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Lage beim VfB Stuttgart immer bedrohlicher - Schneider bleibt Trainer

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Schneider bleibt Trainer  

Die Lage beim VfB Stuttgart wird immer bedrohlicher

10.02.2014, 10:45 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Lage beim VfB Stuttgart immer bedrohlicher - Schneider bleibt Trainer. Platzverweis für Kapitän Ibisevic: Die Talfahrt des VfB Stuttgart geht weiter. (Quelle: dpa)

Platzverweis für Kapitän Ibisevic: Die Talfahrt des VfB Stuttgart geht weiter. (Quelle: dpa)

Enttäuschte Fans, ratlose Gesichter bei Spielern und Verantwortlichen: Der VfB Stuttgart rauscht mit der fünften Niederlage in Serie weiter ungebremst Richtung Tabellenkeller und sucht verzweifelt nach der Notbremse. "Eine schwierige Phase" sei es aktuell, sagte Sportdirektor Fredi Bobic nach dem 1:4-Debakel gegen den FC Augsburg bei Sky. "Heute gab es viele negative Höhepunkte für uns". Tatsächlich präsentierte sich die junge VfB-Mannschaft schon nach dem ersten Gegentor völlig verunsichert uns ließ sich im Anschluss von cleveren Augsburgern in der heimischen Arena phasenweise vorführen. Die Abstiegsränge rücken für die Stuttgarter nun immer näher.

"Der Knackpunkt war das 0:1", sagte Bobic. "Vorher haben wir den Gegner 30 Minuten im Griff gehabt." Trainer Thomas Schneider ging mit seiner Mannschaft härter ins Gericht. "Die Leistung war absolut indiskutabel", schimpfte er. "Ich bin sehr, sehr enttäuscht und muss das erst einmal sacken lassen. Wir müssen uns bei den Fans entschuldigen." Vereinspräsident Bernd Wahler bezeichnete die Niederlage gar als "Katastrophe". Zwei Punkte Vorsprung hat der VfB nur noch auf den Relegationsrang.

VfB-Fans skandieren: "Aufwachen!"

Dabei trat die Mannschaft zunächst mutig und entschlossen auf - wie so oft in den erfolglosen vergangenen Wochen. Vor allem Moritz Leitner initiierte Ballstafetten und Angriffe der Schwaben. Doch nach etwas mehr als einer halben Stunde leitete Augsburgs Stürmer Arkadiusz Milik das Debakel für den VfB ein (35. Minute). Plötzlich verlor das junge Stuttgarter Team gänzlich die Linie und lud den FCA förmlich zu weiteren Toren ein. "Aufwachen", riefen die VfB-Anhänger vergeblich.

Acht Minuten später reichte ein öffnendes Zuspiel von Halil Altintop, um die wacklige VfB-Defensive auszuhebeln und André Hahn auf den Weg zum 2:0 zu schicken. Hahn legte gegen entblößte Gastgeber in der 56. Minute das dritte Tor nach. Tobias Werner (64.) erzielte ungestört noch das 4:1, nachdem Konstantin Rausch (62.) zwischenzeitlich verkürzt hatte.

Druck noch weiter gestiegen

Dabei hatte Trainer Thomas Schneider schon vor dem Schlüsselspiel durchgegriffen. Für die schwächelnden Leitwölfe Georg Niedermeier und Martin Harnik war kein Platz im Aufgebot. "Ich kann auch die Tabelle lesen", hatte der Kumpel von FCA-Coach Markus Weinzierl vor der so wichtigen Partie gesagt. "Ein Ergebnisdruck ist da." Jetzt ist er sogar noch gestiegen.

Stimmung droht zu kippen - Schneider bleibt

Auf die Stuttgarter kommen nun unruhige Zeiten zu, denn auch beim Anhang scheint die Stimmung wieder einmal zu kippen. Von gellenden Pfiffen wurde der VfB bereits in die Halbzeitpause begleitet. Schneider müsse aber trotz der fünften Niederlage in Serie nicht um seinen Job bangen, beteuerte Manager Bobic. Dem 41-Jährigen dürfte nicht zuletzt eine vorzeitige Ablösung erspart bleiben, weil auch nach dem Wechsel seiner Mannschaft Wille und Leidenschaft nicht abzusprechen war. In der Hinrunde hatte die damalige Schlappe beim FCA zur Entlassung von Bruno Labbadia geführt.

"Jetzt müssen wir zusammenstehen und mit aller Ruhe zielgerichtet weiterarbeiten. Wir brauchen dringend Punkte", sagte Bobic. Bei den Spielen gegen Hoffenheim, Frankfurt und Braunschweig steht der fünfmalige deutsche Meister in den nächsten Wochen gehörig unter Druck.

Rot für Ibisevic "absolut unnötig"

Fehlen wird ausgerechnet Kapitän Vedad Ibisevic, der nach einer Tätlichkeit gegen Jan-Ingwer Callsen-Bracker die Rote Karte sah. Zudem wird sein Platzverweis vereinsintern Konsequenzen haben. "Er wird eine Strafe bekommen", kündigte Schneider an. "Man muss erwarten, dass er sich unter Kontrolle hat. Er hat uns einen Bärendienst erwiesen." Ibisevic hatte abseits des Spielgeschehens Gegenspieler Callsen-Bracker ins Gesicht geschlagen.

Auch Bobic zeigte sich verärgert über das Verhalten des Routiniers. "Die Rote Karte war absolut unnötig, aber sie passt in die Situation", sagte er.

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