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Olympia 2014: Claudia Pechstein weint Tränen wegen Platz vier

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Enttäuschung über 3000 Meter  

Claudia Pechstein: Tränen wegen Platz vier

09.02.2014, 15:30 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Olympia 2014: Claudia Pechstein weint Tränen wegen Platz vier . Claudia Pechstein ist beim Kampf um die Medaillen leer ausgegangen.  (Quelle: dpa)

Claudia Pechstein ist beim Kampf um die Medaillen leer ausgegangen. (Quelle: dpa)

Blech statt Triumph: Claudia Pechstein belegte bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi über 3000 Meter nur Platz vier. Danach konnte sie die Tränen nicht zurückhalten. Nachdem ihr Freund Matthias Große sie beruhigt hatte, sagte die 41-Jährige: "Ich bin nicht in meinen Rhythmus gekommen. Ich habe alles gegeben. Platz vier ist natürlich scheiße, auch wenn ich vorher gesagt habe, zwischen Platz eins und vier ist alles möglich", sagte die 41-Jährige.

Und fügte an: "Eigentlich ist ein vierter Platz bei Olympischen Spielen mit 41 Jahren ein Erfolg. Doch natürlich kann ich mich nicht über Blech freuen."

Wüst holt Gold

In 4:05,26 Minuten lief Pechstein deutlich um 1,79 Sekunden am Podium vorbei. Es gewann die Niederländerin Ireen Wüst, die in Bahnrekord von 4:00,34 Minuten die Vancouver-Siegerin Martina Sablikova (Tschechien/4:01,95) auf Platz zwei verwies. Bronze ging überraschend an Olga Graf (4:03,47), die Russland die erste Medaille beim Heimspiel bescherte.

„Olga Graf hat den Lauf ihres Lebens gemacht. Den werde ich jetzt versuchen über 5000 Meter abzuliefern“, gab sich Pechstein kämpferisch. Am 19. Februar hat sie eine weitere gute Chance, die zehnte olympische Medaille ihrer Karriere zu holen. Zuvor startet sie am kommenden Sonntag über 1500 Meter. 2010 hatte Pechstein wegen einer umstrittenen Dopingsperre bei Olympia gefehlt.

Beckert nur auf Platz 18

Stephanie Beckert, Silbermedaillengewinnerin von Vancouver, blieb nur die Nebenrolle als Verliererin. In enttäuschenden 4:13,55 Minuten landete die formschwache Erfurterin auf dem 18. Platz - die sportliche Krise der 25-Jährige geht damit weiter.

Bente Kraus kam als dritte deutsche Starterin in 4:10,17 Minuten auf den zwölften Rang. "Ich bin nicht so in den Rhythmus gekommen, aber ich setze jetzt noch Hoffnung in den 5000-Meter-Lauf, da werde ich nochmal angreifen. Es war eine schwierige Saison. Am Ende bin ich froh und glücklich, dass ich überhaupt zurückgekommen bin", sagte Beckert.

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