Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Olympia 2014 - Biathlon: Martin Fourcade gewinnt Verfolgungsrennen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Olympia 2014  

Fourcade holt Gold in der Verfolgung - Schempp 6.

11.02.2014, 08:31 Uhr | dpa

Olympia 2014 - Biathlon: Martin Fourcade gewinnt Verfolgungsrennen. Martin Fourcade (M) feiert bei der Siegerehrung mit einem Sprung den Erfolg.

Martin Fourcade (M) feiert bei der Siegerehrung mit einem Sprung den Erfolg. Foto: Hendrik Schmidt. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Nur die Winzigkeit von drei Millimetern haben Simon Schempp beim ersten Olympiasieg von Martin Fourcade zu einer überraschenden Biathlon-Medaille gefehlt.

Ausgerechnet mit dem letzten Schuss machte der 25-jährige Skijäger seine Aufholjagd im Verfolgungsrennen in Sotschi wertlos. Bis dahin hatte der als 15. des Sprints in den Wettkampf gestartete Weltcup-Dritte alle 19 Schüsse ins Ziel gesetzt.

"Ich habe gedacht, ich habe getroffen", sagte Schempp. "Doch dann habe ich vorgeschaut und gesehen habe, dass die Scheibe schwarz geblieben ist. Da wusste ich, dass die Medaillen weg waren", sagte er. Freuen konnte sich der Uhinger nicht: "Im Moment ist schon noch die Enttäuschung da, weil ich so nah dran war."

Seine ganze Erleichterung ließ der fünfmalige Weltmeister Fourcade nach dem entscheidenden Schießen heraus. Der Franzose drehte sich zu den erneut nur zu zwei Drittel gefüllten Tribünen und jubelte schon mit in den Nachthimmel gestreckten Armen über das sichere Gold. Auf der Zielgerade trudelte er gemütlich aus - nicht alle fanden das fair. Doch von Arroganz wollte Fourcade nichts wissen. "Ich habe mich mit dieser Geste bei meinen Fans bedankt", sagte er.

Der 25-Jährige gewann klar mit 14,1 Sekunden vor dem Tschechen Ondrej Moravec, seinem Team-Kollegen Jean Guillaume Beatrix. Sprint-Sieger Ole Einar Björndalen aus Norwegen wurde Vierter. "Das Olympia-Gold war mein Kindheitstraum. Wenn ich ein Boxer wäre, würde ich sagen, es war ein guter Kampf", sagte der stolze Franzose. "Sein Lächeln sagte mehr als alle Worte", meinte Bronze-Medaillengewinner Beatrix, der einen historischen Tag der französischen Skijäger besiegelt hatte.

Von solchen Glanzzeiten scheinen die deutschen Skijäger noch entfernt zu sein. Nach den 12,5 Kilometern durfte sich das Quartett über eine ermutigende Leistung freuen. Erik Lesser kam trotz drei Strafrunden mit der zweitbesten Laufzeit auf Rang 16. Der ehemalige Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer landete auf dem 19. Platz, Christoph Stephan kam als 43. ins Ziel. "Simon hat bewiesen, dass wir konkurrenzfähig sind", meinte Peiffer. Und Schempp selbst stellte fest: "Ich habe definitiv gemerkt, dass ich es auch nach ganz vorne schaffen kann. Das nehme ich mit."

Bundestrainer Mark Kirchner konnte diese nach dem Herren-Rennen von seinem Chef Thomas Pfüller, dem DSV-Generalsekretär, für einen "Klasse-Auftritt des Quartetts" entgegen nehmen. Doch Kirchner, selbst dreimal Olympiasieger, blieb nur die Feststellung: "Leider gibt's für den Wettkampf nichts. Aber wir haben gezeigt, dass wir vorne mitmischen können."

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal