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Sprungsieger Frenzel in Sotschi 2014: Weiß nicht, was die Beine machen

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Olympia 2014  

Sprungsieger Frenzel: Weiß nicht, was die Beine machen

18.02.2014, 18:22 Uhr | dpa

Sprungsieger Frenzel in Sotschi 2014: Weiß nicht, was die Beine machen. Eric Frenzel führt wieder nach dem Springen.

Eric Frenzel führt wieder nach dem Springen. Foto: Daniel Karmann. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Olympiasieger Eric Frenzel greift auch im zweiten Einzel-Wettbewerb der Nordischen Kombinierer bei Olympia 2014 nach der Goldmedaille.

Trotz eines gerade erst überwundenen Infekts gelang dem Weltcup-Führenden aus Oberwiesenthal auf der Großschanze in Krasnaja Poljana mit 139,5 Metern der weiteste Sprung. Frenzel geht mit einem Vorsprung von acht Sekunden auf den Norweger Haavard Klemetsen in den 10-Kilometer-Langlauf um 13.00 Uhr MEZ. 22 Sekunden zurück liegt der Österreicher Bernhard Gruber als Dritter.

Trotz seiner starken Leistung auf der Schanze äußerte sich der Oberwiesenthaler zurückhaltend zu seinen Medaillenchancen. "Es war natürlich ein Supersprung, aber ich weiß nicht, was er wert ist. Ich kann nicht einschätzen, was meine Beine am Nachmittag machen. Deshalb kann ich mir auch noch keine Taktik ausmalen. Ich muss das aus dem Rennen heraus entscheiden", betonte Frenzel, der erst am Morgen vom Teamarzt grünes Licht für einen Start erhalten hatte.

Als Frenzels schärfste Rivalen im Kampf um Gold gelten der Franzose Jason Lamy Chappuis, der mit 33 Sekunden Rückstand als Fünfter in den Langlauf geht, und der Norweger Magnus Moan, der als Siebter 45 Sekunden Rückstand aufweist.

Auch die anderen drei deutschen Starter platzierten sich im Vorderfeld. Fabian Rießle landete im Springen auf Platz neun und geht 56 Sekunden nach Frenzel in die Loipe. "Das war ein geiler Sprung. Ich bin absolut happy", sagte der 23-Jährige nach seinem Satz auf 130 Meter im ZDF.

Björn Kircheisen startet bei seinem ersten Einsatz in Sotschi als Elfter unmittelbar vor Johannes Rydzek in die Loipe. Beide liegen etwas mehr als eine Minute hinter Frenzel. "Das war ein guter Sprung. Jetzt gilt es, mit dem Johannes gemeinsam nach vorne zu sprinten", sagte der 30-jährige Routinier Kircheisen, der sich in der internen Ausscheidung gegen Tino Edelmann durchgesetzt hatte.

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