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Olympia 2014: Schwerer Unfall in der Eisrinne von Sotschi

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Bahnarbeiter mit Bob kollidiert  

Schwerer Unfall in der olympischen Eisrinne

13.02.2014, 17:24 Uhr | dpa

Olympia 2014: Schwerer Unfall in der Eisrinne von Sotschi. Der Bahnarbeiter wurde sofort versorgt und ins Krankenhaus gebracht. (Quelle: AP/dpa)

Der Bahnarbeiter wurde sofort versorgt und ins Krankenhaus gebracht. (Quelle: AP/dpa)

Ein schwerer Unfall eines Bahnarbeiters mit einem Bob hat bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi nicht nur bei IOC-Präsident Thomas Bach für "eine Schrecksekunde" gesorgt. Vor dem Training wurde der Mann im Sanki Sliding Center von einem Spurbob vor der Ziellinie getroffen. Er zog sich offene Brüche im Bein zu und musste operiert werden.

"Aber es sieht im Moment so aus, nach den ersten Daten aus der Klinik, dass das Bein gerettet werden kann", sagte Bach, Chef des Internationalen Olympischen Komitees. Der Mann sei "in vollem Bewusstsein" in der Klinik angekommen, es bestehe keine Lebensgefahr.

Unfallhergang ist noch unklar

Der Arbeiter kam mit einem Helikopter ins Krankenhaus, das Zweierbob-Training startete mit mehr als einer halben Stunde Verspätung. "Das war natürlich schon eine Schrecksekunde, weil zu Beginn nicht klar war, wie schwer die Verletzungen sind", betonte Bach. Es sei "schon große Sorge" gewesen, "dass sich Schlimmeres ereignet hat. Deswegen sind wir jetzt erleichtert, dass er im Augenblick nicht in Lebensgefahr ist und nichts dafür spricht, dass er noch in Lebensgefahr geraten könnte."

Zunächst gab es keine Erkenntnisse und Informationen des Weltverbands FIBT, wie das Unglück passieren konnte. Spurbobs fahren vor den Trainings und Wettbewerben durch die Bahn und sollen die Bedingungen testen. Auf Fotos war zu sehen, wie Arbeiter vor der Einheit die Umrandung der Bahn wieder herrichteten.

Tödlicher Unfall 2010 in Vancouver

Es ist nicht der erste schwere Unfall in Bob- und Rodelbahnen bei Olympia. In Vancouver 2010 wurde der Georgier Nodar Kumaritaschwili wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier im Abschlusstraining aus der Hochgeschwindigkeitsbahn geschleudert. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Als Konsequenz war die Tempojagd auf der Olympia-Eisrinne von Krasnaja Poljana mit Aufwärtspassagen entschärft worden.

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