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Höfl-Riesch "auf Wolke sieben" zur Abfahrt

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Olympia 2014  

Höfl-Riesch "auf Wolke sieben" zur Abfahrt

11.02.2014, 13:38 Uhr | dpa

Höfl-Riesch "auf Wolke sieben" zur Abfahrt. Mit Gold in der Hand kann Maria Höfl-Riesch die Abfahrt ganz gelassen angehen.

Mit Gold in der Hand kann Maria Höfl-Riesch die Abfahrt ganz gelassen angehen. Foto: Kay Nietfeld. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Nach der emotionalen Goldgala kam Ski-Königin Maria Höfl-Riesch die Verschnaufpause vor der Abfahrt gerade recht.

"Ganz gut" tat der freie Dienstag der nun dreimaligen Olympiasiegerin, die am Tag ihres Kombinationstriumphes erst nach Mitternacht ins Bett gekommen war. Nur kurz konnte die 29-Jährige Kräfte sammeln für den anvisierten Coup auf eine "Wunschmedaille".

Wird es jetzt eine Goldjagd für Höfl-Riesch in Sotschi? Knackt sie vielleicht sogar die Rekorde von Katja Seizinger und Janica Kostelic? Oder macht sie gleich bis 2018 weiter? Zumindest bei der letzten Frage musste die Fahnenträgerin mit der Medaille um den Hals lachen.

"Lieber wäre mir jetzt hier vielleicht noch mal eine Siegerehrung, 2018 eher nicht, nein", erklärte eine glückselige Höfl-Riesch, bei der allenfalls Wehmut bei Fragen zu den in Russland fehlenden Eltern aufkam. "Es ist schade, dass die nicht da sein können, aber ich habe mit allen telefoniert. Sie haben auch daheim eine wunderbare Zeit und eine Riesengaudi", berichtete 29-Jährige vor der Abfahrt an diesem Mittwoch.

Bei der Schussfahrt wird auch der Fanclub samt Familie in Garmisch-Partenkirchen wieder via TV-Bild mitfiebern. Wie beim Coup im ersten Rennen. "Einfach nur stolz" war Schwester Susanne in der Heimat. Papa, Mama, Bruder und die Fanclubmitglieder fielen sich vor der Großleinwand nach Kombi-Gold in die Arme. "Es gab eine riesengroße Party im Fanclublokal in Garmisch. Aber ich glaube, meiner Mama blutet schon ein bisschen das Herz, dass sie nicht da sein kann." Letztendlich hätten ein großer Aufwand und die weite tägliche Pendelei gegen den elterlichen Besuch gesprochen. Immerhin: in Vancouver genossen Monika und Siegfried vor vier Jahren mit der Tochter das Gold.

"Die Maria ist auf Wolke sieben", sagte Doppel-Olympiasieger Markus Wasmeier, der ihr in den Bergen von Krasnaja Poljana nun nahezu alles zutraut. Und sie selbst? Befreit von einer Last geht sie an den Abfahrtsstart. "Man kann gar nicht beschreiben, was einem da für Felsbrocken vom Herzen fallen", schilderte sie ihr Innenleben. "Ich glaube, mit der Medaille im Rücken kann ich vielleicht noch ein bisschen lockerer die Abfahrt fahren." In der Vorbereitung wollte sich Höfl-Riesch "ein gutes Video anschauen", also die Fahrt einer der Trainingsschnellsten.

Der Kreis der Anwärterinnen auf Abfahrtsgold und damit die Nachfolge der verletzten Amerikanerin Lindsey Vonn ist groß wie selten. Von Lara Gut (Schweiz) über Julia Mancuso (USA) bis hinzu einer ganzen Reihe von Österreicherinnen - das Starterfeld ist ungewöhnlich ausgeglichen. Höfl-Riesch würde ein viertes Winterspiel-Gold zur erfolgreichsten deutschen Olympia-Alpinen machen, Weltweit hätte dann nur noch die Kroatin Janica Kostelic (4-2-0) eine bessere Bilanz.

"Von einer vierten Goldmedaille will ich jetzt überhaupt noch nicht reden. Es ist nicht meine Motivation irgendwelche Rekorde zu brechen", wiegelte Höfl-Riesch weiteres Glanzleistungs-Gerede ab. Auch die Gedanken an das Karriereende, für das jetzt vieles zum Ende dieser glanzvollen Saison spricht, schob die zweimalige Weltmeisterin beiseite. "Im Moment mache ich mir darüber keine Gedanken", betonte sie. "Vielleicht spielt es eine Rolle in ein paar Wochen, aber jetzt im Moment nicht", erklärte Höfl-Riesch. Aber mehr als Olympiagold - und wohlmöglich ein zweiter Gesamtweltcupsieg am Ende des Winters - geht eigentlich nicht.

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