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Premiere für Team-Staffel: Rodler hoffen auf Gold bei Olympia 2014

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Olympia 2014  

Premiere für Team-Staffel: Rodler hoffen auf Gold

12.02.2014, 19:34 Uhr | dpa

Premiere für Team-Staffel: Rodler hoffen auf Gold bei Olympia 2014. Natalie Geisenberger will mit der Staffel ihre nächste Goldmedaille in Sotschi.

Natalie Geisenberger will mit der Staffel ihre nächste Goldmedaille in Sotschi. Foto: Tobias Hase. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Auf zum nächsten Triumph! Nach ihrem Gold-Rausch in der Olympia-Eisrinne von Sotschi wollen die deutschen Kufen-Asse in der Team-Staffel endlich zusammen jubeln.

"Wir sind ja alles Einzelsportler. Dass wir uns da vielleicht gemeinsam freuen dürfen, wäre das i-Tüpfelchen auf dem riesengroßen I, das ohnehin schon steht", sagte Rodel-Königin Natalie Geisenberger einen Tag vor dem Debüt des neuen Wettbewerbs bei Olympia 2014.

Zusammen mit ihrem bayerischen Gold-Kollegen Felix Loch und den Doppelsitzer-Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt geht sie für das deutsche Team an den Start. "Morgen greifen wir in der Staffel zu viert nochmal richtig an", sagte Loch nach dem Gold-Hattrick.

Lange hatten die Rodler auf eine weitere Medaillen-Chance bei Winterspielen warten müssen, im Frühjahr 2011 gab das Internationale Olympische Komitee (IOC) schließlich grünes Licht für den vierten Wettbewerb. "Es ist gelungen, das IOC zu überzeugen, dass dies ein guter Wettkampf ist", betonte Josef Fendt, Präsident des Rodel-Weltverbandes (FIL). Nun kommt die Staffel zum Jubiläum - vor 50 Jahren wurde Rodeln olympisch.

Dabei hatte die Staffel, in der pro Nation eine Frau, ein Mann und ein Doppelsitzer-Team an den Start gehen, erstaunlich lange mit Kinderkrankheiten zu kämpfen. Immer wieder gab es technische Probleme, noch bei der Weltmeisterschaft 2011 im italienischen Cesana lief alles schief, was schief gehen konnte.

Ausgerechnet vor den Augen einer hochrangigen IOC-Delegation musste Olympiasieger Loch damals wegen eines verschlossenen Starttores unverrichteter Dinge wieder vom Schlitten steigen. Mehrere Teams wurden von dem Software-Fehler gestoppt, am Ende musste der Wettbewerb abgesagt werden. Die Rodel-Welt hatte sich bis auf die Knochen blamiert.

"Der 'worst case' ist eingetreten. Ich bin maßlos enttäuscht", klagte FIL-Präsident Fendt. Doch die Blamage blieb ohne Folgen: Drei Wochen nach dem Debakel lief beim Weltcup-Finale unter den Augen des damaligen IOC-Präsidenten Jacques Rogge wieder alles nach Plan. Fendt und Co. atmeten erleichtert auf - wenig später kam das erhoffte Okay. Der FIL-Präsident setzt darauf, den neuen Wettbewerb langfristig bei Olympia zu etablieren. "Ich gehe davon aus, dass wir die Team-Staffel auch bei künftigen Winterspielen behalten können."

Die Athleten freuen sich über die weitere Chance auf Edelmetall. Und auch Rodel-Ikone Georg Hackl, inzwischen als Trainer im deutschen Team tätig, ist voll des Lobes für die Staffel. "Die Athleten mögen es gerne, die Zuschauer lieben es und für das Fernsehen ist es auch super. Das ist ein sehr schönes Format." Drei Olympiasiege konnte Hackl im Einzel einfahren. Kaum auszudenken, wie seine Bilanz aussehen würde, wäre der Team-Wettbewerb schon zu seiner Zeit olympisch gewesen.

Nicht erst seit ihrer Dominanz bei den Männern und Frauen gelten die deutschen Rodler in Sotschi als Top-Favoriten auf das erste Team-Gold. Doch Bundestrainer Norbert Loch warnt: "Es ist der Wettbewerb mit den neun Möglichkeiten, Fehler zu machen - am Start, in der Bahn und beim Anschlag."

Doch genau dies macht den Reiz des Wettbewerbs aus: Immer wieder kommt es im sonst so oft planbaren Rodel-Sport zu Überraschungen, immer wieder verfehlen Athleten etwa den Lappen zum Anschlag am Schluss. Erst damit wird das Starttor für den nächsten Teamkollegen geöffnet, es kommt auf eine extrem gute Reaktion an. Olympiasieger Loch weiß um die Blamage-Möglichkeit: "Es ist wichtig, dieses ominöse Teil richtig zu treffen. Aber bisher habe ich es immer getroffen."

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