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Ski-Freestyler Mayr verpasst Finale bei Olympia 2014: "Sehr ärgerlich"

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Olympia 2014  

Ski-Freestyler Mayr verpasst Finale: "Sehr ärgerlich"

13.02.2014, 13:56 Uhr | dpa

Ski-Freestyler Mayr verpasst Finale bei Olympia 2014: "Sehr ärgerlich". Ski-Slopestyler Benedikt Mayr schaffte nicht den Sprung ins Finale.

Ski-Slopestyler Benedikt Mayr schaffte nicht den Sprung ins Finale. Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Starke Konkurrenz und eigene Fehler haben Ski-Freestyler Benedikt Mayr den Einzug ins Slopestyle-Finale bei Olympia 2014 in Sotschi gekostet.

Nach 67,60 von 100 möglichen Punkten im ersten Durchgang kippte der 24 Jahre alte Bayer im zweiten Lauf nach einem Sprung von einem Rail (Geländer) um und verspielte damit alle Chancen auf den Sprung unter die besten Zwölf. "Sehr, sehr ärgerlich", sagte Mayr, der als letzter der 153 deutschen Sportler die Reise nach Russland sicher hatte. "Ich bin gut rumgekommen und einfach auf der falschen Kante gelandet - aus dem Gleichgewicht gekommen und umgefallen. Das kann passieren", berichtete er.

Den am besten bewerteten Qualifikationslauf bei der Olympia-Premiere von Slopestyle in den Bergen von Krasnaja Poljana zeigte am Donnerstag Joss Christensen aus den USA mit 93,20 Zählern. Auch seine ebenfalls favorisierten Teamkollegen Nicholas Goepper, Gus Kenworthy, Bobby Brown sowie Andreas Haatveit aus Norwegen und der Schwede Henrik Harlaut qualifizierten sich durch die saubere Ausführung ihrer Tricks über die Rails und Kicker (Sprünge) für das Finale.

Bei der Entscheidung, wer erster Slopestyle-Olympiasieger der Geschichte wird, wollte auch Mayr dabei sein. "Ich werde mir das anschauen", kündigte der ehemalige Buckelpisten-Fahrer an, den alle nur Bene nennen. So sehr ihn der leichte Fehler und das Aus vor dem Finale ärgerten, die Enttäuschung darüber hielt sich in Grenzen. "Ich konnte meine Leistung zu 90 Prozent abrufen. Wenn ich meinen Run zu 100 Prozent runtergebracht hätte, dann wäre ich im Finale. Aber so ist der Sport."

Bundestrainer Thomas Hlawitschka gratulierte Mayr zu seiner Leistung. "Der Bene hat gezeigt, dass er auf Weltklasseniveau Skifahren kann. Man braucht halt das Quäntchen Glück, um auch vorne reinzurutschen", sagte er. "Es gibt keinen Grund jetzt traurig zu sein. Das war ein cooler Tag."

Mayr war ohnehin froh, überhaupt dabei gewesen zu sein. Noch kurz vor den Winterspielen hatte es schon nicht mehr danach ausgesehen. Durch einen Gleichstand mit zwei anderen Läufern war Mayr auf dem geteilten 30. Platz der Rangliste. Erst nach einem Protest entschied der Skiweltverband, dass nicht nur einer, sondern alle drei Sportler an den Spielen in Russland teilnehmen dürfen.

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