Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Felix Loch und Co. wollen Gold bei Olympia 2014 in Sotschi

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Olympia 2014  

"Genug mit Training": Loch und Co. wollen Gold

07.02.2014, 13:01 Uhr | dpa

Felix Loch und Co. wollen Gold bei Olympia 2014 in Sotschi. Felix Lochkommt auf der Bahn von Sotschi bestens zurecht.

Felix Lochkommt auf der Bahn von Sotschi bestens zurecht. Foto: Fredrik von Erichsen. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Mit einem verschmitzten Lächeln packte Rodel-Überflieger Felix Loch seine Trainingsklamotten zusammen und freute sich auf den Start seiner erneuten Gold-Mission bei Olympia 2014 in Sotschi.

"Endlich geht's los! Irgendwann ist mal genug mit Training", sagte der 24-Jährige nach den letzten Übungsläufen in der Eisrinne von Krasnaja Poljana.

Nicht zuletzt wegen seiner starken Trainingsleistungen geht der Olympiasieger am Samstag als Top-Favorit ins Rennen, und Bundestrainer Norbert Loch erhofft sich von seinem Sohn die Initialzündung auf dem Weg zum angestrebten Gold-Rausch. "Der Einstieg ist immer wichtig. Ein guter Auftakt stimuliert das ganze Team", betonte Loch.

Natürlich haben Winterspiele ihre eigenen Gesetze - nicht nur etwa wegen der ungewohnten vier Läufe bei Männern und Frauen. Die unglaubliche Erfolgsbilanz der deutschen Kufen-Asse bietet aber Anlass zu den kühnsten Olympia-Träumen: Alle WM-Titel sind in der Hand von Lochs Schützlingen, in diesem und im vergangenen Winter holten die deutschen Rodler alle Weltcup-Gesamtsiege.

Einen Selbstläufer erwarten die Verantwortlichen des bei Olympia stets erfolgsverwöhnten deutschen Teams trotz aller Erfolge nicht. "Die russischen Rodler bleiben die große Unbekannte", warnt Chefcoach Loch angesichts des Heimvorteils der Athleten um Albert Demtschenko. Bei den Einsitzern der Männer und Frauen ist Gold jedoch fest eingeplant. "Da sollten wir schon Siege einfahren. Das ist kein Muss, aber das wollen wir schaffen", sagt Loch.

Sohn Felix scheint jedenfalls gerüstet für seinen erhofften zweiten Gold-Coup. "Ich hatte hier insgesamt sechs gute Läufe. Ich kann das alles jetzt ganz gelassen angehen", sagte der 24-Jährige - und hatte am Vortag seines Olympia-Rennens sogar Spaß am Interview-Marathon. Lochs härteste Konkurrenten dürften die Altmeister der Szene sein: Der nimmermüde Italiener Armin Zöggeler (40) war im Training ebenso stark wie der 42 Jahre alte Demtschenko. Noch Rückstand wiesen dagegen David Möller und Andi Langenhan auf.

Wie Loch geht auch Natalie Geisenberger als Favoritin ins Rennen, immerhin gewann die Weltmeisterin im Vorfeld von Sotschi sieben von acht Weltcups. "Ich kann mit dem Druck umgehen. Ich habe ihn mir ja selber gemacht", verspricht die 26-Jährige. Zu rechnen ist nach ihren überwundenen Rückenproblemen auch mit Olympiasiegerin Tatjana Hüfner, die Geisenberger als einzige in diesem Winter schlagen konnte. Die russischen Gastgeber hoffen auf Tatiana Iwanowa.

Auch die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt fuhren in der Olympia-Saison von Sieg zu Sieg. Der zweite deutsche Trumpf Toni Eggert/Sascha Benecken könnte ebenfalls stechen, Bundestrainer Loch bleibt aber skeptisch: "Sie sind alle das erste Mal bei Olympia. Die tun ganz locker und cool, aber die wissen noch gar nicht, was auf sie zukommt. Ich sage, bei den Doppelsitzern wollen wir eine Medaille."

Sollte aber alles wie gewohnt in diesem Winter laufen, dann haben Loch und Co. sogar die Chance auf ein zweites Gold. Erstmals ist die Team-Staffel olympisch, und auch hier sind natürlich die Deutschen die Favoriten. Bundestrainer Loch warnt aber auch hier vor zu großer Vorfreude: "Da gibt es neun Möglichkeiten, Fehler zu machen - am Start, in der Bahn und beim Anschlag."

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal