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Goldene Rodel-Generation hat noch viel vor

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Olympia 2014  

Goldene Rodel-Generation hat noch viel vor

14.02.2014, 18:05 Uhr | dpa

Goldene Rodel-Generation hat noch viel vor. Felix Loch will auch 2018 wieder Gold gewinnen.

Felix Loch will auch 2018 wieder Gold gewinnen. Foto: How Hwee Young. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Nach der Krönung der olympischen "Mission Gold" schaltete sich DOSB-Präsident Alfons Hörmann mit einem Machtwort in die Rodler-Fehde ein.

"Wettstreit zwischen Stützpunkten muss sein und hat nichts mit einem Ost-West-Konflikt zu tun", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes im Deutschen Haus von Krasnaja Poljana der Nachrichtenagentur dpa. Außerdem stärkte er Rodel-Legende Georg Hackl den Rücken. "Das muss ich mal klar sagen: Georg Hackl ist ein Musterbeispiel, wie sich ein ehemaliger Topathlet zum Trainer entwickelt." Mit seiner "völlig uneigennützigen" Art habe er zu den vier Goldmedaillen beigetragen.

Der dreimalige Olympiasieger Hackl wies die Kritik von Silbermedaillengewinnerin Tatjana Hüfner am Verband erneut als "überhaupt nicht zutreffend" zurück. "Tatjana ist die letzten Jahre einsam an der Weltspitze voraus gerodelt. Jetzt hat eine Wachablösung stattgefunden, die einfach nur altersbedingt ist, und da darf sie sich nicht beschweren", sagte er der ARD. Hüfner solle sich über Silber freuen "und nicht die Stimmung schlechtmachen".

Die Oberhoferin hatte sich über mangelnde Unterstützung im Verband beklagt. Hackl präparierte in Berchtesgaden die Schlitten der bayerischen Olympiasieger Felix Loch, Natalie Geisenberger und der Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt, die nach ihren Siegen in Krasnaja Poljana auch im neuen Team-Wettbewerb triumphierten.

Nach einer durchfeierten Gold-Nacht beschäftigte sich Rodel-König Felix Loch schon mit dem nächsten Olympia-Angriff. "Man denkt, das ist eine lange Zeit. Aber die Zeit verrennt, so schnell kann man gar nicht schauen. Motivationsprobleme werden wir keine haben", betonte der dreifache Olympiasieger nach dem Siegeszug des bayerischen Gaudi-Quartetts.

Standesgemäß startete Loch nach dem finalen Gold-Coup in der Team-Staffel die Feierlichkeiten im Kufenstüberl. Lachend öffnete der 24-Jährige eine Magnum-Flasche und bescherte den Gästen eine ausgiebige Sekt-Dusche. Bundestrainer-Papa Norbert Loch sah danach erstmals bei diesen Winterspielen wie ein begossener Pudel aus. Nur Geisenberger benötigte eine kleine Auszeit und verzog sich alleine auf die Toilette. "Es war ja nicht geplant. Ich brauchte eine Stunde, dann war ich wieder da", sagte die Rodel-Queen.

Bei der langen Nacht war der Stolz über die fast erdrückende Dominanz der deutschen Rodel-Asse nicht zu übersehen. "Die Langeweile haben wir uns hart erarbeitet", sagte Sportdirektor Thomas Schwab vom Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD). Und noch ist kein Ende in Sicht: Loch etwa ist erst 24, Geisenberger wurde gerade 26. Glänzende Aussichten für die goldene Generation.

Klar wie selten zuvor wird die Rodel-Szene von den bayerischen Rodlern beherrscht, die sich in der Trainingsgruppe Sonnenschein zusammengetan haben. Das Erfolgsrezept neben viel Können, viel Arbeit und viel Tüftelei? Das Quartett hat Spaß. "Ich denke, dass die Stimmung bei uns in der Trainingsgruppe wirklich perfekt ist. Deswegen sind wir vier auch so erfolgreich", sagte Überflieger Loch.

Der Siegeszug des Gold-Quartetts in der Eisrinne von Krasnaja Poljana verstärkte dagegen den Ärger von Vancouver-Olympiasiegerin Hüfner, die mit ihrer Kritik für viel Wirbel sorgte. "Das sehe ich alles relativ gelassen. Das wird sich auch wieder beruhigen", sagte Sportdirektor Schwab. Doch Hüfner, die noch über die Fortsetzung ihrer erfolgreichen Karriere nachdenkt, will nicht locker lassen. "Bloß weil man es angesprochen hat, ist es nicht aus der Welt geschafft. Jetzt ist der nächste Schritt, darauf zu reagieren, um dort wirklich einmal Veränderungen zu schaffen. Sonst ist das alles nur Gerede", betonte Hüfner, die bei der bayerischen Jubel-Party im Kufenstüberl fehlte.

Bundestrainer Loch hofft hingegen, dass der Konflikt beigelegt werden kann und das Team nicht weiter auseinanderdriftet. "Es gibt da nicht diesen Ost-West-Konflikt. Wir werden das moderieren, da sind wir auf einem guten Weg."

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