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Werder Bremen kann kurz vor Schluss noch einen Punkt holen

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Spielbericht  

Bremen gleicht kurz vor Schluss aus

15.02.2014, 17:43 Uhr | dpa

Werder Bremen kann kurz vor Schluss noch einen Punkt holen. Bremens Sebastian Prödl (re.) im Zweikampf mit Gladbachs Branimir Hrgota. (Quelle: dpa)

Bremens Sebastian Prödl (re.) im Zweikampf mit Gladbachs Branimir Hrgota. (Quelle: dpa)

Borussia Mönchengladbach hat das Siegen in der Bundesliga-Rückrunde verlernt. Auch im vierten Spiel reichte es für das Team von Trainer Lucien Favre nur zu einem mageren 1:1 (0:0) beim SV Werder Bremen. Ein spätes Freistoßtor des Bremer Wintereinkaufs Ludovic Obraniak (88. Minute) glich die frühe Gästeführung von Raffael (6.) aus. Der Ausgleich war für Gladbach die Quittung für den nachlässigen Umgang mit zahlreichen Konterchancen.

Die insgesamt gerechte Punkteteilung hilft den abstiegsbedrohten Bremern mehr als den ambitionierten Gästen. Gladbach stoppte zwar die schwarze Serie von drei Niederlagen. Richtig glücklich war nach dem Abpfiff aber keiner der beiden Rückrunden-Fehlstarter.

Dämpfer für die Borussia

Mit nunmehr 34 Punkten erlitt die Borussia einen erneuten Dämpfer im Kampf um den vierten Platz. Für Werder ist die Lage im Tabellenkeller etwas entspannter. Nach dem vierten sieglosen Spiel in der Rückserie hat das Team von Trainer Robin Dutt 21 Punkte auf dem Konto. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge konnte verteidigt werden.

Beide Trainer mussten vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Stadion auf zwei bewährte Offensivkräfte verzichten. Bei Werder fehlte Aaron Hunt wegen einer Infektion. Gäste-Coach Favre ersetzte den Freistoß-Spezialisten Juan Arango wegen einer Adduktorenzerrung durch Branimir Hrgota. Die Gladbacher übernahmen von Beginn an das Kommando, profitierten bei ihrer Führung allerdings von Bremer Hilfestellung.

Innenverteidiger Assani Lukimya schob den Ball ohne Not in die Füße von Raffael. Der Brasilianer konnte sich frei vor Torwart Raphael Wolf die Ecke aussuchen. Danach war der Bremer Abwehrspieler so verunsichert, dass ihn Trainer Dutt bereits nach 27 Minuten auswechselte. Auch die anderen Werder-Profis leisteten sich zahlreiche Abspielfehler, die den Gladbachern mit dem schnellen Patrick Herrmann immer wieder gute Chancen ermöglichten.

ter Stegen häufig geprüft

Allerdings spielte die Borussia ihre Konter nicht gut aus. Entweder wurde überhastet abgeschlossen oder der besser postierte Nebenmann übersehen. Trainer Favre ärgerte sich an der Seitenlinie auch über Nachlässigkeiten in der Abwehr. Torhüter Marc-Andre ter Stegen musste bereits in der ersten Halbzeit zweimal gegen die agile Bremer Sturmspitze Nils Petersen retten.

Nach der Pause bekam ter Stegen noch mehr zu tun. Werder verstärkte den Druck und erhöhte das Tempo. Als unermüdlicher Antreiber überzeugte dabei Aleksandar Ignjovski. Die ganz zwingenden Torchancen blieben in der Bremer Drangphase aber aus. Auf der Gegenseite verpassten die Gladbacher Raffael, Herrmann und Martin Stranzl gute Möglichkeiten für das zweite Tor. Als kaum jemand noch mit dem Ausgleich rechnete, versenkte Obraniak dem Ball im Tor.

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