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Olympia 2014: USA verbieten Flüssigkeiten im Handgepäck

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Olympia 2014  

Olympia: USA verbieten Flüssigkeiten im Handgepäck

07.02.2014, 16:25 Uhr | dpa

Olympia 2014: USA verbieten Flüssigkeiten im Handgepäck. Auf Russlandflügen erlaubt die USA im Handgepäck keine Flüssigkeiten mehr.

Auf Russlandflügen erlaubt die USA im Handgepäck keine Flüssigkeiten mehr. Foto: Oliver Berg. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - Zum Olympia-Beginn in Sotschi haben die USA Medienberichten zufolge vorübergehend jede Flüssigkeit im Handgepäck auf Russland-Flügen verboten. Die Sperre der Behörde für Transportsicherheit TSA gelte auch für Gels und Spraydosen, berichtete der TV-Sender ABC.

Die USA hatten bereits vor Sprengstoff in Zahnpastatuben in Flugzeugen auf dem Weg nach Russland gewarnt. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte zuvor am Ort der Olympischen Winterspiele erneut betont, dass den russischen Behörden zufolge keine akute Gefahr für die Wettkämpfe bestehe. "Die Sicherheit aller Olympia-Objekte ist zu hundert Prozent geprüft", sagte der Sprecher von Präsident Wladimir Putin in dem Schwarzmeerkurort.

Die Winterspiele sollten am Freitagabend unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen eröffnet werden. Zuvor gab es Terrordrohungen von Islamisten. Im Dezember kamen bei Attentaten in Wolgograd - gut 600 Kilometer von Sotschi entfernt - mehr als 30 Menschen ums Leben.

Die USA sorgen sich seit Wochen um die Sicherheit ihrer Sportler und Zuschauer in Sotschi. Wettkämpfer sollten die Team-Kleidung mit der US-Flagge außerhalb des Olympischen Dorfes nicht offen tragen, warnten Regierung und das Nationale Olympische Komitee.

Von Evakuierungsplänen im Fall von Anschlägen war teilweise die Rede. Im Schwarzen Meer kreuzen bereits zwei US-Kriegsschiffe. Zudem stehen russischen Medien zufolge im rund 1000 Kilometer entfernten Istanbul US-Flugzeuge bereit, um US-Bürger im Notfall in Sotschi abzuholen.

Das Bundeskriminalamt erstellte für das deutsche Olympia-Team eine Broschüre mit Verhaltenshinweisen. Darin ist auch ein Notfallplan thematisiert. Ein Anschlag auf Sportler gilt seit den Sommerspielen in München 1972 als Horror-Vision der Olympia-Planer.

Um ein Attentat zu verhindern, bietet Gastgeber Putin - der selbst einst den Inlandsgeheimdienst FSB führte - einiges auf. An der Küste sind auch U-Boote und Helikopter ständig einsatzbereit. Drohnen und Abwehrraketensysteme schützen den Luftraum. Insgesamt sind mehr als 40 000 Sicherheitskräfte im Einsatz.

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