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Olympische Winterspiele: Eishockey-Frauen legen Offensivschwäche nicht ab

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Olympia 2014  

0:4 - DEB-Frauen können Offensivschwäche nicht ablegen

12.02.2014, 08:07 Uhr | dpa

Olympische Winterspiele: Eishockey-Frauen legen Offensivschwäche nicht ab. Die deutsche Torhüterin Jennifer Harss (M.

Die deutsche Torhüterin Jennifer Harss (M.) musste viermal hinter sich greifen. Foto: Anatoly Maltsew. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Der Wille allein reicht nicht: Die deutschen Eishockey-Frauen haben bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi schon in den ersten zwei Spielen deutlich ihre Grenzen aufgezeigt bekommen.

"Das war heute eine traurige Niederlage, die etwas zu hoch ausgefallen ist", sagte Bundestrainer Peter Kathan zum 0:4 (0:1, 0:0, 0:3) gegen Schweden, mit dem das Team die letzte Chance auf das Viertelfinale verspielte. Trotz eines couragierten Auftritts trotteten die Spielerinnen wie beim 1:4 zum Turnierstart gegen Russland mit hängenden Köpfen und finsterer Miene in die Kabine.

Emma Nordin nach 60 Sekunden, Cecilia Ostberg (48.), Johanna Olofsson (51.) und Pernilla Winberg (52.) führten vor 4015 Zuschauern in der "Schajba"-Arena vor, was die Deutschen einfach nicht gut genug können: Tore schießen. "Die letzte Entschlossenheit und Ruhe im Abschluss hat gefehlt", erkannte Maritta Becker, die Topscorerin in der Nationalmannschaftshistorie. In Sotschi punktete sie noch nicht.

Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) hatte am Dienstag noch auf die Mini-Chance hoffen können, doch noch in die K.o.-Runde aufsteigen. Dazu hätte Russland am Abend nach regulärer Spielzeit gegen Japan verlieren müssen. Weil die Gastgeberinnen aber 2:1 gewannen, sind sie ebenso wie die Schwedinnen in der Tabelle nicht mehr von den Deutschen einzuholen.

Kathans Mädels traten gegen die Skandinavierinnen, gegen die der bayerische Coach in seinen zwölf Jahren Frauen-Nationalmannschaft noch nie gewonnen hatte, wesentlich entschlossener und mutiger als noch gegen Russland auf. Aber all die Courage bringt nichts, wenn der Puck nicht ins Tor geht. "Das ist so ein typisches Deutschland-Ding", meinte Kapitän Götz. "Die Bundesliga und das internationale Eishockey sind einfach zwei Welten." Zumal auch in der Liga eher die ausländischen Spielerinnen in den Scorerlisten vorne sind, sagte sie.

Gegen die Schwedinnen klappte trotz zum Teil recht ansehnlicher Angriffe im Abschluss so gut wie gar nichts, selbst vier Überzahlphasen ließen die Deutschen ungenutzt. "Unser Problem ist schon seit Jahren, dass wir bei großen Turnieren nicht treffen", erinnerte der Trainer. "Individuell haben wir einfach nicht die Stärke von Teams wie Russland oder Schweden."

In der "Schajba"-Arena hatten die deutschen Frauen den frühen Rückstand eigentlich gut weggesteckt und lagen dank Jennifer Harss, die planmäßig für Viona Harrer ins Tor rotiert war, bis ins Schlussdrittel nur knapp hinten. Dann ließen Julia Zorn (43.), Monika Bittner (45.) und Jacqueline Janzen (48.) gute Chancen aus, und im Konter durften die Skandinavierinnen über das 2:0 jubeln. "Das war die Schlüsselsituation", sagte deren Trainer Leif Boork.

Nun konzentrieren sich die Frauen auf die Platzierungsrunde, in der der letzte Platz vermieden werden muss - dieser würde nämlich bedeuten, dass die Mannschaft im Herbst eine Relegation gegen den Abstieg aus der A-Gruppe spielen muss. "Rang fünf bleibt unser Ziel", betonte Götz.

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