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Russische Eishockeystars starten bei Olympia 2014 holprig

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Olympia 2014  

Russische Eishockeystars starten holprig

13.02.2014, 18:39 Uhr | dpa

Russische Eishockeystars starten bei Olympia 2014 holprig. Jewgeni Malkin (rot) schiebt gegen Sloweniens Goalie Robert Kristan den Puck ins Tor.

Jewgeni Malkin (rot) schiebt gegen Sloweniens Goalie Robert Kristan den Puck ins Tor. Foto: Srdjan Suki. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Nachdenklich ließ Alexander Owetschkin den ersten Auftritt Revue passieren, Trainer Sinetula Biljaletdinow war richtig angefressen. Zum Auftakt ihres Heimspiels bei Olympia 2014 haben die russischen Eishockey-Stars noch keinen goldenen Glanz versprüht.

Nach einem Blitzstart mit zwei schnellen Toren war das 5:2 (2:0, 1:2, 2:0) gegen Aufsteiger Slowenien wegen defensiver Wackler nicht mehr als ein Arbeitssieg. "Wir waren vielleicht ein bisschen nervös", räumte Owetschkin ein, "aber kein Wunder bei dem verrückten Publikum".

Im rappelvollen "Bolschoi"-Dom von Sotschi hatten der Superstar selbst (2. Minute), sein oft kongenialer Sturmpartner Jewgeni Malkin (4.), Ilja Kowaltschuk (38.), Waleri Nitschuschkin (44.) und Anton Below (48.) den Hausherren den erhofften Erfolg beschert. Wegen etlicher Fehler vor allem im zweiten Drittel, in dem der slowenische DEL-Profi Ziga Jeglic aus Ingolstadt mit einem Doppelpack (22./39.) glänzte, "müssen wir aber noch einige Dinge verbessern", mahnte Coach Biljaletdinow. "Es war das erste Spiel, vielleicht hatten wir Probleme mit dem Selbstvertrauen. Wir müssen darüber schlafen."

Im Parallelspiel traten die USA wesentlich souveräner auf und schlugen Ex-Weltmeister Slowakei mit 7:1 (1:0, 6:1, 0:0). Dabei überzeugten die NHL-Stars aus Nordamerika vor allem im zweiten Abschnitt, unter anderem mit vier Toren innerhalb von sieben Minuten. Am Samstag kommt es zum großen Kracher Russland gegen die USA. Dann erwartet Biljaletdinow eine deutliche Leistungssteigerung.

"Wir dürfen uns solche Fehler nicht mehr erlauben", mahnte auch Owetschkin, der eigentlich für einen Traum-Start des Favoriten gesorgt hatte. Keine vier Minuten brauchten er und Malkin bei ihrem ersten Einsatz am Schwarzen Meer, um das Heimpublikum mit ihren zwei Toren erstmals in Ekstase zu versetzen. Euphorie und Erleichterung war den Spielern der "Sbornaja", die in Sotschi gewaltig unter Druck stehen, anzumerken. Nach seinem Tor geriet Owetschkin aus dem Gleichgewicht, noch im Rutschen gegen die Bande hob der Stürmer die Fäuste und zeigte beim Jubelschrei sein markante Zahnlücke.

Die erste Laola-Welle schwappte unter den 11 654 Zuschauern schon früh durch die glitzernde Arena, begleitet von "Rossija, Rossija"-Rufen. So famos die illustren Angriffsreihen im Team von Biljaletdinow phasenweise auftraten, in der Defensive blieben die Gastgeber anfällig. Das nutzten die slowenischen Profis aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL): Jeglics Treffer bereiteten Mitja Robar aus Krefeld und sein ERC-Clubkollege Robert Sabolic vor.

"Natürlich sehen wir das realistisch und wissen dass wir bei diesen Spielen die Underdogs sind", hatte Jeglic vor dem ersten Olympia-Turnier der Slowenen gesagt. "Wir wissen, dass wir nichts zu verlieren haben und wir werden entspannt in diese Spiele gehen." Zwei Treffer bei vier Schüssen in Drittel zwei können sich sehen lassen.

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