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Olympische Spiele 2014: Jewgeni Pluschenko feiert Comeback in Sotschi

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Olympia 2014  

Pluschenko feiert umjubeltes Comeback

07.02.2014, 12:28 Uhr | dpa

Olympische Spiele 2014: Jewgeni Pluschenko feiert Comeback in Sotschi. Jewgeni Pluschenko zeigte zu Beginn der Wettkämpfe einer starke Vorstellung.

Jewgeni Pluschenko zeigte zu Beginn der Wettkämpfe einer starke Vorstellung. Foto: Christian Charisius. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Sichtlich erleichtert schrie Jewgeni Pluschenko nach dem gelungenen Comeback seine Freude heraus und küsste seinen langjährigen Coach Alexej Mischin.

Mit der persönlichen Rekordpunktzahl von 91,39 brachte der 31 Jahre alte Eiskunstlauf-Olympiasieger von 2006 im neuen Teamwettbewerb der Winterspiele seine Mannschaft nach dem Kurzprogramm zunächst auf Silber-Kurs. Die Paarlauf-Weltmeister Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow sorgten anschließend sogar für die klare Führung zur Halbzeit der neuen Disziplin.

Nur Kanada auf Rang zwei kann den Gastgebern noch gefährlich werden. Deutschland liegt nach guten Leistungen von Peter Liebers (Berlin) sowie dem Ehepaar Maylin und Daniel Wende auf Platz fünf.

Pluschenko begeisterte zum "Tango de Roxanne" aus dem Soundtrack des Films "Moulin Rouge" nicht nur die russischen Fans unter den 8000 Besuchern im "Eisberg" von Sotschi. Mit einer Kombination aus vierfachem und dreifachen Toeloop, je einem dreifachen Axel und Lutz erfüllte der dreimalige Weltmeister alle geplanten Vorgaben. "Ich habe schon gewonnen, weil ich es geschafft habe, dabei zu sein", sagte der exzentrische Läufer, der sich im vergangenen Jahr eine künstliche Bandscheibe einsetzen lassen musste. Nur der Japaner Yuzuru Hanyu (97,89) war besser.

"Ich bin so glücklich. Es ist hart, zu Hause zu laufen, aber meine Fans haben meinen Namen gerufen, das hat mich gepusht", betonte Pluschenko. Nur bei der EM 2010 war er mit 91,30 Punkten schon einmal an eine so hohe Wertung herangekommen. Mit "Schenja! Schenja!"-Rufen - so sein Spitzname seit der Kindheit - wurde der Star und Botschafter der Spiele angefeuert. Mit einer Medaille im Teamwettkampf würde er nach Gold in Turin und Silber in Salt Lake City (2002) sowie Vancouver (2010) das vierte Edelmetall bei seinen vierten Spielen holen.

Die russischen Läufer genießen zwar den Heimvorteil mit der großen Unterstützung der Zuschauer, gleichzeitig ist der Druck in der Traditionssportart Eiskunstlauf enorm groß. 2010 in Vancouver hatte die starke Sportnation keine Goldmedaille in der russischen Traditionssportart geholt.

Am Rande der Pluschenko-Show ging der sehenswerte Auftakt von Liebers (79,61) als Sechster von zehn Startern fast unter. Der 25 Jahre alte Sportsoldat stand den vierfachen Toeloop ohne Fehl und Tadel und sprang danach noch einen doppelten. "Ich hatte so viel Schwung nach dem Vierfachen und wollte nichts riskieren", sagte der Student der Biotechnologie. Bei der EM im Januar stand er den Paradesprung zwar auch, war aber nicht mehr in der Lage zu einem weiteren Element für die Kombination.

"Ich bin sehr zufrieden, ich hatte das Gefühl, unser ganzes Team hat für mich geschrien", sagte der EM-Sechste. Mit einer großen Kuhglocke aus Oberstdorf feuerte ihn die Mannschaft an. Trainerin Viola Striegler hüpfte an der Bande, als ihr Schüler alle Höchstschwierigkeiten so gut wie noch nie meisterte. Auch die Wendes erlaubten sich kaum einen Patzer. Der 29-Jährige kämpfte nur beim dreifachen Toeloop mit der Landung. "Das war großartig, wir sind überwältigt von diesem tollen Publikum", sagte der gebürtige Essener.

Ganz und gar nicht abfinden kann sich das zweitbeste deutsche Paar damit, dass Trainer Karel Fajfr nicht dabei ist. Wegen einer Verurteilung vor 19 Jahren wegen Kindesmissbrauchs musste der 70-Jährige zu Hause bleiben. "Das ist für uns ein großer Nachteil", sagte Daniel Wende.

Den Mannschaftswettbewerb, den es schon dreimal als Team Trophy ohne die Deutschen gab, finden alle gut. Nur der Zeitpunkt am Anfang der Spiele ist diskussionswürdig. "Wäre der Wettkampf zum Schluss, wären auch Aljona Savchenko und Robin Szolkowy dabei", sagte Elke Treitz, Vizepräsidentin der Deutschen Eislauf-Union. Die viermaligen Weltmeister konzentrieren sich ganz auf die Paarlauf-Entscheidung.

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