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Sotschi 2014: Willkommen bei Olympia: Deutsche Curler gelassen

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Olympia 2014  

Willkommen bei Olympia: Deutsche Curler gelassen

09.02.2014, 10:25 Uhr | dpa

Sotschi 2014: Willkommen bei Olympia: Deutsche Curler gelassen. John Jahr freut sich auf den Curling-Auftakt bei Olympia.

John Jahr freut sich auf den Curling-Auftakt bei Olympia. Foto: Christian Charisius. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Der Kracher zum Auftakt gegen Olympiasieger Kanada kommt John Jahr gerade recht. Der Enkel des gleichnamigen Verlegers ist der Chef und Stratege des deutschen Curling-Teams. Nur nicht einschüchtern lassen, hat er als Devise ausgegeben, immer schön cool bleiben.

"Wir haben nicht den Druck der Fußball-Nationalmannschaft. Wir wollen einfach nur mit unserer Leistung begeistern", sagte der 48 Jahre alte Skip der Hamburger Curling-Mannschaft, die bei den Sotschi-Spielen Deutschland repräsentiert. Jahr und Co. versuchen den Olympia-Auftakt am Montagmorgen mit der größtmöglichen Gelassenheit anzugehen. Die Curling-Cracks aus Kanada sind echte Profis, die Feierabendsportler aus Norddeutschland krasse Außenseiter - und genau darin sehen sie ihre Chance.

"Wir sind alle so eingestellt, dass Dabeisein nicht alles ist. Wir wollen gut mitspielen und für die eine oder andere Überraschung sorgen", betonte der älteste deutsche Olympia-Teilnehmer. Für das große Ziel Olympia hat Jahr sogar seine vielfältigen Aufgaben als Immobilienunternehmer und Gesellschafter der Spielbanken in Wiesbaden und Hamburg komplett hintenangestellt. Auch seine vier Mitstreiter vom Curling Club Hamburg stehen voll im Beruf und haben Familien - vier ambitionierte Freizeitsportler ohne viel Freizeit.

"Was da in den letzten Monaten vollbracht worden ist im Zeitmanagement, ist höchst respektabel", lobte Rainer Nittel, Sportdirektor des Deutschen Curling-Verbandes. Das unvergessliche Erlebnis Eröffnungsfeier war der erste Lohn der harten Arbeit. "Auch die Unterkünfte zwischen Meer und Bergen empfinden alle als Traum", erzählte Nittel. Aber jetzt gilt's.

Für Olympia haben die deutschen Hoffnungsträger sogar ihre Ernährung umgestellt. Ein spezielles Muskelaufwärmprogramm soll die eigenen Chancen weiter optimieren. Im ersten Training im "Ice Cube" von Sotschi konnten die Deutschen gleich alle vier Bahnen testen. Alle seien "unglaublich gleichmäßig", meinte Jahrs Teamkollege Christopher Bartsch. Dadurch müsse man sich nicht immer wieder auf neue Bedingungen einstellen.

Mit neun Vorrundenspielen und je drei Stunden Wettkampf werden die Hamburger immerhin mindestens 27 Stunden auf dem Eis stehen. Bei einer Mannschaftsbesprechung am Wochenende schworen sich alle auf die schwierigen Aufgaben ein. Mit dabei ist Mentalcoach Thorsten Weidig, der schon in der Vorbereitung viel half, alles unter einen Hut zu bekommen. Es ist auch sein Verdienst, dass Jahr und seine Mitstreiter Bartsch, Felix Schulze, Sven Goldemann und Peter Rickmers ohne Reibereien durch die stressige Qualifikationszeit kamen.

Mit Kanada wartet nun gleich der Goldkandidat Nummer eins. "Es gibt nichts Besseres, als den Topfavoriten gleich als erstes zu haben. Danach wird dieser im Zweifelsfall immer mehr an Sicherheit gewinnen", erklärte Bartsch. Jahr sah es ähnlich. "Alle erwarten einen Sieg von Kanada. Wir werden das beste Curling spielen, was wir können", sagte der Routinier entspannt. Jahr weiß ganz genau: Geschlagen haben sie jede der Profimannschaften schon einmal.

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