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Biathlon-Massenstart erst Dienstag: Olympia 2014 versinkt im Nebel

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Olympia 2014  

Biathlon-Massenstart erst Dienstag: Olympia 2014 versinkt im Nebel

17.02.2014, 13:45 Uhr | dpa

Biathlon-Massenstart erst Dienstag: Olympia 2014 versinkt im Nebel. Auf der Biathlon-Strecke herrscht weiter schlechte Sicht.

Auf der Biathlon-Strecke herrscht weiter schlechte Sicht. Foto: Filip Singer. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Kaum hatte sich der dichte Nebel vom Berg verzogen, standen die Biathleten vor dem nächsten Problem. Der Schneematsch ließ das olympische Massenstartrennen der Herren auch am Montag nicht zu.

Die Jury beschloss, die letzte Einzelentscheidung erneut zu verlegen. Sie soll nun am Dienstag (11.30 Uhr MEZ) stattfinden. "Die Entscheidung ist klug. Die Strecke war in weiten Teilen totale Pampe. Durch das viele Salz ist der Schnee tot", sagte Bundestrainer Mark Kirchner, der seit Stunden im Laura-Stadion in Krasnaja Poljana ausgeharrt hatte.

"Mir ist so eine konsequente Entscheidung viel lieber, als wenn wir immer wieder von Stunde zu Stunde warten müssten", lobte auch der ehemalige Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer die Wettkampf-Jury. "Das stört die Vorbereitung enorm, denn dann muss man in der Kabine die Anspannung stets hochhalten", erklärte Peiffer beim Gang in die deutsche Wachskabine mit seinen Skiern in der Hand. Doppel-Olympiasieger Martin Fourcade aus Frankreich twitterte nach der neuerlichen Verschiebung: "Dann gehe ich wieder zurück und lege mich schlafen."

Nach der Wetter-Lotterie vor vier Jahren in Vancouver scheinen diesmal die Athleten im Vordergrund zu stehen. "Mir ist es lieber, die Strecke wird jetzt gut präpariert und wir haben ein Rennen mit ordentlichen Bedingungen", sagte Kirchner. Dazu müsse jetzt mit großem Personalaufwand per Hand der versalzene Schnee so weit rausgeschaufelt werden, bis man wieder auf eine feste Unterlage treffe. "Mit großer Technik funktioniert das nicht, weil man dann die Unterlage wieder auflockert", sagte Kirchner.

Die Jury machte es sich wahrlich nicht leicht, zumal das russische Wettkampf-Komitee die Austragung des 15 Kilometer langen Rennens auf einer 2,5-Kilometer-Runde ins Gespräch gebracht hatte. Die ersten beiden Runden hätten dann aber ohne Schießeinlage gelaufen werden müssen, danach wäre nach jeder Runde geschossen worden. Diesen Vorschlag lehnten die Trainer aus Sicherheitsgründen ab, weil es so auf einem Streckenabschnitt Gegenverkehr gegeben hätte.

Ursprünglich sollte das Rennen am Sonntag ausgetragen werden. Dies war wegen des Nebels genauso unmöglich wie die geplante Neuauflage am Montagmorgen. Die neuerliche Absage kam dann gegen Mittag. Zuvor hatte das schon der italienische Mannschaftsleiter Fabrizio Curtaz geahnt. "Zwar haben die Organisatoren die ganze Strecke gesalzen, doch das Salz hat nicht mehr die erhoffte Wirkung gezeigt." Der Massenstart der Herren bleibt damit eine Hängepartie. Noch gibt es keine Terminprobleme - im Wettkampfkalender sind bis zu den abschließenden Staffeln noch zwei Ruhetage eingeplant.

Neben Peiffer wollen Silbermedaillen-Gewinner Erik Lesser und Simon Schempp den bisher überragenden Fourcade jagen, der sich am Dienstag beim "Duell der Giganten" mit dem dritten Sieg zum König der Spiele krönen könnte. Genau das möchte der Norweger Emil Hegle Svendsen verhindern und damit seine frustrierten Landsleute versöhnen. "SuperSvendsen" ging in der Laura-Arena bisher leer aus. Sein Teamkollege Ole Einar Björndalen hat unterdessen die Chance, mit seinem insgesamt achten Olympia-Gold zum erfolgreichsten Athleten bei Winterspielen zu werden.

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