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Olympia: Rodel-Überflieger Felix Loch zur Halbzeit auf Gold-Kurs

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Rodel-Überflieger vorne  

Felix Loch zur Halbzeit auf Gold-Kurs

08.02.2014, 18:23 Uhr | dpa

Olympia: Rodel-Überflieger Felix Loch zur Halbzeit auf Gold-Kurs. Rodler Felix Loch hat bei den Olympischen Spielen in Sotschi die Gold-Medaille im Visier. (Quelle: dpa)

Rodler Felix Loch hat bei den Olympischen Spielen in Sotschi die Gold-Medaille im Visier. (Quelle: dpa)

Nach leichten Anlaufschwierigkeiten hat Rodel-Olympiasieger Felix Loch bei den Winterspielen in Sotschi Kurs auf seinen zweiten Gold-Triumph genommen. Der 24-Jährige verdrängte im zweiten Lauf auf der Olympia-Eisrinne von Krasnaja Poljana den führenden Russen Albert Demtschenko auf den zweiten Platz. Bei knapp drei Zehntelsekunden Vorsprung darf Loch nun auf seinen zweiten Coup bei Winterspielen hoffen.

Den dritten Platz erreichte der zweimalige Olympiasieger Armin Zöggeler. Der Italiener fährt mit bereits deutlichem Rückstand seiner sechsten Medaille bei Winterspielen entgegen. Andi Langenhan verbesserte sich im zweiten Durchgang und hat als Vierter mit mehr als einer Sekunde hinter Loch zumindest noch Bronzechancen. David Möller liegt hingegen auf Rang 14 abgeschlagen zurück.

Mit gelöstem Gesichtsausdruck winkte Loch als Führender in die TV-Kameras und zeigte den erhobenen linken Daumen. "Im ersten Lauf waren ein paar Kleinigkeiten drin, die nicht optimal waren. Der zweite Lauf war dann richtig ok", analysierte der viermalige Weltmeister, der sich noch nicht in Sicherheit wähnte: "Allerdings hatte Albert auch einen richtigen Bock." In der Pause hatte sich der bekennende FC-Bayern-Fan über dem Zwischenstand der Münchner in der Bundesliga-Partie beim 1. FC Nürnberg informieren lassen.

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Loch leistet sich mehrere kleine Fehler

Vor vier Jahren bei seinem Gold-Coup von Vancouver hatte Loch die gesamte Konkurrenz im ersten Durchgang mit einem fulminanten Bahnrekord geschockt. Im Flutlicht-Rennen im Sanki Sliding Center lief es zunächst aber nicht ganz nach Plan. Der viermalige Weltmeister leistete sich in Lauf eins mehrere kleine Fehler und musste sich erst einmal mit 15 Tausendstelsekunden Rückstand hinter dem 42 Jahre alten Russen einreihen. Lochs Mentor Georg Hackl quittierte den überraschenden Zwischenstand mit einem alles andere als glücklichen Gesichtsausdruck.

Doch in Durchgang zwei durfte der dreimalige Olympiasieger, der inzwischen Loch und Co. als Trainer zur Seite steht, entspannter dreinschauen. Sein Schützling setzte sich mit einem fulminanten Lauf im Zwischenklassement vor den Olympia-Zweiten Demtschenko. Allerdings hat auch der russische Altmeister trotz mehrerer Rutscher im zweiten Lauf bei seinen Heimspielen noch Chancen auf sein erstes Olympia-Gold.

Langenhan schielt noch auf Bronze

Anders als Loch kamen die beiden anderen deutschen Medaillen-Hoffnungen zunächst nicht richtig in Fahrt: Der Olympia-Zweite Möller war am Start zwar wie gewohnt stark, doch der Thüringer leistete sich wie schon im Training in der Bahn mehrere Fehler. "Ich hätte mir gewünscht, ernsthafter in den Medaillenkampf eingreifen können. Jetzt hilft nur noch ein Bierchen über Nacht", sagte Möller und sprach von einem "verkorksten Rennen".

Tempo-Freak Langenhan nahm dann aber im zweiten Durchgang wie erhofft Fahrt auf. "Wir wurden etwas überrascht von den Eisverhältnissen. Sie waren weicher als erwartet", berichtete er. Mit knapp drei Zehntelsekunden Rückstand auf Zöggeler machte Langenhan sich noch Hoffnungen auf den dritten Platz: "Der ist noch in greifbarer Nähe."

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