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Olympia 2014: Savchenko/Solkowy im Eiskunstlaufen auf Medaillenkurs

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Olympia 2014 - Alles auf einen Blick  

Savchenko/Solkowy auf Medaillenkurs - doch reicht es für Gold?

11.02.2014, 19:42 Uhr | sid, dpa

Olympia 2014: Savchenko/Solkowy im Eiskunstlaufen auf Medaillenkurs. Ein voller Genuss: Aliona Savchenko und Robin Szolkowy in Sotschi. (Quelle: dpa)

Ein voller Genuss: Aliona Savchenko und Robin Szolkowy in Sotschi. (Quelle: dpa)

Alles gewagt, aber zu wenig gewonnen: Das olympische Experiment mit dem neuen "Rosaroten Panther" hat Aljona Savchenko und Robin Szolkowy nur einen zweiten Platz vor der Kür eingebracht. Nach dem kurzfristigen Wechsel ihres Kurzprogramms beeindruckten die viermaligen Paarlauf-Weltmeister auf dem Eis von Sotschi zwar mit ihrem dynamischen Vortrag, haben am Mittwoch aber nur noch eine kleine Chance auf Olympia-Gold. Der Abstand des deutschen Paars zu den führenden Weltmeistern Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow beträgt schon mehr als vier Punkte.

Die Russen stellten eine neue Weltbestmarke von 84,17 Zählern auf und wurden stürmisch mit "Rossija, Rossija"-Rufen bejubelt. Dritte sind die ihre Landsleute Xenia Stolbowa und Fedor Klimow.

Trotz Bestmarke muss eine Steigerung her

Wie von Savchenko/Solkowy erhofft, kam die fetzige Kurzkür sogar bei dem patriotischen Publikum im "Eisberg" von Sotschi gut an. "Alles ist jetzt möglich", meinte der 34 Jahre alte Szolkowy unmittelbar nach der Vorstellung, "ich bin sehr zufrieden". Die beiden stellten eine persönliche Bestmarke von 79,64 Punkten auf. Für Gold müssen sie sich in Teil zwei ihres Olympia-Auftritts gegen die bisher fehlerfreien und ausdrucksstarken Russen aber erheblich steigern - und auf Fehler der Konkurrenten hoffen.

Einziger Kritikpunkt von Trainer Ingo Steuer war die schlecht bewertete Todesspirale. "Robin ist nicht richtig ins Knie gekommen. Auf der einen Seite war es ein Risiko mit dem neuen Programm, andererseits hat es die Leute mitgerissen und viel Spaß gemacht", sagte die 30 Jahre alte Savchenko, die in ihrem pinken Hosenanzug die ganze Aufmerksamkeit auf sich zog.

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Keine Medaille für Jenny Wolf

Im vorletzten großen Rennen ihrer Karriere ist Eissprinterin Jenny Wolf bei den Winterspielen in Sotschi im Generationen-Duell abgehängt worden. Über 500 Meter musste sich die 35-Jährige, die am Saisonende ihre Laufbahn beendet, mit dem enttäuschenden sechsten Platz begnügen. Die deutschen Kufenflitzer drohen nun erstmals seit 50 Jahren bei Olympia komplett leer auszugehen.

In zwei Läufen von 37,93 und 37,73 Sekunden (75,67 Punkte) trennten Wolf letztlich Welten zu den Podestplätzen. Gold ging erwartungsgemäß an Weltmeisterin und Vancouver-Siegerin Lee Sang-Hwa (74,70 Punkte), die in 37,28 Sekunden im zweiten Lauf einen olympischen Rekord aufstellte. Die Weltrekordlerin aus Südkorea, die in Sotschi das erste Gold für ihr Land holte, verwies Olga Fatkulina (Russland/75,06) und Margot Boer (Niederlande/75,48) auf die anderen Medaillenränge.

Judith Hesse konstatierte unterdessen ihren "persönlichen Pechtag". Die deutsche Meisterin wurde nach zwei Fehlstarts im ersten Lauf disqualifiziert und konnte ihr Missgeschick kaum fassen. "Ich kann dem Starter nicht die Schuld geben. Wenn man einen Fehlstart hat, muss man beim zweiten Versuch stehenbleiben", meinte sie unter Tränen. Wolf entschied sich derweil, nun doch über 1000 Meter zu laufen. "Ich will noch einmal starten, große Erwartungen habe ich nicht", sagte sie.

Herrmann verpasst Sprint-Finale

Für Langläuferin Denise Herrmann platzte der Medaillentraum bereits in der Vorschlussrunde des Freistilsprints. Die 25-jährige Mitfavoritin belegte in ihrem Halbfinale nur den vierten Platz und verpasste erstmals in dieser Saison den Sprung in den Endlauf. "Ich habe oft genug gezeigt, was ich kann, aber es sollte einfach nicht sein", sagte Herrmann in der ARD. Olympia-Siegerin wurde die Norwegerin Maiken Caspersen Falla, die sich im Finale vor ihrer Landsfrau Ingvild Östberg durchsetzte. Bronze ging an die Slowenin Vesna Fabjan.

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DEB-Damen brauchen Schützenhilfe

Deutschlands Eishockey-Auswahl der Frauen muss den Einzug ins olympische Viertelfinale wohl abhaken. Das Team von Bundestrainer Peter Kathan verlor auch das zweite Vorrundenspiel gegen Schweden mit 0:4 (0:1, 0:0, 0:3) und hat nur noch theoretische Chancen auf die K.o.-Runde. Nur eine überraschende Pleite der Russinnen gegen Japan würde die Mini-Chance auf das Viertelfinale noch erhalten. Emma Nordin nach 60 Sekunden, Cecilia Ostberg (48.), Johanna Olofsson (51.) und Pernilla Winberg (52.) trafen für die Skandinavierinnen.

Curler verpassen Sieg gegen Briten knapp

Erneut gut gespielt - aber am Ende doch wieder verloren: Auch Deutschlands Curler haben die zweite Niederlage im zweiten Vorrundenspiel einstecken müssen. Das Team um Skip John Jahr schrammte erneut nur knapp an einer Überraschung vorbei und verlor mit 6:7 gegen Großbritannien. Zuvor hatten sich die Hamburger bei ihrer Olympia-Premiere den kanadischen Goldmedaillengewinnern von Vancouver mit 8:11 geschlagen geben müssen. Deutschland, das am Mittwoch auf Norwegen sowie China trifft, dürfte trotz des respektablen Auftakts normalerweise keine Chance im Kampf um die Halbfinal-Plätze besitzen.

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Miller dominiert Training zur Super-Kombi

Zwei Tage nach seinem schwachen achten Platz bei der Olympia-Abfahrt fuhr Ski-Rennläufer Bode Miller beim ersten Abfahrtstraining für die Super-Kombination in 1:56,42 Minuten Bestzeit. Allerdings hatten einige Medaillen-Kandidaten wegen der schwierigen Bedingungen auf die Testfahrt verzichtet. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde war bei hohen Temperaturen als Zweiter bereits 0,66 Sekunden langsamer. Mitfavorit Alexis Pinturault aus Frankreich lag 1,51 Sekunden zurück. Deutsche Athleten sind in der Super-Kombi nicht am Start.

Wendl/Arlt am schnellsten

Die Weltmeister Tobias Wendl/Tobias Arlt haben auch das Abschlusstraining der Rodel-Doppelsitzer dominiert. Wendl/Arlt fuhren in den Testläufen Nummer fünf und sechs jeweils Bestzeit vor den Olympiasiegern Andreas und Wolfgang Linger aus Österreich. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert/Sascha Benecken belegte die Plätze drei und neun.

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Über 1000 Dopingkontrollen

Bei Olympia sind bisher 1116 Dopingkontrollen vorgenommen worden. Davon waren 891 Trainings-Tests, 225 wurden nach den ersten Wettkämpfen veranlasst. Dies teilte der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Mark Adams, mit. Über die Analyseergebnisse machte er keine Angaben. Insgesamt ist die Rekordzahl von 2453 Tests bis zum 23. Februar vorgesehen.

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