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Olympia 2014: Wie frühere Olympia-Helden Sotschi erleben

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Olympia 2014  

Wie frühere Olympia-Helden Sotschi erleben

14.02.2014, 10:38 Uhr | dpa

Olympia 2014: Wie frühere Olympia-Helden Sotschi erleben. Markus Wasmeier arbeitet in Sotschi für das deutsche Fernsehen.

Markus Wasmeier arbeitet in Sotschi für das deutsche Fernsehen. Foto: Kay Nietfeld. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Sie kennen diese Gefühle noch ganz genau: der Blick kurz vor dem Start in den Eiskanal, die Skisprungschanze hinab oder ins Eislaufrund. Viele deutsche Olympia-Helden stehen heute als Experten vor der Kamera bei Olympia 2014, andere sind froh, die Spiele entspannt in der Heimat verfolgen zu können.

Das Olympia-Fieber hat sie alle gepackt. Eiskunstlauf-Ikone Katarina Witt ist in Sotschi - und hellauf begeistert: "Der Russe ist ein warmer, gastfreundlicher Mensch." Auch Eisschnelllauf-Legende Gunda Niemann-Stirnemann lebt Olympia. "Ich bin voll mit dem Herzen dabei, schon seit Wochen davor", gab sie zu. Eine Auswahl von medaillenbehangenen Athleten, die auf ihre Weise mit Olympia verbunden bleiben:

DIE EXPERTEN VOR ORT: Biathlon-Rotschopf Kati Wilhelm tut es, Markus Wasmeier, Dieter Thoma, Sven Fischer und Katarina Witt auch: Viele Olympiasieger sind von ARD und ZDF als Experten in ihre Übertragungen vor Ort eingespannt. Magdalena Neuner ist in Sotschi zudem für den Sender Sky im Einsatz. Wie sehr die zweifache Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Kati Witt mit den Athleten mitfiebert, zeigt sie auch auf Twitter. "Let's get the games started", twitterte die Eiskunstlauf-Ikone pünktlich zum Olympia-Start, "Glückwunsch Maria :-))), dass war so spannend!!! Weiter so" nach Maria Höfl-Rieschs Sieg in der Super-Kombination.

DER EXPERTE DAHEIM: Skisprung-Ikone Sven Hannawald ist nicht an die Schwarzmeerküste gefahren, sondern kommentiert die Springen für Sky im Studio in Unterföhring. Wenn die Skispringer in Sotschi auf den Bakken gehen, steigt bei dem 39-Jährigen trotzdem die Aufregung. "Man schwebt schon in Erinnerungen und freut sich gleichzeitig für die aktuellen Athleten, die diese Gefühle kennenlernen dürfen." Eine Rückkehr auf die olympischen Schanzen wünscht sich der Team-Olympiasieger von Salt Lake City aber nicht. "Ich kriege jetzt aber nicht die Krise. Eine gewisse Entspanntheit ist da."

DIE DAHEIMGEBLIEBENEN: Eisschnelllauf-Legende Gunda Niemann-Stirnemann ist erstmals seit über zwei Jahrzehnten nicht bei Olympia dabei. Von 1992 bis 1998 war sie auf erfolgreicher Medaillenjagd (u.a. dreimal Gold), anschließend kommentierte sie die Spiele vor Ort als Expertin. "Ich bin trotzdem im Olympia-Fieber. Als Sportler hat man das im Blut", sagte Niemann-Stirnemann der Nachrichtenagentur dpa. Die Wettkämpfe schaue sie zum Teil auf der heimischen Couch, aber auch in einem Raum im Eisstadion ihres Heimatvereins in Erfurt laufe ununterbrochen der Fernseher. "Wenn die Athleten nach dem Training vom Eis kommen, rennen sie schnell hoch und fragen: "Und, wie sieht's aus?"" Es sei zwar anders, nicht mehr live dabei zu sein. "Da ist aber überhaupt keine Wehmut dabei."

Anni Friesinger-Postma sieht das ähnlich. "Natürlich sind auch für mich die Olympischen Spiele etwas ganz Besonderes, der Höhepunkt in einer Sportlerkarriere", sagt die dreifache Olympiasiegerin. "Eisschnelllauf war schließlich meine erste große Liebe." Sie leide nun mit vielen Freunden und Kollegen mit.

DIE GELEGENHEITS-OLYMPIONIKEN: Manche Altstars geben sich in Sotschi ein kurzes Stelldichein, etwa Jens Weißflog, der im Deutschen Haus am Mittwoch einen biografischen Bildband vorstellte. Auch einige Wettkämpfe dürfe er in Sotschi miterleben, kündigte der dreifache Skisprung-Olympiasieger vor Olympia im Interview der Deutschen Sporthilfe an. "Ich habe das Glück, für eine Woche in Sotschi zu sein und bei Wettkämpfen im Biathlon, der Nordischen Kombination und auch beim Skispringen dabei sein zu können." Der mittlerweile 49-Jährige war auf die ersten Olympia-Auftritte der Skispringerinnen gespannt: "Es freut mich besonders, dass der Kampf der Frauen um die Teilnahme ihrer Sportart bei Olympischen Spielen Erfolg hatte."

DIE TRAINER UND BETREUER: Fritz Fischer (3 olympische Medaillen) und Ricco Groß (8) bei den Biathleten, Georg Hackl (5) bei den Rodlern und Christoph Langen (4) bei den Bobfahrern sind nur einige Beispiele für Ex-Stars, die ihr Fachwissen vor Ort an die Athleten weitergeben. Und feiern können sie noch wie früher: Hackl Schorsch, heute Kufenmeister der bayerischen Rodler, gab bei der Party am Abend des Sieges von Felix Loch richtig Gas - und verriet eine Schwäche des frisch gekürten Olympiasiegers: "Er kann sich nicht richtig voll laufen lassen."

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