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Sotschi 2014: Biathleten mit Neubeginn und Olympia-Abschied

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Olympia 2014  

Biathleten mit Neubeginn und Olympia-Abschied

07.02.2014, 14:51 Uhr | dpa

Sotschi 2014: Biathleten mit Neubeginn und Olympia-Abschied. Kati Wilhelm ist auch beim DOSB noch immer gern gesehener Gast.

Kati Wilhelm ist auch beim DOSB noch immer gern gesehener Gast. Foto: Kay Nietfeld. (Quelle: dpa)

Krasnaja Polanja (dpa) - Magdalena Neuner ist mit Baby-Bauch im Anflug, Miriam Gössner krank, Uschi Disl schreibt in der Heimat Kolumnen und Kati Wilhelm steht in Sotschi als TV-Expertin vor der Fernseh-Kamera. "Jetzt erlebe ich meine ersten Spiele als Biathletin im Ruhestand", scherzte sie.

Vor vier Jahren in Vancouver hatte "Rotkäppchen" noch unter anderem mit Andrea Henkel in der Staffel ihre siebte Medaille gewonnen. Mit dreimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze ist die ARD-Expertin noch immer die erfolgreichste Biathletin bei Olympia.

59 Medaillen haben deutsche Skijäger bei Winterspielen bislang geholt, 20 Mal war Gold dabei. Trotz des Neubeginns im deutschen Team kommen für die Jubiläums-Medaille am Wochenende alle acht Starter infrage. "Wir bringen eine Mannschaft an den Start, die um das Podest mitkämpfen kann", sagte Cheftrainer Uwe Müssiggang einen Tag vor dem Auftakt und kündigte an: "Wir kämpfen um die Medaille."

Im Männer-Sprint über die zehn Kilometer gelten vor allem Ex-Weltmeister Arnd Peiffer und Antholz-Sieger Simon Schempp als Kandidaten. "Wenn alles passt, ist es möglich, ganz vorne anzugreifen", sagte Peiffer. Aber auch Erik Lesser und Christoph Stephan sind nicht chancenlos. Noch immer gilt das Motto aus den einstigen deutschen Glanzzeiten: Wer am Schießstand durchkommt, schafft es auf das Podest.

Am Sonntag, ebenfalls zur Kaffeezeit in Deutschland, will auch das Damen-Quartett mit Doppel-Olympiasiegerin Andrea Henkel an der Spitze unter dem Flutlicht nach Edelmetall im "Laura" Biathlon- und Skikomplex greifen - Gold-Anwärter sind aber wie im Männer-Sprint am Vortag die anderen. Etwa die Norwegerin Tora Berger, die Weißrussin Darja Domratschewa oder die Russin Olga Saizewa. Am Vortag tragen vor allem der Franzose Martin Fourcade und der Norweger Emil Hegle Svendsen die Favoriten-Last.

Neben der achtmaligen Weltmeisterin Andrea Henkel wurden am Freitag noch Langlauf-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle sowie die Youngster Laura Dahlmeier und Franziska Preuß für das 7,5-Kilometer-Rennen benannt. "Frauen und Männer haben richtig gute Medaillenchancen", glaubt auch Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner. Und das, obwohl in Miriam Gössner die größte Hoffnung verletzungsbedingt ihren Olympia-Verzicht hatte erklären müssen.

Schon zuvor war der Aderlass im Damen-Team gewaltig gewesen. Besonders nach Neuners Rücktritt vor zwei Jahren gab es das große Jammern. "Den Mädels", sagt Damen-Bundestrainer Gerald Hönig, "hat es richtig wehgetan, dass sie gefragt worden sind, ob es ohne Lena überhaupt Sinn macht eine Staffel zu laufen."

Wenn die Nöte im deutschen Team nicht so groß gewesen wären, Evi Sachenbacher-Stehle wäre damals wohl nicht zur Biathletin umgeschult worden. Die Langlauf-Olympiasiegerin hat mittlerweile bewiesen, dass sie mithalten kann - ausgerechnet bei der Generalprobe in Sotschi hat die 33-Jährige als Sechste ihr bestes Weltcup-Ergebnis geschafft. "Wenn sie am Schießstand durchkommt, kann es ganz nach vorne gehen", sagt ihr Trainer Ricco Groß.

Die besten Podestchancen hat aber Andrea Henkel, die vor zwölf Jahren bei ihrem Olympia-Debüt in Salt Lake City gleich mit zweimal Gold dekoriert wurde. Nach zähem Saison-Auftakt ist sie mit ihrem Weltcup-Sieg zuletzt in Antholz in den Kreis der Medaillenkandidatinnen zurückgekehrt. Wehmut vor ihren letzten Olympia-Auftritten verspürt sie nicht. Nachdem die Fahnenträger-Debatte ausgestanden ist, ist sie wieder gut drauf. "Sie hat sich vom Kopf her lange damit beschäftigt. Nun macht sie wieder einen lockereren Eindruck", sagte Müssiggang.

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