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Zweierbob-Pleite bei Olympia 2014: Die Schmach von Sotschi

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Keine Medaille für Zweierbobs  

Die Schmach von Sotschi ist perfekt

17.02.2014, 19:00 Uhr | sid, dpa

Zweierbob-Pleite bei Olympia 2014: Die Schmach von Sotschi. Thomas Florschütz landete nur auf Rang elf. (Quelle: dpa)

Thomas Florschütz landete nur auf Rang elf. (Quelle: dpa)

Was für eine Enttäuschung für die deutschen Bobpiloten: Sie fuhren im Zweierbob das schlechteste Ergebnis seit Olympia 1956 ein. Nach zuletzt drei Olympiasiegen von Christoph Langen und André Lange kam Weltmeister Francesco Friedrich im Sanki Sliding Center nur auf den achten Rang.

Dem 23-Jährigen fehlten bei den Winterspielen von Sotschi 1,46 Sekunden auf den überlegenen Triumphator Alexander Subkow aus Russland. "Das ist schon etwas peinlich", sagte Friedrich. "Wir haben am Start alles gegeben, wir sind in der Bahn teilweise super gefahren, aber mehr konnten wir aus dem Schlitten nicht rausholen."

Auch Thomas Florschütz auf Platz elf und Maximilian Arndt als 15. konnten die Erwartungen vor den Augen des IOC-Präsidenten Thomas Bach nicht erfüllen.

"Das war heute ein Trabi"

Die Materialdiskussion im deutschen Team heizte Kevin Kuske weiter an: "Das war heute ein Trabi. Es ist eindeutig eine Materialgeschichte", betonte der Florschütz-Anschieber in der ARD. "Es liegt logisch auf der Hand, dass wir heute im falschen Gerät sitzen."

Auch Cheftrainer Christoph Langen klagte über das Fahrgerät. "Wir haben alles probiert, wirklich alles, um auf Geschwindigkeit zu kommen. Hier wird es offensichtlich, wir haben das intern schon gewusst."

Langen verfolgte zunächst fluchend die Leistungen seiner drei Piloten und reagierte fassungslos. Erstmals seit 1994 blieben die Zweierbobs ohne olympische Medaille, zuletzt lief es 1956 mit dem achten Platz von Andreas Ostler so schlecht. "Es hat alles nicht auf den Punkt. Es ist wichtig, dass der Verband und (Schlittenbauer) FES die Streitereien beilegen", betonte Arndt.

Silber geht in die Schweiz

Jubel herrschte hingegen beim Gastgeber über das fünfte Gold der Spiele. Nach Rang drei in Vancouver und Rang zwei im Viererbob in Turin feierte Subkow endlich seinen lange herbeigesehnten Olympiasieg. Zweiter wurde der Schweizer Beat Hefti vor dem US-Piloten Steven Holcomb.

Bei den Deutschen gab es dagegen nur ratloses Kopfschütteln. Friedrich hatte im Vorjahr bei der WM in St. Moritz noch die komplette Weltelite düpiert, konnte sich aber auch zum Abschluss mit Anschieber Jannis Bäcker nicht mehr nach vorne schieben. Florschütz hatte mit dem viermaligen Olympiasieger Kuske ebenso wie Viererbob-Weltmeister Arndt mit Alexander Rödiger keine Chance.

Youngster Friedrich resignierte schon zur Halbzeit, weil das Material nicht wie gewünscht lief. "Beim ersten Lauf waren wir auf der harten Bahn noch richtig gut dabei, dann wurden wir durchgereicht", sagte er. "Unabhängig davon, dass wir einen Nachteil mit unseren Geräten haben, haben wir einen Schritt zurück gemacht im zweiten Lauf, wo wir eigentlich angreifen wollten", erklärte Langen.

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