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2. Bundesliga: 1860 München kritisiert eigene Fans nach Krawalle in Ingolstadt

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"Nicht akzeptabel"  

Löwen-Bosse kritisieren eigene Fans scharf

15.02.2014, 11:58 Uhr | dpa, t-online.de

2. Bundesliga: 1860 München kritisiert eigene Fans nach Krawalle in Ingolstadt. Ein Ordner räumt Bengalos aus dem Ingolstädter Strafraum, FCI-Keeper Özcan beobachtet die Szenerie aus sicherem Abstand. (Quelle: imago/Buthmann)

Ein Ordner räumt Bengalos aus dem Ingolstädter Strafraum, FCI-Keeper Özcan beobachtet die Szenerie aus sicherem Abstand. (Quelle: Buthmann/imago)

Der TSV 1860 München hat das Fehlverhalten einiger seiner Fans bei der 0:2-Niederlage im Derby beim FC Ingolstadt scharf kritisiert. "Das ist nicht akzeptabel", sagte Präsident Gerhard Mayrhofer.

Mitte der zweiten Spielhälfte waren im Stadion aus dem Gäste-Fanblock mehrere Feuerzeuge in den Strafraum von FCI-Torhüter Ramazan Özcan geflogen, auch Pyrotechnik war mehrfach abgebrannt worden.

Kiraly: "Pyrotechnik gehört nicht zum Fußball"

Schiedsrichter Christian Fischer musste die Partie sogar für zehn Minuten unterbrechen und drohte für den Fall von weiteren Vorkommnissen mit einem Spielabbruch. "Was da passiert ist, geht gar nicht", sagte Mayrhofer, der persönlich vor dem Münchner Fanblock zu schlichten versuchte.

Löwen-Torwart Gabor Kiraly ergänzte: "Feuerzeuge, Böller und Pyrotechnik gehören nicht zum Fußball, auch wenn ich den Frust verstehen kann."

Nächste Bestrafung droht

Die Löwen werden einmal mehr in dieser Saison mit einer Bestrafung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) rechnen müssen. Erst zu Monatsbeginn war der Verein für unsportliches Verhalten seiner Anhänger bei drei Auswärtsspielen dieser Saison vom Sportgericht des Verbandes zu einer Geldstrafe von 9000 Euro verurteilt worden. Auch da war jeweils im Münchner Zuschauerblock Pyrotechnik abgebrannt worden.

Mayrhofer möchte trotz der neuerlichen Vorfälle den Dialog mit den Problemfans nicht abbrechen: "Wir werden auch weiter versuchen, den Fans nahe zu sein, um solche Zwischenfälle in Zukunft zu verhindern."

Letzte Aufstiegshoffnung zerstört

Die Wut der Anhänger hatte sich auch wegen des enttäuschenden Auftritts ihrer Mannschaft in dem Derby entladen. Die Niederlage nach Toren von Philipp Hofmann (20. Minute) und Collin Quaner (88.) zerstörte wohl die letzten kleinen Aufstiegshoffnungen von 1860.

"Wir waren hierhergekommen, um drei Punkte auf dem Weg nach oben abzuholen", resümierte Mayrhofer enttäuscht. "So kann man einfach nicht auftreten", schimpfte Trainer Friedhelm Funkel - eine Aussage, die sowohl auf seine Mannschaft als auch einen Teil der Fans zutraf.

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