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Sotschi 2014 - Curling: Deutsche verpassen Überraschung gegen Kanada

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Olympia 2014  

Deutsche Curler verpassen Überraschung gegen Kanada

11.02.2014, 08:57 Uhr | dpa

Sotschi 2014 - Curling: Deutsche verpassen Überraschung gegen Kanada. Skip John Jahr hat sich gegen die Favoriten aus Kanada gut geschlagen.

Skip John Jahr hat sich gegen die Favoriten aus Kanada gut geschlagen. Foto: Tatyana Zenkovich. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Deutschlands Curler haben bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi eine Auftaktüberraschung gegen Kanada nur knapp verpasst. Das Team um Skip John Jahr musste sich dem Goldmedaillengewinner von Vancouver mit 8:11 geschlagen geben, verlangte ihnen dabei aber alles ab.

"Wir waren hier immer auf Tuchfühlung, und die Kanadier sind vielleicht das beste Team der Welt", erinnerte Jahr und resümierte nach seiner Olympia-Premiere: "Der Start war gut, ich bin ganz zufrieden."

Im "Ice Cube" lagen die Deutschen nach dem dritten End sogar mit 4:2 in Führung, ehe sich einige kleine Fehler einschlichen. Im achten und neunten End kamen die Außenseiter nochmals heran, doch mit dem letzten Stein rettete der Favorit um Skip Brad Jacobs den Sieg. Insgesamt gelangen den Deutschen zwei Steals; sie konnten also punkten, obwohl ihre Gegner das Recht des letzten Steins hatten. "Wir waren gut im Spiel, und ein Erfolg wäre eine Sensation gewesen", fand Rainer Nittel, der Sportdirektor des Deutschen Curling-Verbandes.

"Die Kanadier hatten nie die Chance, sich abzusetzen", sagte Felix Schulze, der in den zehn Abschnitten stets die entscheidenden letzten Steine spielt. "Ich glaube, die Kanadier haben uns unterschätzt", meinte Jahr, "ich meine, hey, wir kommen aus Deutschland".

In ihrem zweiten Spiel des ersten Wettkampftages konnten sich die Kanadier dann aber nicht retten und kassierten eine überraschende Niederlage gegen die Schweiz. Die Eidgenossen, die 2010 noch Bronze holten, am Vormittag aber den Schweden 5:7 unterlegen waren, feierten ein 5:4 und sorgten damit endgültig für einen Fehlstart der Gold-Favoriten aus Kanada. Von den sechs Teams, die am Montag zweimal aufs Eis mussten, hielten sich nur die Schweden schadlos.

Die Hamburger Sportler konnten für die nächsten Partien Selbstvertrauen tanken. Entsprechend selbstbewusst geht Jahr das zweite von insgesamt neun Vorrundenmatches gegen Großbritannien an. "Wenn wir erstmal richtig heiß gelaufen sind, dann ist es auch schwer, uns zu schlagen."

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