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Olympia: Tobias Wendl und Tobias Arlt wollen in Sotschi ganz nach oben

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Olympia 2014  

"Genug verloren": Wendl/Arlt wollen ganz nach oben

11.02.2014, 15:11 Uhr | dpa

Olympia: Tobias Wendl und Tobias Arlt wollen in Sotschi ganz nach oben. Tobias Wendl und Tobias Arlt haben sich als Favoriten im Training bestätigt.

Tobias Wendl und Tobias Arlt haben sich als Favoriten im Training bestätigt. Foto: Tobias Hase. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Irgendwann reichte es dem Bayern-Express einfach. "Wir haben in den letzten Jahren oft genug verloren", erklärt Doppelsitzer-Steuermann Tobias Wendl im Rückblick auf die heftigen Nackenschläge der Vergangenheit. "Aber nur durch's Verlieren lernt man das Siegen."

Und die Rodel-Doppelsitzer haben ihre Lektion gelernt: In den vergangenen beiden Wintern waren Wendl und sein Hintermann Tobias Arlt eine Klasse für sich. Nun soll am Mittwoch möglichst auch auf der Eisrinne von Olympia 2014 der Sieg her - es wäre das erste deutsche Doppelsitzer-Gold seit zwölf Jahren.

2008 rückten die Startspezialisten mit Silber bei der Heim-WM in Oberhof erstmals so richtig in den Blickpunkt, doch zunächst verlief die Karriere der "rasenden Tobis" alles andere als geradlinig. Die Winterspiele in Vancouver musste sich das Duo via TV anschauen. Zu stark war die interne Konkurrenz. "Damals waren wir Vierter im Gesamt-Weltcup. Da nicht zu Olympia zu fahren, war einfach nur hart", erinnert sich Arlt.

Damit nicht genug der Tiefschläge. Bei der Weltmeisterschaft 2011 im italienischen Cesana stürzte das Duo heftig, bei der Heim-WM 2012 in Altenberg blieb nur Platz vier. Viele hätten nach so vielen Negativ-Erlebnissen aufgegeben, nicht aber das Bayern-Duo: Wendl/Arlt wandelten ihren Frust in Ehrgeiz um, trainierten noch mehr und lernten auch in der Eisrinne dazu.

"Tobias Wendl ist immer noch ein Draufgänger, aber jetzt eben mit etwas mehr Hirn", beschreibt Bundestrainer Norbert Loch die gewachsenen fahrerischen Qualitäten des Steuermanns. "Ein erfahrener Rennrodler hat uns gesagt, dass nach dem Start immer noch 1000 Meter Fahrstrecke vor uns liegen", beschreibt Arlt schmunzeln das Erfolgsgeheimnis. Der Tippgeber? Kein Geringerer als Heimcoach Patric Leitner, 2002 mit Alexander Resch letzter deutscher Doppelsitzer-Olympiasieger.

Nun soll es beim so langersehnten Olympia-Debüt also endlich klappen mit dem ganz großen Coup. "Die tun noch ganz locker und cool, aber die wissen noch gar nicht, was auf sie zukommt. Sie sind das erste Mal bei Olympia", warnt Chefcoach Loch. Im Training zeigten sich Wendl/Arlt nur mäßig beeindruckt von der besonderen Olympia-Atmosphäre. In allen sechs Läufen fuhren sie Bestzeit. "Aber das ist nur Training. Es kann eine Menge passieren", sagte Arlt.

Heiße Medaillen-Anwärter sind auch Toni Eggert und Sascha Benecken, die als einzige Wendl/Arlt im Olympia-Winter schlagen konnten. Im Training lief es für die WM-Zweiten aber noch nicht ganz rund. "Wir wollen um eine Medaille kämpfen", sagt Steuermann Eggert, "die Farbe ist egal."

Die beiden deutschen Duos gehören zu den Top-Favoriten. Neben den Russen muss vor allem erneut mit den traditionell starken Doppelsitzern aus Österreich gerechnet werden, auch wenn die zweimaligen Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger in diesem Winter bisher eher enttäuschten. "Bislang waren wir mit einem Trabant unterwegs, hier in Sotschi packen wir aber den Porsche aus", tönt jedoch Wolfgang Linger.

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