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Fabian Rießle fehlen eineinhalb Meter: Kombinierer holen Olympia-Silber

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Krimi um Gold  

Frenzel und Co. gewinnen Silber

20.02.2014, 18:48 Uhr | dpa, t-online.de

Fabian Rießle fehlen eineinhalb Meter: Kombinierer holen Olympia-Silber. Fabian Rießle (li.) gibt beim Zielsprint alles. (Quelle: dpa)

Fabian Rießle (li.) gibt beim Zielsprint alles. (Quelle: dpa)

Deutschlands Nordische Kombinierer haben ihr erstes Olympia-Gold im Team-Wettbewerb seit 1988 um 0,3 Sekunden verfehlt. Olympiasieger Eric Frenzel, Björn Kircheisen, Johannes Rydzek und Einzel-Bronzemedaillengewinner Fabian Rießle mussten in Krasnaja Poljana nur Norwegen den Vortritt lassen.

Im Zielsprint fehlten Rießle gegen Norwegens Schlussläufer Jörgen Graabak nur rund eineinhalb Meter. Bronze ging an das Quartett aus Österreich. Damit haben die deutschen Kombinierer in Sotschi je einmal Gold, Silber und Bronze gewonnen.

"Wir sind glücklich mit dem zweiten Platz", sagte Frenzel, der seine zweite Medaille bei den Winterspielen errang.

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Materialprobleme bei den Deutschen

"Wir haben unsere Chance gehabt, aber letztendlich hat wieder die Cleverness gewonnen", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch, der in der ARD Materialprobleme bei seinen Kombinierern einräumte: "Auf den ersten zwei Turns haben wir nicht so gute Ski gehabt. Dadurch haben wir ein bisschen Zeit verloren, das war vorher nicht einkalkuliert."

Startläufer Frenzel ließ den sieben Sekunden später gestarteten Österreicher Lukas Klapfer rasch aufschließen, und auch Magnus Moan aus Norwegen hatte seinen 25-Sekunden-Rückstand schon früh aufgeholt. Zu dritt lief man zum ersten Wechsel. Auch dem stärksten deutschen Läufer Kircheisen gelang es auf der zweiten Schleife nicht, seine Verfolger abzuschütteln. "Es ist tief. Da tut man sich schwer, wegzukommen", gestand der Routinier.

Mit guten Leistungen auf der Großschanze hatte das deutsche Quartett den Grundstein für den Medaillengewinn gelegt. Der weiteste Satz gelang mit 131 Metern Kircheisen, der früher als Wackelkandidat auf der Schanze gegolten hatte. Auch Rydzek und Frenzel waren mit ihren Sprüngen auf 130 und 129 Meter zufrieden.

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