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Doppelsitzer triumphiert  

Drittes Rodel-Gold im dritten Rennen

12.02.2014, 18:09 Uhr | dpa, sid

Drittes Rodel-Gold im dritten Rennen . Deutscher Doppelsitzer: Tobias Wendl (re.) und Tobias Arlt feiern den Gewinn der Goldmedaille. (Quelle: dpa)

Deutscher Doppelsitzer: Tobias Wendl (re.) und Tobias Arlt feiern den Gewinn der Goldmedaille. (Quelle: dpa)

Die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt haben für die deutschen Rodler bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi das dritte Gold im dritten Rennen eingefahren. Einen Tag nach dem Triumph von Teamkollegin Natalie Geisenberger waren auch die Weltmeister im Sanki Sliding Centre von Krasnaja Poljana nicht zu schlagen. (Alle Entscheidungen bei uns im Live-Ticker)

Mit seinem Sieg beim Olympia-Debüt beendete der Bayern-Express am Mittwoch auch die zwölf Jahre lange Siegflaute der traditionell starken deutschen Doppelsitzer. Toni Eggert und Sascha Benecken erreichten Rang acht.

"Gezeigt, was wir drauf haben"

"Das ist unglaublich. Das war so ein langer, steiniger Weg für uns und jetzt sind wir so froh", erklärte Arlt, der nach dem ersehnten Sieg seiner Freundin Isabelle auf der Tribüne Handküsse zuwarf. "Wir wollten zwei saugute Läufe und wollten sehen, was rauskommt. Rausgekommen ist Gold. Mit so einem Vorsprung hätten wir nicht gerechnet." Auch Wendl war überglücklich: "Wir haben in beiden Läufen gezeigt, was wir drauf haben."

Für Wendl/Arlt ist es der erste Olympiasieg, für den erfolgsverwöhnten deutschen Verband bereits das 30. Gold in der 50-jährigen olympischen Rodel-Geschichte.

Andreas und Wolfgang Linger holen Silber

Hinter Wendl/Arlt konnten auch die Österreicher jubeln: Die zweimaligen Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger holten Silber, Dritte wurden die Letten Andris und Juris Sics. Die Russen gingen wie schon bei den Frauen leer aus.

Bahnrekord im ersten Durchgang

Den Grundstein für ihren Gold-Coup legten Wendl/Arlt im ersten Durchgang. Wie schon im Training kamen sie am besten mit der anspruchsvollen Eisrinne zurecht und durften sich dank Bahnrekord schon zur Renn-Halbzeit über ein beruhigendes Polster freuen. Im entscheidenden Lauf ließen die Seriensieger dann nichts mehr anbrennen.

Es ist das sechste Gold für das deutsche Team in Sotschi. Die nächste große Goldchance bietet sich schon am Donnerstag in der Team-Staffel.

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