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"Nichts Wesentliches"  

Red-Bull-Boss spielt Probleme runter

11.02.2014, 09:26 Uhr | dpa, t-online.de

Red-Bull-Boss spielt Probleme runter. Christian Horners Red-Bull-Team hat derzeit einen ganzen Sack voller Probleme. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Christian Horners Red-Bull-Team hat derzeit einen ganzen Sack voller Probleme. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Sebastian Vettels Formel-1-Team Red Bull will die Probleme bei den jüngsten Testfahrten in Jerez weiter nicht überbewerten. "Wir mussten unsererseits ein paar Sachen festzurren, aber nichts Wesentliches, und offensichtlich hat Renault ein paar Aspekte, die sie ebenfalls in Ordnung bringen", sagte Teamchef Christian Horner bei Sky.

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"Aber diese Autos sind so kompliziert, dass schon kleine Probleme große Defekte verursachen." Kurz nach den ersten Übungsfahrten dieser Saison hatte Horner allerdings eingeräumt: "Das war ein sehr schwerer Test für uns."

Horner nimmt Renault in die Pflicht

Das Weltmeisterteam hatte mit Überhitzungsproblemen durch eine extrem schlanke Bauweise des RB10 zu kämpfen. Außerdem funktionierte das neue Energierückgewinnungssystem ERS nicht ordnungsgemäß. In Jerez musste das Team die Tests an drei von vier Tagen vorzeitig abbrechen.

UMFRAGE
Glauben Sie, dass Red Bull die Probleme bis zum Saisonstart in den Griff bekommt?

Horner nimmt Motorenlieferant Renault in die Pflicht. "Natürlich gibt es bei Renault Probleme, die sie derzeit selbst kitten", sagte der 40-Jährige. Der Partner hatte bereits eingeräumt, bis zum nächsten Test in Bahrain (19. bis 22. Februar) in der nächsten Woche "eine lange Liste" an Arbeit vor sich zu haben.

Horner: "Es gibt noch einiges zu tun"

Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz zeigte sich trotz des verunglückten Auftakts gelassen. Trotzdem hatten die Alarmglocken beim Serienweltmeister in Jerez laut geschrillt. Design-Guru Adrian Newey war bereits vorzeitig abgereist, um sich erneut ans Zeichenbrett zu setzen.

"Wir wollen keinen weiteren Test wie in Jerez, aber dazu sind die Tests nunmal da. Man entledigt sich Problemen, um sie nicht bei den Rennen zu beklagen", sagte Horner. "Es gibt natürlich noch einiges zu tun, aber es ist noch eine gute Weile Zeit bis zum ersten Rennen."

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