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5:1-Gala gegen Bremen  

Dortmunds Sorgenkinder tanken Selbstbewusstsein

08.02.2014, 20:00 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Borussia Dortmunds Sorgenkinder tanken Selbstbewusstsein. Robert Lewandowski und Henrich Mchitarjan glänzten gegen Bremen als "Doppelpacker". (Quelle: imago)

Robert Lewandowski und Henrich Mchitarjan glänzten gegen Bremen als "Doppelpacker". (Quelle: imago)

Nach quälend langen 475 Minuten war die Durststrecke vorüber: Als Robert Lewandowski in der ersten Halbzeit des Bundesliga-Spiels den Ball ins Tor des SV Werder Bremen schlenzte, beendete der Stürmer von Borussia Dortmund seine persönliche Torflaute. Später legte er sogar noch seinen 13. Saison-Treffer nach. Doch Lewandowski war nicht das einzige Dortmunder Sorgenkind, das beim 5:1 gegen taumelnde Werderaner Selbstbewusstsein tanken konnte.

"Es war ein großartiges Spiel meiner Mannschaft", sagte BVB-Coach Jürgen Klopp nach der Partie. "Das war das, was wir jede Woche sehen wollen und hoffentlich auch wieder sehen werden."

Nach den mühsamen Auftritten gegen den FC Augsburg (2:2) und gegen Eintracht Braunschweig (2:1) feierte die Borussia nicht nur den sechsten Sieg in Folge gegen Bremen, sondern demonstrierte auch erstmals in der Rückrunde wieder ihr spielerisches Potenzial. Die Leichtigkeit, die zuletzt oftmals gefehlt hatte, kehrte mit zunehmendem Spielverlauf immer mehr zurück.

Klopp: "Das war brutal wichtig für Mchitarjan"

Neuzugang Henrich Mchitarjan, der in den vergangenen Spielen verunsichert und umständlich agierte, feierte mit einem Doppelpack im Weserstadion nach acht Liga-Auftritten ohne Torbeteiligung ebenfalls wieder ein Erfolgserlebnis.

Hatte der Armenier nach seiner feinen Einzelaktion vor dem 1:0 noch etwas Glück, dass Bremens Keeper Raphael Wolf den mäßig platzierten Schuss nicht parieren konnte, ging seinem zweiten Tor eine spektakuläre Kombination voraus. Nach gekonnter Hackenvorlage von Marco Reus im Strafraum chippte der 25-Jährige die Kugel aus spitzem Winkel technisch perfekt an Wolf vorbei ins Werder-Tor. "Das war heute brutal wichtig für Mchitarjan", zeigte sich Klopp gegenüber "DerWesten.de" hocherfreut..

Friedrich zahlt Vertrauen zurück

Auch Oldie Manuel Friedrich hatte Grund zum Jubeln. Zunächst erhielt er von Klopp den Vorzug vor Youngster Marian Sarr und durfte als Vertreter des verletzten Mats Hummels in der Innenverteidigung neben Sokratis ran. In der 47. Minute erzielte er dann sein erstes Bundesligator seit über zwei Jahren. "Ich wollte dem Verein etwas zurückgeben. Ich bin Ende letzten Jahres mehr oder weniger als Notlösung verpflichtet worden", sagte der 34-Jährige bei Sky. "Es war dann aber das eine oder andere schlechte Spiel von mir dabei, und da ich ein sehr selbstkritischer Mensch bin, war ich sehr unzufrieden. Ich hoffe, ich konnte nun einen Teil des Vertrauens zurückzahlen."

Sahin: "Wir mussten endlich mal nicht zittern"

Angesichts der anstehenden Aufgaben im DFB-Pokal und der Champions League maß auch Regisseur Nuri Sahin der Dortmunder Gala-Vorstellung große Bedeutung bei. "Dieser hohe Sieg ist extrem wichtig für uns", sagte der türkische Nationalspieler. "Wir mussten am Ende endlich mal nicht zittern und haben richtig souverän gespielt. Das ist gut für unser Selbstbewusstsein, gerade vor den kommenden englischen Wochen."

Am Dienstag muss der BVB im Pokal-Viertelfinale bei Eintracht Frankfurt ran. Zwei Wochen später, am Dienstag den 25. Februar, tritt das Team im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse bei Zenit St. Petersburg an.

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