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Olympische Winterspiele 2014 - Eishockey: USA wollen Revanche gegen Kanada

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Olympia 2014  

"Unser Schicksal": US-Boys wollen Revanche gegen Kanada

20.02.2014, 15:38 Uhr | dpa

Olympische Winterspiele 2014 - Eishockey: USA wollen Revanche gegen Kanada. Locker und gelassen präsentieren sich die US-Boys vor dem Halbfinale gegen Kanada.

Locker und gelassen präsentieren sich die US-Boys vor dem Halbfinale gegen Kanada. Foto: Larry W. Smith. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Auf diese Gelegenheit haben die US-Cracks vier Jahre gewartet. 1454 Tage nach Sidney Crosbys herzzerreißendem Gold-Schuss für Kanada im Olympia-Finale von Vancouver wollen es die amerikanischen Eishockeyprofis dem Nachbarn bei Olympia 2014 endlich heimzahlen.

"Diese Ansetzung wollten wir, jetzt gibt es die Revanche!", frohlockte US-Trainer Dan Bylsma, als durch den 5:2-Sieg gegen die Tschechen im Viertelfinale von Sotschi das Vorschlussrunden-Duell mit den Kanadiern gebucht war. Nie schien die Chance für die US-Boys mit ihrer famosen Sturmreihen größer. Ein Erfolg gegen den großen Rivalen wäre für die Amerikaner fast schon Gold wert.

"Es ist unser Schicksal aufeinanderzutreffen", meinte Goalie Jonathan Quick. Während die USA in Sotschi bislang kaum Schwächen zeigten, läuft bei den Kanadiern noch einiges nicht zusammen - vor allem Superstürmer Crosby steht neben sich.

Die Abschlussschwäche des achtmaligen Olympiasiegers lässt die USA vom historischen Coup träumen - seit 1980 und dem "Miracle on Ice" haben die Amerikaner kein Olympia-Gold mehr gewonnen, und außerhalb Nordamerikas überhaupt noch nie. "Was für ein Spielplan!", freute sich Stürmer David Backes, "die Kanadier sind die nächsten auf unserer Checkliste". Zwei Häkchen müssen die US-Cracks noch setzen: Erfolge gegen Kanada am Freitag (18.00 Uhr MEZ) und im Endspiel gegen Schweden oder Finnland würden ihr Sotschi-Abenteuer vergolden.

Vancouver 2010 ist längst nicht vergessen, und natürlich wurde Backes auch am Schwarzen Meer zu seinen Erinnerungen an des furiose Finale in Kanada befragt. "Wir konnten es nicht glauben", erzählte er von der Partie, als die USA in einem spektakulären Finish ein 2:2 erreichte, und erst in der Verlängerung von Crosby bezwungen wurden.

Damals blühte der wohl beste Stürmer der Welt im Laufe des Turniers richtig auf - diesmal sorgt die amerikanische Offensive für Furore. "Die Sturmreihe mit Pavelski scheint ja richtig zu fliegen", räumte selbst Kanadas Trainer Mike Babcock ein. Die US-Stürmer Joe Pavelski, Phil Kessel und James van Riemsdyk haben zusammen sieben Tore erzielt und elf vorbereitet. "Wie es aussieht, tut sich unser Gegner beim Scoren einfach, und wir noch schwer", sagte Babcock.

"Es gibt kein Geheimnis, wir wissen halt, wie man Tore schießt", spöttelte Bylsma, der einst unter Babcock spielte und auch den Trainerjob erlernte. Seine Stürmer machten bislang den Unterschied. "Wir sind immer im Angriffsmodus", tönte US-Kapitän Zach Parise, "wir spielen immer, als ob es um Gold geht. Die Intensität gegen Kanada wird sein wie im Finale. Wir wollen jetzt nicht schon wieder Fragen beantworten müssen, wie es denn sei, gegen Kanada zu verlieren."

Diese Duell elektrisiert die Massen, trotz der Zeitverschiebung fiebern zwei Nationen dem Duell der 44 NHL-Profis entgegen. "Die Leute stehen frühmorgens für uns auf", erinnerte Parise stolz.

Vom bisherigen Turnierverlauf scheinen sich die Kanadier aber nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Lange studierte Coach Babcock nach dem mühsamen 2:1-Erfolg im Viertelfinale gegen Lettland die Statistiken: Beeindruckende 57 Torschüsse haben seine Spieler abgegeben, und dabei nur schwache zweimal getroffen. "Hätte ich mir eher ein 7:1 gewünscht? Natürlich! Aber glaube ich, so ein Sieg wirkt mehr? Absolut!", erklärte er. "Was mich meine Playoff-Erfahrung gelehrt hat: Die richtig guten Spieler treffen irgendwann schon."

Die besseren Spieler in Sotschi waren bislang aber die US-Profis - und die entspannteren obendrein: Einen Tag vor dem großen Spiel schlenderten sie durch den olympischen Park, machten Erinnerungsbilder vor den olympischen Ringen, trafen sich mit Familien. Für die perfekten Sotschi-Schnappschüsse fehlen jetzt eigentlich nur noch Medaillen.

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