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Deutsche Eishockey-Frauen bangen bei Olympia 2014 um Klassenverbleib

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Olympia 2014  

Deutsche Eishockey-Frauen bangen um Klassenverbleib

17.02.2014, 07:29 Uhr | dpa

Deutsche Eishockey-Frauen bangen bei Olympia 2014 um Klassenverbleib. Die deutschen Eishockey-Frauen um Goalie Jennifer Harss (l) verloren gegen den Olympia-Dritten Finnland.

Die deutschen Eishockey-Frauen um Goalie Jennifer Harss (l) verloren gegen den Olympia-Dritten Finnland. Foto: Larry W. Smith. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Jetzt müssen Deutschlands Eishockey-Spielerinnen bei Olympia 2014 so richtig zittern. Mutig wie noch nie boten die Schützlinge von Bundestrainer Peter Kathan den Favoriten aus Finnland Paroli, doch nach einer knappen Niederlage droht nun der Absturz in die Zweitklassigkeit.

"Das wollten wir vermeiden!", sagte Stürmerin Maritta Becker im Hinblick auf das entscheidende Match um den siebten Platz bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi. Weil die deutschen Frauen ihr erstes Platzierungsmatch gegen die Finninnen mit 1:2 (0:2, 1:0, 0:0) verloren, geht es nun gegen Japan um den Verbleib in der A-Gruppe. Die Asiatinnen unterlagen Russland am Abend 3:6 (0:1, 2:3, 1:2).

Trotz der laut Kathan "unglücklichen Niederlage" vertrauen er und auch Kapitän Susann Götz vor dem finalen Match auf das in Sotschi gewonnene Selbstbewusstsein. "Wenn wir an diese Leistung anschließen können, ist uns nicht bange", betonte der Trainer. Die Berliner Abwehrchefin, die nach den Winterspielen ihre internationale Karriere beenden will, unterstrich: "Ich bin glücklich und stolz auf das Team. Normalerweise kommst du gegen Finnland nicht aus dem eigenen Drittel heraus. Daher haben wir heute ein Top-Spiel gemacht."

Nach den frühen Rückschlägen durch Jenni Hiirikoski (2. Minute) und Michelle Karvinen (9.) hatte Rekordnationalspielerin Bettina Evers (29.) die Deutschen herangebracht. Im Endspurt fehlte dann aber die Präzision vor dem Tor. "Wir haben es den Finnen schwer gemacht, aber das Quäntchen Glück war wieder nicht auf unserer Seite. Dafür müssen wir einfach immer hart kämpfen", sagte Becker. "Finnland ist läuferisch saustark", gab Götz zu bedenken, "wenn die Forechecking betreiben, dann kommt man eben in die Bredouille."

Gegen den technisch besseren Olympia-Dritten von 2010 hatten sich die Frauen nicht versteckt. Chancen auf weitere Tore gab es. Andrea Lanzl schon nach neun Sekunden, Nina Kamenik bei einem Konter (33.) und Sophie Kratzer (35.) scheiterten aber. "Vorne fehlt uns einfach ein bisschen der Druck", sagte Kathan, "aber die Abwehr stand sicher." Im Tor hatte der Coach Jennifer Harss für Viona Harrer aufgeboten.

Am Dienstag geht es gegen Japan darum, nicht Turnier-Letzter zu werden, sonst stehen im Herbst Playoffs gegen den Sieger der B-WM an. "Jetzt müssen wir regenerieren und die Köpfe frei kriegen", mahnte Maritta Becker. In der Vorrunde war ein 4:0-Erfolg gelungen.

In einer anderen Causa hatten die Spielerinnen des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) indes schon am Samstag für Klarheit gesorgt. Der olympische Pressedienst hatte berichtet, dass den Frauen der Verlust von Geldern drohe, wenn sie in Sotschi nicht Sechste würden. Manuela Anwander habe gesagt, sie müsse zum Geldverdienen babysitten, wenn die Förderung ausbleibe. Sie stellte ebenso wie Franziska Busch klar, dass das Olympia-Abschneiden keine direkte Auswirkung auf die Förderung durch die Bundeswehr hat. "Das ist meine unabhängige Entscheidung. Ich werde die Bundeswehr verlassen und eine Ausbildung zur Erzieherin machen. Und in dem Rahmen werde ich auch babysitten", sagte Anwander.

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