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Sebastian Vettel startet mit Verspätung in Testsession

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Vettel greift zum Feuerlöscher  

Pannenserie geht weiter - bei Red Bull brennt der Baum

19.02.2014, 17:40 Uhr | sid

Sebastian Vettel startet mit Verspätung in Testsession. Zwangspause: Sebastian Vettel musste lange warten, bis er endlich auf die Strecke gegen konnte. (Quelle: dpa)

Zwangspause: Sebastian Vettel musste lange warten, bis er endlich auf die Strecke gegen konnte. (Quelle: dpa)

Am Ende eines weiteren Frusttages griff Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel zum Feuerlöscher - bereit, seinen bockenden Red-Bull-Boliden davor zu bewahren, in Flammen aufzugehen. Das Horror-Szenario blieb zwar aus, doch bei den Roten Bullen brennt nach Tag eins in Bahrain der Baum.

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Auch zum Auftakt der zweiten Testsession herrschte beim Weltmeisterteam vor allem Stillstand. Ganze 14 Runden hatte der RB10 auf der Uhr, als er endgültig auf der Strecke den Dienst quittierte. "Es ist gerade nicht so, wie wir uns das vorstellen", sagte Vettel. "Es ist unheimlich komplex, wir tun uns schwer, alles zu verstehen."

"Nicht den Kopf in den Sand stecken"

Vettel beklagte vor allem "die Zeit, die uns fehlt". Trotzdem sieht der 26-Jährige "keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken". Am Morgen stand der Red-Bull-Bolide zunächst mehr als vier Stunden in der Garage, bevor der Weltmeister endlich auf die Strecke durfte. Viele Kilometer sammelte der viermalige Champion allerdings nicht. Gegen Ende des Tages blieb er sogar auf der Strecke liegen und musste abgeschleppt werden.

Foto-Serie mit 5 Bildern

Vettel packt selbst an

"Wir hatten Probleme mit den Bremsen, die Hinterräder haben blockiert. Es ist dann unter der Haube zu heiß geworden", so Vettel. "Ich habe dem Marshall ausgeholfen, den Brand im Zaum zu halten." Allerdings gab es wohl kurz Streit darum, wer den Feuerlöscher letztlich bedienen durfte, ehe Vettel zugriff: "Der Kollege hatte ein bisschen Panik und wusste auch nicht wirklich, wo er da ansetzen musste."

Pleiten-, Pech- und Pannen-Serie geht weiter

Mit seiner Bestzeit von 1:40,224 Minuten lag Vettel als Fünfter deutlich hinter dem Tagesschnellsten, Nico Hülkenberg im Force India (1:36,880). Damit setzte sich die Pleiten-, Pech- und Pannen-Serie des Weltmeisterteams nach dem enttäuschenden Auftritt zum Saisonauftakt im spanischen Jerez nahtlos fort. In Andalusien hatten Vettel und sein neuer australischer Teamkollege Daniel Ricciardo wegen zahlreicher Probleme in vier Tagen keine 100 Kilometer mit dem RB10 abspulen können.

Foto-Shooting während der Zwangspause

Während die Konkurrenz von Mercedes und Ferrari am Mittwochmorgen bereits Kilometer sammelte, wurde an Vettels Auto noch fleißig geschraubt. Wegen der erneut schlechten Kühlung mussten sogar provisorische Öffnungen in die Motorhaube gebohrt werden. Der Weltmeister nutzte die Zwangspause, um das obligatorische Foto-Shooting zu absolvieren.

Hamilton zeigt sich zufrieden

Ein deutlich besseres Bild gab Lewis Hamilton im Silberpfeil ab. Der britische Ex-Weltmeister spulte 74 Runden ab und fuhr die drittbeste Zeit (1:37,908) hinter Hülkenberg und Ferrari-Star Fernando Alonso (Spanien/1:37,879). Hamilton, der das Auto am Donnerstag Nico Rosberg überlässt, zeigte sich zufrieden: "Das war ein weiterer guter Test für uns. Es geht zum jetzigen Zeitpunkt nicht darum, in der Zeitentabelle vorne zu stehen. Aber wir sind unseren eigenen Vorgaben voraus."

Sauber-Pilot Adrian Sutil drehte mit 82 die meisten Runden vor McLaren-Neuzugang Kevin Magnussen (Dänemark/81) und Hülkenberg (78). "Das Auto wird besser, aber wir haben auch noch eine Menge zu tun", sagte Sutil.

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