Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Teamplayer: Olympia-Achter Liebers kein Einzelkämpfer

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Olympia  

Teamplayer: Olympia-Achter Liebers kein Einzelkämpfer

15.02.2014, 19:44 Uhr | dpa

Teamplayer: Olympia-Achter Liebers kein Einzelkämpfer. Platz acht ist für Peter Liebers und sein Team ein großer Erfolg.

Platz acht ist für Peter Liebers und sein Team ein großer Erfolg. Foto: Christian Charisius. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Als Eiskunstläufer ist Peter Liebers ein Einzelkämpfer, und doch wären Erfolge wie Platz acht bei den Winterspielen ohne ein starkes Team an seiner Seite nicht möglich.

Mit dem Olympia-Debütanten wird seit Jahren so professionell gearbeitet, dass sich der 25-Jährige nicht mehr allein auf dem Eis fühlt. "Das Gesamtpaket bei uns in Berlin stimmt einfach, es macht diese Erfolge möglich", sagte der Student der Biotechnologie nach dem persönlichen Karriere-Höhepunkt in Sotschi.

Auch am Morgen nach der Kür kam er aus dem Lächeln nicht heraus. "Es ist ein wunderbares Gefühl, das will ich jetzt wirken lassen", sagte Liebers und kündigte große Taten für die nächsten vier Jahre an: "Mein Kurzprogramm mit Platz fünf war schon richtig gut, aber ich will so gut wie Yuzuru Hanyu werden. Ich habe noch Luft nach oben." Der sechs Jahre jüngere Olympiasieger aus Japan bringt nicht nur sprungtechnisch, sondern auch läuferisch eine ganz besondere Begabung mit.

Mehrmals im Jahr trifft der Sportsoldat Liebers bei seinen wochenlangen Choreographie-Nachhilfe-Aufenthalten in Toronto den Asiaten. Nachdem die Eishalle bei einem Erdbeben in Japan einstürzte, ist Hanyu nach Kanada zu Starcoach Brian Orser gegangen.

Auch Liebers tun die intensiven Stunden bei Choreographin Lori Nichol in Übersee gut. Und immer, wenn er wieder in Berlin ist, sind Pirouetten, Handbewegungen und Laufstil ein klein wenig besser geworden. Trainerin Viola Striegler hat kein Problem damit, dass ihr Läufer sich weiteres Fachwissen bei anderen Experten aneignet. "Es funktioniert nur im Team", sagt auch sie.

Vor Olympia arbeitete der ehemalige WM-Dritte Stefan Lindemann, den Striegler als Coach anlernt, mit Liebers ein spezielles Kraftprogramm aus. "Das hat mir sehr geholfen", betonte Liebers. Bei den Weltmeisterschaften im März in Saitama bei Tokio will er noch einmal in die Top Ten laufen.

Ganz viel Unterstützung hat Liebers von seinem Mentaltrainer Veit Klenner erfahren. "Der hat einen besonderen Zugang zu ihm", sagte Vater Mario Liebers am Samstag in Sotschi. "In seinem Alter hört er nicht mehr auf die Eltern, das ist ja normal." Mit speziellen Konzentrationsübungen wurde die Nervosität bei großen Wettkämpfen erfolgreich bekämpft. So blieb Liebers in der Kür nach dem gestürzten Eingangselement Vierfach-Toeloop im Gegensatz zu früher ruhig und brachte alle anderen Elemente gut auf das Eis.

"Das zeigt in wunderbarer Weise, dass Sieger nicht nur die Goldmedaillengewinner sind. Solche Leistungen müssen gewürdigt werden", sagte Michael Vesper, der Chef de Mission der deutschen Mannschaft. Mit seinen Eltern wollte Liebers den Samstag beim Skispringen ausklingen lassen und die Spiele in Sotschi nur noch genießen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal