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Olympia 2014: Frank Rommel peilt Skeleton-Medaille aus der Defensive an

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Olympia 2014  

Die Medaillen-Mission von Frank Rommel

13.02.2014, 09:37 Uhr | dpa

Olympia 2014: Frank Rommel peilt Skeleton-Medaille aus der Defensive an. Frank Rommel will bei seiner dritten Olympia-Teilnahme endlich die erste Medaille gewinnen.

Frank Rommel will bei seiner dritten Olympia-Teilnahme endlich die erste Medaille gewinnen. Foto: Wassil Donew. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Seine Mission Olympia-Medaille startet Skeletonpilot Frank Rommel lieber aus der Defensive. Der Thüringer ist kein Lautsprecher, eher ein gewiefter Taktiker. Aus dem umkämpften Duell des Letten Martins Dukurs gegen den Russen Alexander Tretkjakow will er sich raushalten.

"Wenn die einen Fehler machen, bin ich zur Stelle", meinte der deutsche Meister vor dem Start der Männer-Konkurrenz am Freitag. Typisch Rommel. So leicht lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen.

Auch seinen Startnachteil sieht er nicht als Problem: "Ich gehe immer mit der Ausgangssituation ran, dass ich gegen die Startrakete Tretjakow und auch Dukurs mit einem Rückstand in die Bahn gehe, doch aufgrund meiner fahrerischen Qualitäten kann ich alles wieder gut machen", sagte Rommel. "Hier wird es nicht anders sein. Es ist eine Bahn, mit der ich sehr gut klar komme, ich habe die Seele der Bahn - wie man so schön sagt - erkannt und mir eine Linie erarbeitet."

Rommel weiß, was er kann. In der vergangenen Saison war er der einzige Athlet, der die beeindruckende Siegesserie von Dukurs stoppen konnte. Auf der Olympia-Bahn in Whistler holte sich der Eisenacher den Sieg, alle anderen Stationen gewann Dukurs. "Das zeigt mir aber auch, dass wenn alles zusammenpasst, ich gut aufgestellt bin", betonte der gebürtige Suhler, der im olympischen Weltcup-Winter mit Platz drei in Königssee nur einen Podestplatz schaffte.

Anders der Mann aus Riga. Im Vorjahr siegte Dukurs beim Weltcup-Finale auf der Olympia-Bahn und düpierte den zweitplatzierten Russen Alexander Tretjakow. Dukurs strich damals dank des Siegs den 100 000 Euro-Jackpot des Weltverbandes FIBT ein, weil er die letzten drei Rennen in Serie gewann. In dieser Saison erhöhte der Verband die Bedingungen für das Triple und forderte neben den drei Siegen in St. Moritz, Innsbruck/Igls und Königssee auch noch sechs Bestzeiten in den einzelnen Läufen. Das schaffte nur Dukurs - und der erhöhte seine Kontostand auf mittlerweile 200 000 Euro Extra-Prämie.

Nur bei Olympia lief es für Dukurs bisher noch nicht so optimal. Vor vier Jahren in Vancouver schnappte ihm der Kanadier Jon Montgomery im vierten und letzten Lauf das Olympia-Gold weg. Und nach zwei WM-Siegen in Serie vermasselte ausgerechnet der Russe Tretjakow im Vorjahr bei der WM in St. Moritz den lettischen WM-Hattrick. "Die beiden behaken sich natürlich und sind aufeinander fokussiert - einer will den anderen den Sieg abjagen", erklärte Rommel: "Es wird im Vorfeld viel gepokert, mal sehen, was die noch im Köcher haben. Ich vertraue auf mein Gespür und meine Erfahrung."

Der 29-Jährige ist ein Dauerbrenner in der Skeleton-Szene. Seit 1998 stürzt er sich kopfüber in den Eiskanal. 2009 wurde er sogar Europameister. Dazu holte er WM-Silber 2012 und zweimal WM-Bronze (2008, 2011). Nur der ganz große Einzel-Titel fehlt noch in seiner Sammlung. Nach Platz 24 beim Olympia-Debüt in Turin und Rang sieben in Vancouver hat er diesmal seine Planungen komplett auf Olympia ausgelegt.

"Ich hatte in der Saison-Vorbereitung mit meinem Arbeitgeber eine Halbtagsstelle vereinbart, ich habe also den ganzen Frühjahr und Sommer jeweils vormittags gearbeitet, damit ich mich am Nachmittag voll dem Training widmen konnte", sagte der kaufmännische Angestellte. "Seit Saisonbeginn Anfang Oktober war ich komplett freigestellt. Wir sind ja auch durchgängig unterwegs."

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