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Axel Teichmann hadert mit dem Wetter bei Olympia 2014

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Olympia  

Teichmann Achter über 15 Kilometer

14.02.2014, 15:06 Uhr | dpa

Axel Teichmann hadert mit dem Wetter bei Olympia 2014. Axel Teichmann kam unter die Top Ten.

Axel Teichmann kam unter die Top Ten. Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Auch Stunden nach dem schwersten Rennen seiner Karriere war Axel Teichmann noch im Zwiespalt der Gefühle. Der Thüringer freute sich zwar über das beste Saisonergebnis, haderte aber auch mit den Bedingungen, die vermutlich ein noch besseres Olympia-Resultat verhindert hatten.

"Ich bin eigentlich Wintersportler geworden, um meinen Sport im Winter zu betreiben und nicht im Sommer. Es war definitiv das wärmste Rennen meiner Karriere und ein Kampf vom ersten Meter an", stellte der 34-Jährige fest und fügte mit Blick auf die Staffel hinzu: "Ich hoffe, wir können uns nach dieser Strapaze innerhalb von 48 Stunden erholen."

Beim zweiten Gold-Triumph des Schweizers Dario Cologna bei Olympia 2014 über 15 Kilometer klassisch litten auch die anderen deutschen Langläufer bei frühlingshaften Temperaturen weit über dem Gefrierpunkt Höllenqualen. "Die Taktik lautete: Nicht zu schnell angehen und dann überleben", berichtete Hannes Dotzler. Als Elfter verpasste der Sonthofener knapp die angestrebte Top-Ten-Platzierung.

Jens Filbrich, der im Mai gemeinsam mit Teichmann eine große Abschiedsparty gibt, war nach Platz 14 völlig ausgepumpt. "Es ging einfach nur darum, durchzukommen. Das Rennen kam mir doppelt so lang vor. Es nahm einfach kein Ende", berichtete der Frankenhainer.

Teichmann, der auf dieser Strecke den ersten von zwei Weltmeistertiteln gewonnen hatte, kam dagegen mit jedem Kilometer besser in Schwung. "Das war meine beste Saisonleistung im wichtigsten Rennen der vergangenen zwei, drei Jahre", stellte er zufrieden fest.

Nach einem lieben Gruß an seine Frau Steffi ("Alles Gute zum Valentinstag") verteilte er dann ein dickes Lob an die Techniker. "Die Loipe fühlte sich an wie ein Wasserfilm auf Schneematsch. Was die Jungs geleistet haben, war phänomenal. Das war der beste Nass-Ski, den ich je am Fuß hatte", sagte der Thüringer.

Auch Bundestrainer Frank Ullrich hob die Arbeit des Teams hinter dem Team hervor: "Das war heute eine Materialschlacht, bei der wir gut aufgestellt waren." Zufrieden war er auch mit der sportlichen Leistung seiner Schützlinge. "Wir gehören zur Weltspitze. Das stimmt uns optimistisch für die Staffel", bilanzierte Ullrich. "Vor allem Axel hat am Schluss viel gutgemacht." Wie die Besetzung der prestigeträchtigen Team-Entscheidung aussehen wird, ließ sich der Coach nicht entlocken. "Wir haben jetzt viele Möglichkeiten. Auch Axel und Jens haben sich empfohlen", sagte Ullrich diplomatisch.

Ein überragendes Rennen lief Cologna, der schon zum Auftakt im Skiathlon triumphiert hatte. Der Schweizer setzte sich schon nach fünf Kilometern an die Spitze des Feldes und gab die Führung nicht mehr ab. Unter den Augen ihres Königs Carl XVI. Gustaf demonstrierten auch die Schweden ihre Stärke und eroberten durch Johan Olsson und Daniel Richardsson Silber und Bronze.

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