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Olympische Winterspiele 2014 : Die Abschiedspläne von Andrea Henkel & Co.

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Olympia 2014  

Die Abschiedspläne von Andrea Henkel & Co.

20.02.2014, 15:38 Uhr | dpa

Olympische Winterspiele 2014 : Die Abschiedspläne von Andrea Henkel & Co.. Andrea Henkel will nach ihrer Karriere als Fitnesstrainerin in den USA arbeiten.

Andrea Henkel will nach ihrer Karriere als Fitnesstrainerin in den USA arbeiten. Foto: Kay Nietfeld. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Ähnlich konkrete Pläne für die Karriere nach der Karriere wie Andrea Henkel & Co. hat Sandra Kiriasis noch nicht zu bieten.

Nach dem tränenreichen und medaillenlosen Abschied von der Olympia-Bühne brauchte die Bob-Dominatorin früherer Zeiten noch etwas Zeit und Abstand von 14 Jahren Leistungssport. "Ich kann gar nicht mehr wirklich aus einem Schrank leben", sagte sie noch immer emotional angefasst. Auch andere frühere Olympia-Helden verließen ihre letzten Winterspiele eher gedrückter Stimmung - Maria Höfl-Riesch konnte mit Gold und Silber bei Olympia 2014 hingegen bereits kräftig glänzen.

Dass die Vorzeige-Alpine nicht mehr in Pyeongchang 2018 starten wird, ist beschlossene Sache. Einzig den genauen Zeitpunkt ihres Rücktritts ließ die 29 Jahre alte Partenkirchenerin bislang offen. Eine TV-Tätigkeit als Olympia-Expertin könnte sich Höfl-Riesch aber durchaus vorstellen. "Das würde mich reizen: Bei einem solchen Großereignis mal nicht als aktive Sportlerin dabei zu sein und alles ohne Stress genießen zu können", überlegte die dreimalige Olympiasiegerin. Auch für das Thema Mode begeistert sie sich schon lange.

Er könne sich Höfl-Riesch "in nahezu jeder Verbandsposition" vorstellen, erklärte Alfons Hörmann, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, zur langjährigen Erfolgsgarantin. Höfl-Riesch sicherte den Alpinen bei den vergangenen vier Großereignissen acht von elf Einzelmedaillen und auch die Biathleten werden die Lücke von Andrea Henkel nur mit Mühe schließen.

Ähnlich wie Höfl-Riesch im Slalom hat auch die 36-Jährige noch eine Sotschi-Chance. Henkel hofft nach drei Platzierungen jenseits der Top 15 und einer Bronchitis auf ihre fünfte Olympia-Medaille im Staffelrennen. Nach diesem Winter will sie zu ihrem amerikanischen Freund Tim Burke nach Lake Placid ziehen, und dort als Fitnesslehrerin arbeiten. Bei den Biathleten gibt es auch im Trainerteam einen Umbruch. Nach Chef-Bundestrainer Uwe Müssiggang kündigte auch Männer-Coach Fritz Fischer seinen Abschied an.

Im Langlauf-Team steht ebenfalls eine Zäsur bevor. Jens Filbrich, Axel Teichmann und Tobias Angerer konnten sich den Wunsch von Edelmetall als Staffel-Rentnergruppe nicht erfüllen, vor allem für Routinier Angerer wurde es ein deprimierender Olympia-Abschied. Der Oberbayer (36) reiste wegen einer Grippe frühzeitig ab und wird nicht mehr im abschließenden 50 Kilometer-Rennen starten. "Der Umbruch hat eingesetzt", sagte Bundestrainer Frank Ullrich. "Die Jüngeren müssen und wollen mehr Verantwortung übernehmen. Es ist auch höchste Zeit, denn im kommenden Jahr können sie sich nicht mehr verstecken."

Neue Führungsfiguren sind auch bei den Eisschnelllauf- Sprinterinnen gesucht. Die fünfmalige Weltmeisterin Jenny Wolf verpasste in Sotschi einen Abgang mit Medaille. "Ich werde mir neue Herausforderungen suchen", erklärte die Olympia-Zweite von Vancouver. Parallel zur Sport-Karriere machte sie den Magister in Literatur, Soziologie und Linguistik und schloss ein Masterstudium in Betriebswirtschaft an. Nun will die 35-Jährige ihr Talent als Schriftstellerin testen. "Das Thema könnte der Sport sein, aber auf keinen Fall eine Biografie. Das ist sicher", betonte sie.

Für das bayerische Rodel-Goldquartett um Felix Loch ist die Jagd nach weiterem Edelmetall noch längst nicht beendet, David Möller setzt nach der Geburt seiner Tochter im vergangenen Sommer hingegen andere Prioritäten. "Es ist ganz nett, vom Start ins Ziel zu rutschen. Aber es gibt wirklich Wichtigeres im Leben", sagte der Silbergewinner von 2010 diese Saison.

Und auch das älteste Mitglied des deutschen Olympia-Teams hört auf, nach der WM im April soll für Curler John Jahr Schluss sein. Er müsse sich um seine Immobiliengeschäfte und seine Familie kümmern, begründete der 48 Jahre alte Verlagserbe seinen Schritt: "Olympia mit 52? Ich bin ja nicht wie die Reiter, die ein Pferd haben, was sie trägt."

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