Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Bundesliga: Nullnummer zwischen Frankfurt und Bremen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Spielbericht  

Nullnummer zwischen Frankfurt und Bremen

23.02.2014, 18:15 Uhr | dpa

Bundesliga: Nullnummer zwischen Frankfurt und Bremen. Frankfurts Pirmin Schwegler (li.) im Zweikampf mit dem Bremer Nils Petersen. (Quelle: dpa)

Frankfurts Pirmin Schwegler (li.) im Zweikampf mit dem Bremer Nils Petersen. (Quelle: dpa)

Nach einer trostlosen Nullnummer wachsen bei Eintracht Frankfurt und Werder Bremen die Abstiegssorgen. Die beiden Sorgenklubs trennten sich 0:0, nachdem die Konkurrenz aus Hamburg und Nürnberg am Tag zuvor wichtige Siege einfuhr. Für die Gastgeber war das Remis drei Tage nach dem begeisternden 2:2 in der Europa League beim portugiesischen Spitzenklub FC Porto zu wenig.

Vor allem, weil das Team von Trainer Armin Veh vor 44.300 Zuschauern mehr als eine Halbzeit lang in Überzahl agierte. Bremens Verteidiger Felix Kroos hatte in der 36. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen.

Bruchhagen: "Hatten auch Pech"

"Heute haben wir die letzte Konzentration vermissen lassen. Wir hatten auch Pech", konstatierte Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen beim Pay-TV-Sender Sky. "Gegen zehn Bremer hätten wir einfach zum Erfolg kommen müssen." Bremens Cedrick Makiadi zeigte sich hingegen mit dem Punkt zufrieden: "Wir mussten permanent dem Ball hinterherlaufen, das ist schwer für den Kopf. Wir haben begriffen, in was für einer Lage wir sind. Wir reden es nicht schön: Im Moment ist Werder Bremen nicht mehr das glorreiche Werder Bremen früherer Zeiten."

Die Hanseaten konnten das Unentschieden daher wie schon eine Woche zuvor das 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach immerhin als Punkt für die Moral verbuchen. Allerdings muss Trainer Robin Dutt im brisanten Nordderby mit dem Hamburger SV am kommenden Samstag neben Kroos in Luca Caldirola einen weiteren Abwehrspieler ersetzen. Der Italiener sah seine fünfte Gelbe Karte und ist ebenfalls gesperrt. "Sorgen bereitet mir das nicht. Es werden sich diese Woche andere Leute anbieten. Unser Kader ist groß genug", sagte Verteidiger-Kollege Sebastian Prödl.

Eintracht-Coach Armin Veh setzte genau auf jene Elf, die am Donnerstag beim 2:2 im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League überzeugt hatte. In der Sturmspitze erhielt erneut der Spanier Joselu den Vorzug vor dem Tschechen Vaclav Kadlec. Im Mittelfeld setzte Veh auf eine kompakte Formation um Sebastian Rode, Pirmin Schwegler und Marco Russ.

Von Anfang an versuchten die Hessen den Schwung aus dem Porto-Spiel mitzunehmen und Druck auf die labile Werder-Abwehr auszuüben, in der Felix Kroos den Vorzug vor Assani Lukimya erhielt. Allerdings war den Hausherren das kräftezehrende Spiel vom Donnerstag deutlich anzumerken. Die Frankfurter leisteten sich viele einfache Abspielfehler, die den Spielfluss immer wieder unterbanden.

Dennoch wären die Gastgeber nach einer Viertelstunde fast in Führung gegangen. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte verlängerte Alexander Meier in seinem 200. Bundesliga-Spiel per Kopf auf Joselu, der allein auf Bremens Torwart Raphael Wolf zulief. Allerdings legte sich die Leihgabe von 1899 Hoffenheim den Ball im entscheidenden Moment ein bisschen zu weit vor und schoss knapp am Tor vorbei. Wenig später verfehlte Meier das Gehäuse der Gäste mit einem Freistoß ebenfalls nur um wenige Zentimeter.

Die Bremer hielten kämpferisch zwar sehr gut dagegen, offensiv fanden die Hanseaten mit Ausnahme eines harmlosen Fernschusses von Geburtstagskind Makiadi aber so gut wie gar nicht statt. Erst recht nicht, nachdem Kroos von Schiedsrichter Felix Zwayer innerhalb von sechs Minuten zweimal die Gelbe Karte sah und die Gäste fortan in Unterzahl weiterspielen mussten. "Ich bin der Meinung, beide waren unberechtigt", sagte Werder-Manager Thomas Eichin.

Allerdings konnte die Eintracht erst einmal kein Kapital daraus schlagen. Zwar brachte Veh nach der Pause in Stefan Aigner einen weiteren Offensivspieler anstelle von Innenverteidiger Alexander Madlung, doch mehr Schwung kam dadurch nicht ins Spiel der Frankfurter. Es dauerte bis zur 76. Minute, ehe die Hausherren nach der Pause erstmals gefährlich wurden. Der eingewechselte Takashi Inui schoss aber vorbei. Ansonsten fiel den Frankfurtern kaum noch etwas ein. In der 88. Minute vergab Meier allerdings völlig freistehend die mögliche Führung. Da die Bremer mit einem Spieler weniger mit dem einem Punkt zufrieden waren, blieb es beim tristen 0:0. Beide Clubs liegen damit drei Zähler vor dem Relegationsplatz, den der HSV innehat.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal