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Olympia 2014: Eisschnellläufer Ihle und Schwarz knapp an der Medaille vorbei

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Olympia auf einen Blick  

Eisschnelllauf: Erst Jubel, dann Tränen

12.02.2014, 20:08 Uhr | sid, t-online.de

Olympia 2014: Eisschnellläufer Ihle und Schwarz knapp an der Medaille vorbei. Samuel Schwarz bejubelt seine tolle Leistung im Eisschnelllauf. (Quelle: dpa)

Samuel Schwarz bejubelt seine tolle Leistung im Eisschnelllauf. (Quelle: dpa)

Die deutschen Eisschnellläufer Nico Ihle und Samuel Schwarz haben über die 1000-Meter-Strecke bei Olympia für Furore gesorgt. Während Schwarz Fünfter wurde, verfehlte sein Teamkollege Ihle den dritten Rang nur um zwölf Hundertstel und landete auf Platz vier. (Alle Entscheidungen bei uns im Live-Ticker)

UMFRAGE
Wie viele Medaillen holen die deutschen Olympioniken in Sotschi?

Es war die beste deutsche Platzierung über diese Strecke seit 1992, als Olaf Zinke Gold holte. Trotzdem war die Enttäuschung über die hauchdünn verpasste Medaille direkt nach dem Ende des Wettbewerbs groß. "Dass wir trotzdem nicht zufrieden sind, ist schon makaber", sagte Bundestrainer Thomas Schubert. "Da oben sind Männer-Tränen geflossen."

Der Olympiasieg ging an Stefan Groothuis aus den Niederlanden. Der 32-Jährige gewann mit vier Hundertstelsekunden Vorsprung vor dem Kanadier Denny Morrison. Bronze ging an 500-Meter-Olympiasieger Michel Mulder aus den Niederlanden in 1:08,74 Minuten. Der US-Amerikaner Shani Davis verpasste es als Achter in 1:09,12 Minuten deutlich, als erster Eisschnellläufer bei Olympia dreimal auf der gleichen Strecke zu gewinnen.

Halfpipe: Außenseiterin überrascht Favoritinnen

Unterdessen hat Außenseiterin Kaitlyn Farrington aus den USA bei der Flugshow der Snowboarderinnen in der Halfpipe den großen "alten" Damen ihres Sports ein Schnippchen geschlagen. Die 24-Jährige aus dem kleinen Örtchen Hailey im Bundesstaat Idaho beendete mit ihrem Olympiasieg die Ära von Kelly Clark, Hannah Teter (beide USA) und Torah Bright (Australien), die seit den Olympischen Spielen in Salt Lake City 2002 die Szene dominiert hatten.

Farrington legte bei ihrem zweiten Lauf 91,75 Punkte vor. Bright, die im ersten Lauf gestürzte Olympiasiegerin von 2010, kam ihr mit 91,50 Punkten noch am nächsten. Clark, ebenfalls im ersten Finaldurchgang gestürzte Goldmedaillengewinnerin von 2002, blieb mit 90,75 Punkten wie in Vancouver immerhin noch Bronze. Teter, Olympiasiegerin 2006, wurde Vierte. Für die Amerikaner war es das dritte Gold im vierten Wettbewerb der Snowboarder in Sotschi, die Slopestyle-Entscheidungen hatten zuvor Sage Kostenburg und Mannschaftskollegin Jamie Anderson gewonnen. Eine deutsche Teilnehmerin war nicht am Start.

Bittere Pille für Curler

Die deutschen Curler haben auch ihre dritte Vorrunden-Begegnung knapp verloren und damit wohl die letzte Chance auf das Halbfinale verspielt. Das Team um Skip John Jahr unterlag Norwegen mit 5:8. Vor dem entscheidenden zehnten und letzten End hatte es 5:5 gestanden. Zuvor hatte es Niederlagen gegen Kanada (8:11) und Großbritannien (6:7) gegeben.

Die kanadischen Eishockey-Frauen haben die Vorrunde mit einem Prestige-Erfolg abgeschlossen. Gegen Erzrivale USA siegte der Olympiasieger nach einer spannenden Partie mit 3:2 (0:0, 0:1, 3:1) und beendete die Gruppenphase auf dem ersten Platz. Auch die USA sind im Halbfinale.

Beschwerde wegen Dopingkontrolle

Das Olympische Komitee Österreichs (ÖOC) hat nach einer Dopingkontrolle bei Skifahrerin Elisabeth Görgl eine Beschwerde beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht. Görgl war am Abend vor ihrem Start in der Abfahrt um 22.55 Uhr getestet worden. Die medizinische Kommission des IOC zeigte sich nach Angaben des ÖOC von der Vorgangsweise der Kontrolleure alles andere als angetan.

Northug lässt es ruhig angehen

Der formschwache zweimalige Langlauf-Olympiasieger Petter Northug verzichtet auf einen Start im 15-Kilometer-Rennen am Freitag. Der 28-Jährige will stattdessen Kräfte für das Staffelrennen am Sonntag sparen. "Der Akku lässt sich am besten aufladen, wenn wir es etwas langsamer angehen lassen", sagte Norwegens Trainer Trond Nystad. Northug hatte den Skiathlon bei den Winterspielen nur mit dem 17. Platz abgeschlossen, im Sprint war er im Halbfinale ausgeschieden.

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