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2. Bundesliga: Spitzenreiter Köln patzt gegen Paderborn

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Bielefeld holt Remis gegen St. Pauli  

Spitzenreiter Köln patzt gegen Paderborn

09.02.2014, 15:36 Uhr | t-online.de

2. Bundesliga: Spitzenreiter Köln patzt gegen Paderborn. Der Kölner Dominic Maroh (li.) im Zweikampf mit Paderborns Elias Kachunga. (Quelle: dpa)

Der Kölner Dominic Maroh (li.) im Zweikampf mit Paderborns Elias Kachunga. (Quelle: dpa)

Misslungener Start ins Jahr 2014 für den 1. FC Köln: Der Spitzenreiter der 2. Bundesliga kam am 20. Spieltag nicht über ein 0:1 (0:0) gegen den SC Paderborn hinaus. Damit verpassten es die Domstädter, sich von den Verfolgern abzusetzen. In den weiteren Sonntagsspielen trennten sich der Karlsruher SC und der FC Ingolstadt 1:1 (1:1)-Unentschieden, der FC St. Pauli verspielte bei Arminia Bielefeld in der Nachspielzeit einen 2:1 (1:0)-Vorsprung und musste sich letztlich mit einem 2:2-Remis begnügen.

Der Vorsprung des 1. FC Köln auf den Relegationsplatz der 2. Bundesliga schrumpfte nach der Pleite gegen Paderborn auf fünf Punkte. Der Sportclub, für den Alban Meha traf (47.), hat diesen bei nur zwei Zählern Rückstand dicht vor Augen. Beim FC konnte Patrick Helmes vor 48.100 Zuschauern von Beginn an auflaufen.

Gäste-Trainer Andre Breitenreiter verzichtete überraschend auf Mahir Saglik, der zweitbeste Torschütze der Liga stand nicht einmal im Kader. Dennoch waren der SCP im ersten Durchgang die in allen Belangen bessere Mannschaft. Der Spitzenreiter brachte erst Sekunden vor der Pause den ersten Ball Richtung Tor, Helmes köpfte deutlich drüber.

Halfar trifft nur die Latte

Kölns Trainer Peter Stöger reagierte und brachte zur Pause Slawomir Peszko und den erst 18 Jahre alten Winter-Neuzugang Bard Finne für Yannick Gerhardt und Anthony Ujah. Doch 65 Sekunden nach Wiederbeginn lag der FC verdient zurück: Daniel Halfar fälschte einen Freistoß von Meha mit dem Kopf ab, Kölns Keeper Timo Horn reagierte zu spät und ließ den haltbaren Ball passieren. Nun endlich machten die Gastgeber Druck, doch Horns Gegenüber Lukas Kruse parierte bei einer Doppelchance gegen Peszko und Finne zweimal glänzend (57.). Elias Kachunga verpasste bei einem Konter nach Kölner Ecke die Vorentscheidung (62.), Halfars Gewaltschuss knallte an die Latte (70.).

Bielefeld punktet im Abstiegskampf

In Bielefeld konnte der Gastgeber zumindest einen Punkt verbuchen. Die Elf von Trainer Stefan Krämer trennte sich gegen den Aufstiegskandidaten FC St. Pauli mit 2:2 (0:1). Lennart Thy (31. Minute) und Christopher Nöthe (62.) brachten die Gäste vor 23.828 Zuschauern in Führung, aber Kacper Przybylko (69./90.+2) konnte mit seinem Doppelpack Bielefeld einen Zähler retten. Bereits in der 8. Minute schoss Thomas Hübener einen Elfmeter an die Latte.

Die Partie begann mit viel Schwung. Fabian Klos zwang schon nach 47 Sekunden St. Paulis Torwart Philipp Tschauner zu einer Parade. Auf der Gegenseite scheiterte Sebastian Schachten (10.) per Kopfball an Arminia-Keeper Patrick Platins, ehe nach einer halben Stunde Thy den Ball zur Gäste-Führung ins Netz schoss. Im zweiten Durchgang traf FC-Stürmer Nöthe zum 2:0, doch die Bielefelder gaben sich nicht auf. Der eingewechselte Przybylko verkürzte erst auf 1:2 und in der Nachspielzeit erzielte er per Kopfball den Ausgleich.

Dämpfer für Karlsruhe

Der Karlsruher SC hat auf seinem Weg Richtung Bundesliga einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Badener blieben zwar auch im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen, kamen gegen Ingolstadt aber nicht über ein mageres 1:1 (1:1) hinaus und verloren auf den Relegationsplatz zwei wichtige Punkte. Ingolstadt demonstrierte dagegen einmal mehr seine Auswärtsstärke und holte im Abstiegskampf einen wichtigen Zähler.

Koen van der Biezen brachte die Gastgeber in der 20. Minute in Führung. Moritz Hartmann glich kurz vor der Pause (43.) für Ingolstadt aus, das zuletzt am 22. September (1:4 in Frankfurt) auswärts verloren und seitdem in sieben Begegnungen vier Siege geholte hatte. In einer hektischen Schlussphase sahen noch Dimitrij Nazarov (90./Unsportlichkeit) vom KSC und Almog Cohen (90./Tätlichkeit) vom FCI die Rote Karte. Im ersten Spiel seit Dezember war beiden Teams vor 14.010 Zuschauern die lange Pause deutlich anzumerken. In einer kampfbetonten, spielerisch aber mäßigen Partie gab es viele Ungenauigkeiten - und nicht allzu viele Höhepunkte.


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