nach der Ankunft am Mittwoch dem ersten Check der Olympia-Strecken entgegen. Das Alpin-Team brach auch nach Sotschi auf - aber nur um die Eröffnungsfeier zu erleben. Danach geht es wieder zum Training heim.

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