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USA schlagen Russland und verderben Putin den Tag

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Olympia  

USA schlagen Russland und verderben Putin den Tag

15.02.2014, 21:41 Uhr | dpa

USA schlagen Russland und verderben Putin den Tag. Die Amerikaner bejubeln ihren Sieg gegen Russland.

Die Amerikaner bejubeln ihren Sieg gegen Russland. Foto: Larry W. Smith. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Vor den Augen der gesamten russischen Polit-Elite haben die amerikanischen Eishockey-Cracks den Gastgebern eine bittere 3:2-Niederlage eingeschenkt und Präsident Wladimir Putin den Nachmittag verdorben.

Die USA kämpften sich in einem überaus spannenden Match zu einem 3:2 (0:0, 1:1, 1:1) nach Penaltyschießen, das TJ Oshie erst mit dem 16. Versuch im Shootout besiegelte. Russlands Kapitän Pawel Dazjuk war in der regulären Spielzeit ein Doppelpack (30./53. Minute) gelungen, doch Cam Fowler (37.) und Joe Pavelski (50.) ließen vor 11 678 frenetischen Zuschauern die USA jubeln. "Es war ein großartiges Spiel. Leider musste jemand gewinnen und jemand verlieren", sagte der russische Stürmerstar Alexander Owetschkin.

Schon die Schlussphase vor dem Penaltyschießen hatte es in sich, als Fjodor Tjutin das vermeintliche 3:2 erzielte und Präsident Putin auf der Tribüne neben IOC-Chef Thomas Bach schon Gratulationen entgegennahm. Dann aber nahmen die Schiedsrichter unter wütenden Pfiffen des fassungslosen Publikums den Treffer nach Videobeweis zurück - die Amerikaner hatten protestiert, weil sich zuvor das Netz gelockert haben soll. "Bei dem umstrittenen Tor war der Puck klar drin", meinte Owetschkin. So entschied erst das Shootout, in dem Oshie sechsmal ran musste und viermal traf.

Das Vorrundenmatch voller Starpower aus der nordamerikanischen NHL lebte vor allem von der Spannung und dem phasenweise aufblitzenden Können der Profis. Während sich die Russen aber vor allem im Angriff oft zu sehr verzettelten, kamen die quirligen US-Boys immer wieder gefährlich vor das Tor von Sergej Bobrowski. Sie waren auch abgeklärter und trafen zweimal im Powerplay.

Der Eishockey-Klassiker im spektakulären "Bolschoi"-Dom von Sotschi war schon seit langem ausverkauft. Regierungschef Dimitri Medwedew ließ sich die Partie ebenso nicht entgehen wie die gesamte kanadische Auswahl um Superstar Sidney Crosby. Präsident Putin hatte am Freitagabend bei einem Besuch im kanadischen Haus in Sotschi laut Agentur Interfax gesagt, er wünsche sich bei seinen Heim-Winterspielen ein Finale Russland gegen Kanada.

Der Kremlchef ließ sich bei seinem Besuch der Partie Zeit, kurz vor dem ersten Bully saß er noch mit Bach und anderen Honorationen in einem Strandcafé, trank Kaffee und plauderte über das Wetter und den Schnee. Nach dem Führungstor durch Dazjuk ließ sich der mächtigste Mann Russlands dann doch blicken. Am Ende hatte er nichts zu lachen.

Vor dem Top-Spiel hatte sich Ex-Weltmeister Slowakei einen peinlichen Ausrutscher gegen Olympia-Debütant Slowenien geleistet. Die Truppe um NHL-Star Zdeno Chara unterlag dem Turnierqualifikanten 1:3 (0:0, 0:0, 1:3) und ist damit Tabellenletzter der Gruppe A. "Das ist hart", sagte der Abwehrhüne. Der Kölner DEL-Profi Rok Ticar (44.), Tomaz Razingar (49.) und der einzige NHL-Crack bei den Slowenen, Anze Kopitar (50.), sorgten für die Tore des Außenseiters. Tomas Jurco gelang 18 Sekunden vor Schluss der Ehrentreffer.

Auch die Tschechen hatten am 42. Geburtstag ihres Sturmidols Jaromir Jagr nichts zu feiern: Gegen die Schweiz unterlag der Olympiasieger von 1998 mit 0:1 (0:1, 0:0, 0:0) und beendet die Gruppe C damit als Dritter hinter Schweden und den Eidgenossen.

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