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Olympia 2014: Maria Höfl-Rieschs Einsatz im Riesenslalom fraglich

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Nach Neureuther und Frenzel  

Jetzt ist auch Maria Höfl-Rieschs Einsatz fraglich

17.02.2014, 16:07 Uhr | t-online.de, sid

Olympia 2014: Maria Höfl-Rieschs Einsatz im Riesenslalom fraglich. Maria Höfl-Rieschs Start beim olympischen Riesenslalom in Sotschi ist in Gefahr. (Quelle: dpa)

Maria Höfl-Rieschs Start beim olympischen Riesenslalom in Sotschi ist in Gefahr. (Quelle: dpa)

Nach Slalom-Favorit Felix Neureuther und Goldmedaillen-Gewinner Eric Frenzel hat es nun auch Ski-Star Maria Höfl-Riesch erwischt. Die 29-Jährige droht für den Olympia-Riesenslalom am Dienstag (ab 6.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) auszufallen. Ihre Erkältung ist schlimmer geworden. Beim Training am Montag sei es ihr deshalb nicht gut gegangen, hieß es von Seiten des Deutschen Skiverbandes.

Ob Höfl-Riesch das Rennen fahren wird, soll am frühen Dienstagmorgen entschieden werden. Sie erwägt offenbar, auf den "Riesen" zu verzichten, um erholt in den Slalom am Freitag zu gehen. Dort rechnet sich die frühere Weltmeisterin (2009) und Olympiasiegerin (2010) deutlich bessere Chancen auf eine weitere Medaille aus.

"Nachdem jetzt mit Eric Frenzel und Felix Neureuther zwei Krankheitsthemen anstehen, sehen wir mit gemischten Gefühlen in die zweite Woche", sagte Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, bei N24: "Wir gehen trotzdem zuversichtlich ans Werk." Nun folgte jedoch mit der Erkältung von Olympiasiegerin Höfl-Riesch eine weitere schlechte Nachricht.

Bundestrainer bei Frenzel "eher skeptisch"

Vor allem der mögliche Ausfall von Kombinierer-König Frenzel würde die deutsche Mannschaft jedoch mit Blick auf den Kampf um eine Top-Platzierung im Medaillenspiegel extrem hart treffen. Der 25-Jährige, den eine Virusinfektion flachgelegt hat, galt als sichere Goldwette für den Wettbewerb von der Großschanze am Dienstag. Ohne Frenzel wäre auch das Kombinierer-Team am Donnerstag nur halb so stark. Mannschaftsarzt Dr. Stefan Pecher bezeichnete die Chancen auf einen Einzel-Start auf "50:50, höchstens". Immerhin: Wesentlich besser sieht es für einen Teamstart aus.

Übel sieht es auch für Felix Neureuther aus. Der Skirennläufer ging knapp 80 Stunden nach seinem Autounfall, erstmals in Rosa Chutor auf die Piste - das Training verlief niederschmetternd. Neureuther erwischte eine Spurrille, ihm fuhr ein stechender Schmerz in den ohnehin schon arg lädierten Nacken - nichts ging mehr, und das nur zwei Tage vor seinem geplanten ersten Rennen, dem Riesenslalom am Mittwoch. "Das ist natürlich ein Rückschlag, aber ich werde alles dafür tun, möglichst schnell wieder gesund zu werden", sagte Neureuther.

Neuerliche Verletzungen an Hals- und Brustwirbelsäule konnten immerhin ausgeschlossen werden. Aber: "Unter diesen Umständen sind die Chancen auf einen Start nicht besonders hoch", sagte Alpindirektor Wolfgang Maier. Für das Rennen in Neureuthers Spezialdisziplin Slalom am Samstag "werden wir alles versuchen, um ihm wenigstens eine Chance auf einen Start zu ermöglichen", sagte Maier - Optimismus hört sich anders an.

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