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Andrea Henkel und Co. laufen bei Olympia 2014 erneut hinterher

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Desaströs geschossen  

Debakel für Henkel und Co. in der Verfolgung

11.02.2014, 17:10 Uhr | dpa

Andrea Henkel und Co. laufen bei Olympia 2014 erneut hinterher. Andrea Henkel hat kein Glück am Schießstand.  (Quelle: dpa)

Andrea Henkel hat kein Glück am Schießstand. (Quelle: dpa)

Die deutschen Biathlon-Damen haben im Verfolgungsrennen bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi ein Debakel wie nie zuvor erlebt. Keine des DSV-Quartetts kam in Krasnaja Poljana unter die ersten 25. Beste war Evi Sachenbacher-Stehle auf Rang 27. Andrea Henkel landete als 29. direkt vor Laura Dahlmeier, Franziska Preuß wurde sogar nur 40.

"Das reißt mich runter, meine Güte. Ich kann mich nicht erinnern, dass eine deutsche Mannschaft so eine Packung bekommen hat", meinte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig. Erstmals gab es seit der Aufnahme der Verfolgung in das Olympia-Programm 2002 kein deutsches Edelmetall.

Domratschewa von Platz neun zu Gold

Jubeln durfte hingegen die Weißrussin Darja Domratschewa. Die 27-Jährige aus Minsk stürmte zu ihrem ersten Olympia-Gold, nachdem sie als Neunte des Sprints in das Rennen gegangen war. Es war zugleich der erste Olympiasieg einer Weißrussin bei Winterspielen überhaupt.

Selbst eine Strafrunde nach dem letzten Stehendschießen konnte sie nicht mehr aufhalten. "Das hat sie sich redlich verdient. Ich bin überglücklich", sagte ihr deutscher Trainer Klaus Siebert. Silber holte in dem Flutlichtrennen die Norwegerin Tora Berger, Bronze ging etwas überraschend an die Slowenin Teja Gregorin. Die Sprint-Olympiasiegerin Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei wurde nach zwei Fehlschüssen Sechste.

Schwache Schießleistungen

Für die deutschen Biathletinnen hatten sich die vagen Medaillen-Hoffnungen schon früh erledigt. Evi Sachenbacher-Stehle als Sprint-Elfte und Andrea Henkel als 22. in das Rennen gestartet, hatten noch ein wenig nach vorn geschielt. Doch erschreckend schwache Schießleistungen machten die Verfolgung zum Desaster.

Henkel schoss dreimal daneben, Sachenbacher-Stehle musste sogar sechsmal in die Strafrunde. "Was soll man da sagen, alle vier haben schon bessere Leistungen gezeigt als heute. Da muss man einen großen Haken dran machen", resümierte die Verfolgungs-Olympiasiegerin von 2010 Magdalena Neuner in der ARD.

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