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Olympia 2014: die Spiele für Maria Höfl-Riesch

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Die Spiele für Höfl-Riesch  

"Olympia ist halt das, was hängen bleibt"

24.01.2014, 14:51 Uhr | t-online.de, dpa

Für Maria Höfl-Riesch steht bei Olympia wohl eines fest: ihr Abschied. Die Winterspiele in Sotschi werden ihre letzten sein - und womöglich werden die Spiele auch das Ende ihrer Karriere als alpine Skirennfahrerin besiegeln. "Wenn es extrem gut läuft, dann wäre das schon ein guter Zeitpunkt. Aber vielleicht auch, wenn es extrem schlecht läuft", sagte die 29-Jährige bereits im Vorfeld.

Extrem gut, das wäre für Höfl-Riesch "einmal Gold und vielleicht noch 'ne Medaille". Mit zweimal Edelmetall für die Partenkirchenerin wäre auch der Deutsche Skiverband sehr glücklich.

Zur angepeilten Bilanz im Alpin-Zentrum Rosa Khutor, rund 70 Kilometer außerhalb von Sotschi, wäre es dann nicht mehr weit. "Die Zielsetzung sind drei Medaillen", sagte Alpindirektor Wolfgang Maier.

Olympische Karriere überraschend kurz

Die olympische Karriere von Höfl-Riesch ist überraschend kurz. Bisher war sie nur 2010 in Vancouver dabei. Im Dezember 2005 wurde sie durch einen Sturz beim Riesenslalom von Aspen ausgebremst. Sie zog sich schwere Verletzungen am linken Knie zu (Kreuzbandriss, Meniskusschaden, Knorpelverletzungen und Knochenstauchung). Damit war Olympia 2006 gelaufen.

2010 triumphierte sie in der Super-Kombination und im Slalom und gewann auch so ganz nebenbei das Duell gegen ihre Freundin und Dauerrivalin Lindsey Vonn aus den USA, die sich aber mit dem Sieg in der Abfahrt trösten konnte. "Daran hätte ich niemals gedacht. Dieser Abschluss ist die absolute Krönung", sagte Höfl-Riesch nach ihrem abschließenden Erfolg im Torlauf, in den sie als Weltmeisterin gestartet war. In der Super-Kombi ließ sie die zweitplatzierte Julia Mancuso aus den USA gar um fast eine Sekunde hinter sich.

"Olympia ist halt das, was hängen bleibt"

Für Höfl-Risch haben Großereignisse wie die Olympischen Winterspiele in Sotschi immer ihren besonderen Reiz gehabt. "Es war in den letzten Jahren so, dass ich vor allem bei Großereignissen über mich hinaus gewachsen bin", erinnert sie an ihr Slalom-Gold bei der WM 2009 in Val d'Isère, zweimal Bronze in Garmisch 2011 und die drei WM-Medaillen in Schladming. Die Krönung für die einmalige Gesamtweltcupsiegerin aber wäre noch ein Erfolg in Sotschi. Denn: "Olympia ist halt das, was hängen bleibt."


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