Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Bundesliga: 1. FC Nürnberg dreht Elfer-Drama gegen Eintracht Braunschweig

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Spielbericht  

Nürnberg dreht Elfer-Drama gegen Braunschweig

22.02.2014, 17:38 Uhr | dpa

Bundesliga: 1. FC Nürnberg dreht Elfer-Drama gegen Eintracht Braunschweig. Braunschweigs Marcel Correia (li.) enteilt Nürnbergs Martin Angha. (Quelle: dpa)

Braunschweigs Marcel Correia (li.) enteilt Nürnbergs Martin Angha. (Quelle: dpa)

Durch einen Blitzstart nach der Pause und mit einem überragenden Raphael Schäfer im Tor hat sich der 1. FC Nürnberg vorerst seiner größten Abstiegssorgen entledigt. Zwei Treffer binnen zwei Minuten sicherten den Franken beim 2:1 (0:1) gegen Eintracht Braunschweig den vierten Sieg nach der Winterpause in der Bundesliga. Große Nervenstärke und Klasse im Kellerkrimi bewies Keeper Schäfer, der gleich zwei Foulelfmeter der Eintracht (40./63.) hielt.

Hiroshi Kiyotake (46. Minute) und Tomas Pekhart (47.) drehten einen zwischenzeitlichen Rückstand noch um. In einem turbulenten Duell zweier abstiegsgefährdete Team auf Augenhöhe hatte Braunschweigs Domi Kumbela (34.) zunächst vorgelegt.

Anders als zuletzt ließ der FCN seine Durchschlagskraft anfangs völlig vermissen - und war obendrein geschwächt nach der Roten Karte gegen Innenverteidiger Per Nilsson (32.), der wegen einer Notbremse früh vom Platz musste. Doch mit fulminanter Willensstärke und dank Schäfer gelang die Wende. Der FCN verpasste es sogar, Mitte der zweiten Halbzeit nachzulegen, da auch Kiyotake (68.) vom Elfmeterpunkt scheiterte.

Nilsson fliegt - Kumbela trifft

Erstmals überhaupt seit dem Rückrundenstart im Januar waren die Nürnberger als Favoriten in ein Bundesligaspiel gegangen - und wurden den gewachsenen Ansprüchen zunächst gar nicht gerecht. Vor 36.657 Zuschauern überließen die Gastgeber dem Langzeit-Tabellenletzten weitgehend das Spiel. Einen ersten guten Angriff über Havard Nielsen (14.) konnte Schäfer noch vereiteln, knapp 60 Sekunden später verzog Kumbela freistehend.

Die Nürnberger waren häufiger am Ball, nach vorne aber bis auf einen Distanzschuss des Japaners Kiyotake (24.) in Halbzeit eins recht harmlos. Besser machte es die Eintracht, die von Nilssons berechtigter Roten Karte profitierte. Nach einem Steilpass rempelte der Schwede Braunschweigs Nielsen kurz vor dem Strafraum um, nur zwei Minuten später nutzten die Niedersachsen die Nürnberger Verunsicherung zur Führung: Nach einem Eckball von Norman Theuerkauf köpfte Kumbela aus kurzer Distanz nahezu ungestört ein.

Drei verschossene Elfmeter

Die fränkische Fehleranfälligkeit unterstrich kurz vor der Pause Mike Frantz, der als letzter Feldspieler den Ball an Kumbela verlor und Schäfer zum Eingreifen zwang. Der Torwart erwischte Braunschweigs brandgefährlichen Stürmer - und hatte Glück, nicht auch noch die Rote Karte zu kassieren. Den unplatziert geschossenen Elfmeter des Kongolosen parierte Schäfer allerdings stark (40.).

Das vereitelte 0:2 schien ungekannte Kräfte bei den Nürnbergern freizusetzen. Nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff pfefferte Kiyotake den Ball aus 20 Metern ins Netz, eine knappe Minute später schoss Pekhart aus halbrechter Position ein. Braunschweig reagierte zunächst geschockt, dann angestachelt: Nach einem Foul von Javier Pinola an Nielsen zeigte Referee Daniel Siebert wieder auf den Elfmeterpunkt - und wieder rettete Schäfer, diesmal gegen Ermin Bicakcic.

Auf der Gegenseite gab's kurz darauf den dritten Strafstoß - diesmal für Nürnberg, verschossen von Kiyotake. Dennoch brachte der FCN das 2:1 mit viel Kampfkraft über die Zeit.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal