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Olympia 2014: Maria Höfl-Riesch "parkt total ein" bei Abfahrtstraining

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Olympia 2014  

Abfahrtstraining: Höfl-Riesch "parkt total ein"

07.02.2014, 14:26 Uhr | dpa

Olympia 2014: Maria Höfl-Riesch "parkt total ein" bei Abfahrtstraining. Maria Höfl-Riesch wurde Elfte im zweiten Abfahrtstraining auf der Olympia-Strecke in Krasnaja Poljana.

Maria Höfl-Riesch wurde Elfte im zweiten Abfahrtstraining auf der Olympia-Strecke in Krasnaja Poljana. Foto: Antonio Bat. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Vor ihrem ersten großen Auftritt bei Olympia war Fahnenträgerin Maria Höfl-Riesch nicht gerade zufrieden. Platz sechs im ersten Training auf der olympischen Abfahrtsstrecke folgte am Freitag ein elfter Platz in der zweiten Schussfahrt.

"Anfang Zielhang hab ich total eingeparkt", schilderte die 29-Jährige, die bei der ersten Damen-Entscheidung am Montag in der Super-Kombination zu den Goldkandidatinnen zählt. "Maria natürlich", betonte Teamkollegin Viktoria Rebensburg angesprochen auf die Favoritenfrage. Neben der Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2010 hat auch die Doppel-Goldmedaillengewinnern von 1976 Höfl-Riesch ganz oben auf der Liste.

"Die Maria wird alles rausreißen", versicherte Rosi Mittermaier in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. "Die Maria ist gerade bei Großereignissen so cool. Das nötige Selbstvertrauen bringt sie aus den grandiosen Ergebnissen dieser Saison mit nach Russland. Als deutsche Fahnenträgerin wird sie noch motivierter sein."

Bevor es aber zur Eröffnungsfeier ging, murrte Höfl-Riesch über die Kurssetzung. "Es ist ein bisschen übertrieben, die Tore umzusetzen und es noch kurviger zu machen, es war eh nicht schnell", beschrieb eine der Hauptdarstellerinnen im deutschen Team im "Rosa Chutor"-Alpinzentrum die Veränderungen am Kurs. Mit den Modifikationen vor dem Zielsprung soll das Tempo gedrosselt werden. Keineswegs zur Freude der Gesamtweltcupsiegerin, die auch in Sotschi wie im Weltcup wieder mit Männer-Ski unterwegs war. Da diese Latten schwerer und länger sind, sind sie bei weniger Geschwindigkeit schwieriger exakt in den Kurven zu steuern.

"Ich musste aufpassen, dass ich nicht vornüber einspitzel, weil ich wirklich überhaupt kein Tempo mehr hatte. Ich hoffe, dass ich es im Sonntag am Training dann noch hinkriege", erklärte Höfl-Riesch. Schnellste Skirennfahrerin am Freitag war die Schweizerin Fabienne Suter vor der Liechtensteinerin Tina Weirather und Anna Fenninger aus Österreich.

Auch ohne einen perfekten Trainingsauftritt auf der olympischen Abfahrtsstrecke plant Höfl-Riesch die Fahrt am Samstag auszulassen. Slalom-Training steht stattdessen an. Für die erste Medaillen-Entscheidung, der Kombination aus Abfahrt und Torlauf am Montag, muss es eben in beiden Disziplin passen - und das wird es nach Mittermaiers Überzeugung bei der Weltmeisterin.

"Ihre mentale Stärke, auch in Extremsituationen cool zu bleiben und ihre Leistung abzurufen. Das hat sie bereits in Vancouver bewiesen!", erklärte die Mutter der langjährigen Kindergartenfreundin ihres Sohnes Felix Neureuther. "Alle erwarten natürlich eine Medaille, das Gute ist, dass sie fünf Möglichkeiten hat. Sie kann sich steigern, wenn es drauf ankommt. Sie lässt sich nicht unterkriegen, von nichts."

Höfl-Riesch will am Sonntag wieder für die Schussfahrt trainieren, Rebensburg vielleicht erst wieder am Dienstag. Ob sie dann auch in der Medaillen-Entscheidung am Mittwoch an den Start geht, ließ die 24-Jährige weiter offen.

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